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SOUP3 – Gathering

18. August 18:00 - 21:00

Kostenlos

Wir laden euch ein mit uns Suppe zu trinken!

Nach unserem “Open Call” zum Projekt SOUP3 vor einigen Wochen haben sich zahlreiche Aktivist*innen und Künstler*innen aus der Nachbarschaft mit ihren tollen Ideen beworben. Drei ausgewählte Projekt-Gruppen wollen euch bei einer Tasse Suppe ihre Ideen erzählen!

Wir waren sehr begeistert von euren Beiträgen und freuen uns diese nun öffentlich zu teilen. Es sind Projekte aus der Nachbarschaft und zu verschiedenen Themen. Ina & Nhu wollen z.B. einen Keramikclub gründen, während Tazir und Ahmed mehr Bewusstsein über die aktuelle Situation in Libyen schaffen möchten. Faroukh hingegen will mit einer mobilen Küche Rezepte aus der Heimat kochen und die Nachbarschaft zusammen bringen.

SOUP3 zielt darauf ab, die Kraft gemeinschaftlicher Wissenssysteme wiederzubeleben und sie mit kreativen und feministischen Ansätzen des Unternehmertums zu verschmelzen.

Dabei wird vor allem mit vertriebenen und marginalisierten Gemeinschaften gearbeitet, deren Stimmen oft nicht gehört werden. Durch den Einsatz kreativer Bewältigungsmechanismen gehen sie die Herausforderungen an, mit denen sie tagtäglich konfrontiert sind. Ihr Wissen wird regelmäßig übersehen und unterschätzt. Dieses Projekt zielt darauf ab, unser Verständnis von Kreativität neu zu definieren.

Die Teilnehmer*innen werden in ein interdisziplinäres, transnationales Ökosystem des Austauschs eingeladen, das ihre Stimmen und ihre Macht stärkt, indem es ihnen Startkapital, Schulungen und Verbindungen bietet, um kreative, künstlerische und soziokulturelle Lösungen zu entwickeln und zu testen. SOUP3 basiert auf den Grundsätzen der Einbeziehung, Ermächtigung und Solidarität. Die Partnerschaft schlägt eine dialogische Brücke zwischen dem ländlichen Ostdeutschland und dem städtischen Athen, Griechenland.

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BIOGRAFIEN

_Tazir and Ahmed

Tazir ist ein libyscher Journalist, der sich auf die queere, schwarze und feministische Kultur in Libyen und Deutschland spezialisiert hat. Zusammen mit Ahmed Elbukhari, einem libyschen Schriftsteller, Kunstproduzenten, Podcaster und Kulturmanager, gründete er die Tanweer-Bewegung für Menschenrechte.

Die Tanweer-Bewegung ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine menschliche Gesellschaft zu schaffen, die an Toleranz und die Akzeptanz anderer glaubt und Gewalt in all ihren Formen ablehnt, indem sie die Prinzipien der Menschenrechte, der Gleichheit und der Nichtdiskriminierung durch Menschenrechtsprojekte und kulturelle und künstlerische Aktivitäten verbreitet. 
Tanweer.Berlin versucht, die Probleme von Einwander*innen und Minderheiten zu beleuchten, und befasst sich mit den Themen Entfremdung, Identität und Geschlecht in der Gesellschaft.

 

 

_Ina & Nhu

Ina und Nhu haben zusammen einen Keramiklub ins Leben gerufen. Sie sind Keramik Enthousiastinnen, die ehrenamtlich Zeit aufwenden, um ihr Wissen weiterzugeben.

Keramiklub lädt alle ein, die Interesse haben mit Ton zu arbeiten. Bei ihren Workshops geht es nicht darum, die perfekte Schale zu töpfern, sondern ein Gefühl für das Material Ton zu bekommen, mit ihm zu experimentieren, der Fantasie und dem Spiel freien Lauf zu lassen.
Die Inhalte ihrer Workshops sind: Einführung in die Theorie der Welt des Töpferns, die Grundlagen des Töpferns mit verschiedenen Aufbautechniken, als auch das Glasieren der Keramik.

Töpferkurse sind in der Regel recht kostspielig und können deshalb eine finanzielle Barriere für Menschen sein. Ina und Nhu bieten Workshops auf Spendenbasis an, um das Arbeiten mit Ton für alle zugänglich zu machen. 

Das Arbeiten mit Ton entschleunigt und kann eine therapeutische Wirkung haben. Darüber hinaus möchten die Künstler*innen durch das gemeinsame Töpfern die kulturelle Vielfalt und den nachbarschaftlichen Austausch und das Schließen neuer Freund*innenschaften in Neukölln fördern. Deshalb organisieren Ina und Nhu Community Potluck Abendessen, bei denen die Teilnehmenden aus ihren getöpfertem Geschirr kulinarische Köstlichkeiten genießen - denn gemeinsam töpfern und essen verbindet!

_Farokh

Farokh Falsafi ist ein Architekt und Forscher, der zwischen Architektur und Kunst im öffentlichen Raum und in der Stadtlandschaft arbeitet. Mit der Frage der Öffentlichkeit in seiner Arbeit versucht Farokh, die künstlerischen Praktiken im sozialen Kontext zu erweitern. 

Alle Schritte der Essenszubereitung - vom Sammeln der Zutaten über die Zubereitung bis hin zur Kombination - können als soziale Praxis betrachtet werden, wobei das mikrosoziale Umfeld als Körper und alle Bewegungen, die während des Prozesses stattfinden, fungieren. TAÁWONI KITCHEN ist eine Kochplattform, eine fliegende und bewegliche Küche, die Menschen dazu einlädt, ihre Rezepte und ihr Wissen zu teilen.

 

_Shareen Elnashie (Förderin)

Shareen Elnashie ist Raumgestalterin, Kreativforscherin und Designpädagogin und arbeitet an der Schnittstelle zwischen internationaler Zusammenarbeit, nachhaltiger Entwicklung und humanitärer Hilfe.

Sie hat internationale Erfahrung in der Zusammenarbeit mit marginalisierten Gemeinschaften bei partizipativen Kartierungs- und Planungsprojekten und integrativen Integrationsstrategien. Shareen setzt sich leidenschaftlich für das Engagement von Gemeinschaften ein und glaubt an die Ermöglichung sinnvoller Gespräche als Grundlage für die Entwicklung widerstandsfähiger Gemeinschaften.

Im Jahr 2016 war sie Mitbegründerin des Office of Displaced Designers (ODD), einer kollaborativen Design- und Bildungsplattform, die sich vor allem mit Themen wie Vertreibung und Marginalisierung beschäftigt.

_Selin Kavak (Moderation)

Selin Kavak wurde in Ankara geboren und ist in Istanbul aufgewachsen. 2008 schloss sie ihr Studium der Dramaturgie an der Universität Istanbul ab, in dessen Rahmen sie als Austauschstudentin ein Semester Theaterwissenschaften an der Freie Universität Berlin studierte. Nach einigen Erfahrungen als Regieassistentin und Schauspielerin an Istanbuler Theatern kam sie Ende 2008 nach Deutschland, um Schauspiel zu studieren und sprach vor. Ihr Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn (als Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung) schloss sie 2013 ab, währenddessen sie am Theater Bonn mehrmals auf der Bühne stand. Seit ihrem Abschluss lebt sie in Berlin. Bisher war sie unter anderem am Maxim Gorki Theater, im Heimathafen Neukölln, am Ballhaus Naunynstraße, beim Boat People Projekt Göttingen u.a. in den Hauptrollen zu sehen. Im TV war sie in den Produktionen „Das Institut“, „Tatort Dresden“, „Matze, Kebab und Sauerkraut“, „Blutige Anfänger“...u.a. zu sehen, im Kino „Junk Space Berlin“ (HR), „Zähle die Wege meiner Flucht“(HR), „In the Shadows“...u.a.

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Anmeldung über Ticketkauf unten – Eintritt frei!

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Projektleitung: Shareen Elnaschie (Office of Displaced Designers), Julia Lemmle (Haus des Wandels), Hatice Tahtali + Nina Martin (Oyoun)

SOUP3 wird finanziert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die European Cultural Foundation.

Details

Datum:
18. August
Zeit:
18:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Oyoun
Lucy-Lameck-Staße 32
Berlin, 12049 Deutschland
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Veranstalter

Oyoun

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