Queer Revolution Maroc  

Sadiqa El Kahal

Kartografien des Affektes – im queer und jetzt

AnnaWyszomierska

„Durch das Teilen von Emotionen, Geschichten und Erfahrungen tragen wir dazu bei, eine neue Weltordnung zu schaffen, in der ‚all Queer Lives Matter‘.“

Sadiqa El Kahal

ist eine queere nicht-binäre Künstler*in aus Marokko, Geflüchtete*r in den Niederlanden, Sadiqa ist eine*r Rapper*in, Performer*in und Geschichtenerzähler*in. Durch Worte teilt Sadiqa die Schönheit, Schmerz, Freude, Traurigkeit, Lachen und Tränen des queeren Lebens. Denn durch das Teilen von Emotionen, Geschichten und Erfahrungen tragen wir dazu bei, eine neue Weltordnung zu schaffen, in der ‚all Queer Lives Matter‘. 

In der Bukhurr- und Chikhat-Performance von trans-, queeren und nicht-binären Menschen, die indigene Rituale praktizieren und dabei ihre Geschichten erzählen, hat uns Sadiqa El Kahal mitgenommen auf eine Reise in deren nächtliches Sexarbeitsleben in Marrakesch, auf die andere Seite des Jamaâ El Fna Platzes, wo sich die Dokumentarfilmer gar nicht hintrauen.

Kartografien des Affektes – im queer und jetzt

Ein 10-tägiges Festival, an dem mehr als 40 Künstler*innen teilnahmen und Narrativen der queeren Geschichte und des (gegenwärtigen) Widerstands nachzeichneten, mit dem Ziel, transnationale Solidarität zu schaffen. Ziel des Festivals war es, Erfahrungen und Praktiken aus verschiedenen Kulturen, die in Berlin und im „globalen Süden“ leben, zu sammeln und gleichzeitig die Idee der Intersektionalität einzubringen und zu zeigen, wie verschiedene Formen von Identifikationen Synergien bilden.