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Die Bedeutung der Nakba in der palästinensischen Geschichte und für die palästinensische Identität – Buchgespräch und Maqam-Session

21. Januar 18:00 - 20:00

Nahed Awwad lädt euch zu einem Buchgespräch “Palästina und die Palästinenser. Eine Geschichte von der Nakba bis zur Gegenwart“ mit der Autorin Dr. Muriel Asseburg und der Publizistin Kristin Helberg ein.

Im Mittelpunkt dieses Buchgesprächs steht die Frage der Bedeutung der Nakba – der Flucht und Vertreibung von rund einer Dreiviertelmillion Palästinenser*innen 1947-1949 – für die palästinensische Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart. Im zweiten Teil des Abends spielt der palästinensische Lautenspieler Bakr Khleifi. Abgerundet wird der Abend mit einem kleinen Empfang.

→ Zur kostenfreien Anmeldung bitte hier klicken!

Diese Veranstaltung wird vom C.H. Beck Verlag unterstützt.

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Teilnehmende des Buchgesprächs:

Dr. Muriel Asseburg (Wissenschaftlerin, Autorin, Panelistin) 
Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Afrika und Naher Osten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Sie beschäftigt sich vor allem mit Konfliktdynamiken und Friedensbemühungen in der Levante (insbesondere Israel/Palästina und Syrien), deutscher, europäischer und US-amerikanischer Nahostpolitik sowie Fragen von Staatsaufbau, politischen Reformen und der Sicherheit im östlichen Mittelmeerraum. Asseburg hat Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und dort im Jahr 2000 mit einer Arbeit über "Palästinensische Staats- und Nationenbildung in der Interimsperiode" promoviert. Sie hat u.a. in den USA, Israel/Palästina, Syrien und dem Libanon gelebt, studiert und gearbeitet. Twitter Website

Kristin Helberg (Journalistin, Moderatorin) 
Kristin Helberg, geb. 1973 in Heilbronn, studierte Politikwissenschaft und Journalistik in Hamburg und Barcelona. Von 1995 bis 2001 arbeitete sie beim NDR in Hamburg. 1997 wurde sie beim Axel-Springer-Preis für junge Journalisten in der Kategorie Hörfunk ausgezeichnet. 2001 ging sie nach Damaskus, wo sie lange Zeit die einzige offiziell akkreditierte westliche Korrespondentin war. Bis 2008 berichtete sie von Syrien aus über die arabische und islamische Welt für die Hörfunkprogramme der ARD, den ORF und das Schweizer Radio und Fernsehen SRF sowie verschiedene Printmedien. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Nahostexpertin in Berlin. Website

Bakr Khleifi (Musiker, Lautenspieler) 
Der in Jerusalem geborene Bakr Khleifi begann seine musikalische Ausbildung sehr früh, zunächst mit 4 Jahren mit der Geige, und wechselte im Alter von sechs Jahren zur Oud (Laute). Er studierte bei verschiedenen Oud-Meistern, darunter Ahmad al-Khatib, Simon Shaheen und Samir Joubran. Zeitweise spielte er im West Eastern Divan Orchestra als Kontrabassist. Khleifi hat einen Bachelor in Weltmusik und einen Master in Kontrabass. Seine Musik spiegelt verschiedene Disziplinen, insbesondere der orientalischen Maqam-Musik und der klassischen westlichen Musik. Dabei legt er großen Wert auf die Qualität und die verschiedenen Klangtexturen, die die Oud erzeugen kann. Instagram Facebook Website

Nahed Awwad (Filmemacherin, Kuratorin, Organisatorin)
Nahed Awwad ist eine unabhängige palästinensische Filmemacherin und Filmkuratorin mit Sitz in Berlin. Sie arbeitet seit 1997 im Bereich Film und Fernsehen. Awwad hat ihr Diplom an der Europäischen Filmhochschule in Dänemark erworben und seitdem acht Filme (Experimental-, Kurz- und Langfilme) veröffentlicht, darunter "25km", "Going for a Ride?", "5 minutes from home" und "Gaza Calling", die alle sorgfältig recherchiert wurden. Das Ethos von Naheds Filmemachen besteht darin, einen intimen Zugang zu den Personen zu schaffen. Im Jahr 2020 war sie Mitkuratorin der Fotoausstellung "Eyes of Gaza". Facebook Website

 

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◥ Bitte beachten: Für dieses Event gelten die 2G Plus-Bestimmungen sowie das Tragen einer FFP2-Maske.Weitere Infos zum Hygienekonzept findest du hier.

◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem, antimuslimischem oder antijüdischem Rassismus und jedwede Art von gewalttätigem oder aggressivem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals, das dafür da ist, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.

Details

Datum:
21. Januar
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Oyoun
Lucy-Lameck-Staße 32
Berlin, 12049 Deutschland

Veranstalter

Oyoun + Collaborator