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Shishabars sind Safe-Spaces

Wir gedenken allen Opfern von rassistischer Gewalt. Insbesondere möchten wir nochmal an die Opfer von Hanau erinnern- die in ihren „Safe Spaces“ attackiert und kaltblütig ermordet wurden. Für marginalisierte Menschen ist Deutschland nicht immer sicher, daher brauchen sie besonderen Schutz. Diese werden seitens der Weißen Mehrheitsgesellschaft und der Politik immer wieder kriminalisiert und attackiert. So sind ein Teil der Opfer von Hanau in einer Shishabar rassistisch umgebracht wurden. Der einzige Fluchtweg wurde ihnen versperrt. Auf Anweisung der Polizei „um Razzien zu erleichtern“.

Insbesondere Shishabars werden immer wieder als Orte dunkler Machenschaften erklärt. So bezeichnet, Gregor Golland (CDU-Politiker) „Shishabars als Wohnzimmer der Clans“.

Nie wird darüber gesprochen, dass Shishabars auch Orte der Heilung und der Kunst sind. Die unbegründeten Razzien auf Shishabars sind rassistisch und ein Angriff auf das Gewerbe von migrantisch gelesenen Menschen.

Schlagzeilen wie „Zwischen süßlichem Rauch und illegaler Welt“ die Narrative erschaffen, die fernab der Realität sind und den Rassismus schüren.

Wir haben mit Menschen in der Shishabar @cafemymoon in Berlin gesprochen und sie nach ihrer Meinung gefragt. Warum gehen sie in Shishabars? Was passiert in einer Shishabar? Was hat sich für sie seit dem Angriff in Hanau geändert?

Conceived & Produced by: Hatice Tahali (Oyoun)
Research & Interview conducted by: Linda Hamoui (Oyoun)
Video Participants: Wino, Betül, Adam Sbou, Hatice Tahtali, Ümit Ergün, Bünyamin, Linda Hamoui
Special Thanks to Café MyMoo
Sound Mix by: Damian Press @ Neon
Nursery Shot & Edit by: arjunraj (Oyoun)
Archive footage: Welt

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