Curators* Lab  

MAISSA LIHEDHEB

Roy Rochlin

Bereiche: Film, Repräsentanz, Empowerment

Maissa Lihedheb ist Filmemacherin und Filmkuratorin. Sie konzentriert sich auf die Darstellung von Randgruppen und darauf, den Stimmlosen in der Gesellschaft durch das Medium Film eine Stimme zu geben. Sie wurde als Tochter tunesischer Einwanderer*inne in Deutschland geboren. Maissa studierte Medien- und Entertainment-Management und schrieb ihre Dissertation über “Symbolische Vernichtung in Massenmedien und ihre Auswirkungen auf die Identität von Einwanderern der ersten Generation.” Außerdem ist sie Mitgründerin der “BIPoC Film Society”, einer dynamischen Plattform mit Sitz in Berlin, die darauf abzielt, die Intersektionalität und Repräsentation innerhalb der Branchen zu fördern, die uns schnell tokenisieren und unsere Geschichten umso schneller vernichten. BIPoC Film Society ist ein Kollektiv, das die traditionell weißen, männlichen und heteronormativen Erzählungen von Film und Filmkritik ändern möchte. BFS startete im Mai 2020 und hatte bereits drei ausverkaufte Events (darunter eine 100-Personen-Vorführung im Oyoun Kultur NeuDenken und im Rollberg Kino der Yorck Group), ein Musikvideo für den Berliner Künstler Lie_ning for Black Lives Matter und für die Kölner Künstler*in Kaleo Sansaa.

Maissa ist selbst Filmemacherin: sie führte Regie bei zwei Musikvideos und schrieb das Drehbuch für zwei Kurzfilme, bei denen sie auch Regie führte. Derzeit arbeitet sie an Drehbüchern für einen Lang- und einen Kurzfilm.

Zudem hat Maissa Lihedheb an zahlreichen Podiumsdiskussionen zum Thema Diversität und Inklusion in Film und Fernsehen teilgenommen (u.a Misrepresentation in the Media (im Acud), Femme New World, AKE DIKHEA? 2019, Soundcloud, Isusu Fena, Yorck Kino etc.). Des weiteren ist sie Event- und Film-Kuratorin im Oyoun und war Mitglied der Jury des Mitte Museums Berlin.

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