Baab

Das „Baab-Kollektiv“ aus Khartoum/Sudan hat sich zum Ziel gesetzt, einen positiven Wandel in der Gesellschaft anzuregen, daher der Name „Baab“ – arabisch für „Tür“. Baab versucht, die Tür für Kooperationen zu öffnen und gemeinsames Handeln zwischen vielfältigen Akteur*innen zu fördern. Das Kollektiv befasst sich mit Staatsbürger*innenrecht, Familie und sozialem Bewusstsein in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, Jugend, Geschlecht und Sexualität. In Zusammenarbeit mit Frauengruppen, Jugendlichen, Lehrer*innen, Fachleuten und Innovator*innen, koordiniert, entwickelt, implementiert und überwacht Baab Projekte zu Lern- und Sensibilisierungstechniken. Es geht um neue Formen von Wissen, um fundierte Beratung, und vor allem darum, frühere Misserfolge berücksichtigend an der Entwicklung einer selbstbestimmten Zukunft zu arbeiten. Baabs Ziel ist, die aktuellen Probleme der sudanesischen Gesellschaft, zu untersuchen und nach Lösungen für sie zu suchen, um dadurch schließlich soziale Gerechtigkeit zu erreichen. 

„Baab“ ist Teil des a’21: techno utopia x post-digital ignorance Festivals. Mehr dazu hier.