Erneute Richtigstellung von Fehlinformation im Tagesspiegel

(Berlin, 22. Februar 2024) – In Bezug auf den kürzlich veröffentlichten Artikel mit dem Titel “Eine schrecklich nette Familie” vom 19.2.2024 möchten wir als Kulturzentrum Oyoun ein dringendes Korrektiv vornehmen, um falsche Behauptungen und diffamierende Aussagen zu korrigieren.

Fakt statt Fiktion: Antisemitische Vorwürfe widerlegt

Der Artikel formuliert fahrlässig über angebliche “antisemitische Vorfälle”. Wir möchten betonen, dass diese Vorwürfe ausschließlich auf unbestätigten Anschuldigungen basieren. Nach intensiver Prüfung und juristischer Begutachtung wurden diese Vorwürfe sogar seitens des Berliner Senats widerlegt. Wir betonen, dass jegliche Form von Diskriminierung entschieden gegen unsere Grundwerte verstoßen.

Es ist bedauerlich, dass trotz unserer Bemühungen um Transparenz und Zusammenarbeit weiterhin falsche Informationen verbreitet werden. Wir vom Oyoun setzen uns weiterhin für ein offenes und respektvolles Dialogklima ein und fordern eine verantwortungsvolle journalistische Praxis, die auf Fakten und Fairness basiert.

Behördliche Geheimlisten

Der Artikel impliziert fälschlicherweise, dass das Kulturzentrum Oyoun Kenntnisse über eine vermeintliche ‘schwarze Liste’ habe. Tatsächlich bezieht sich der Artikel auf eine solche Liste, die vom englischsprachigen Resident Advisor erwähnt wurde. Eine anonyme Quelle, nicht das Oyoun, behauptet darin, dass das Kulturzentrum Oyoun mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dieser Liste verzeichnet sei. Es ist wichtig anzumerken, dass bisher keine weiteren Recherchen oder Bestätigungen zu solchen behördlichen Listenführungen vorliegen. Eine Recherche zu diesem Thema erachten wir für weitaus interessanter, konnten dazu jedoch keinen aufklärenden Artikel finden. Wir betonen unsere Transparenz und Verantwortungsbewusstsein in unseren Aktivitäten und lehnen jegliche Versuche ab, uns zu diffamieren. Wir fordern eine faire und objektive Berichterstattung, die auf verifizierten Fakten basiert und nicht auf falschen Übersetzungen, verkürzten Behauptungen oder politischen Quellen, die ein offensichtliches Interesse haben, in einem laufenden Rechtsstreit tendenziösen Journalismus zu betreiben.

Integrität von Kulturjournalismus wahren

Der Tagesspiegel veröffentlichte wiederholt Artikel, die eine sauber recherchierte Berichterstattung und journalistische Unabhängigkeit vermissen lassen. Beispielsweise lautete die Schlagzeile vom Tagesspiegel einen Tag vor unserer Pressekonferenz am 14.12.2023: ‘Berliner Kulturzentrum Oyoun beantwortet Fragen nicht’. Des Weiteren am 18.12.2023: ‘Antisemitismusvorwürfe gegen das Oyoun’ und besonders perfide die Schlagzeile am 19.1.2024: ‘Oyoun verkauft offenbar illegal Landeseigentum im Internet’.

Es ist bedauerlich, dass trotz unserer Bemühungen um Transparenz und Zusammenarbeit weiterhin falsche Informationen verbreitet werden. Wir vom Oyoun setzen uns weiterhin für ein offenes und respektvolles Dialogklima ein und fordern eine verantwortungsvolle journalistische Praxis, die auf Fakten und Fairness basiert.

Für weitere Informationen oder Rückfragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Pressekontakt: Louna Sbou, Wayra Schübel – kommunikation@oyoun.de

Pressekit: Bilder mit Credits