Midweek Spotlight  

Anthony Hüseyin live im Oyoun

Geboren in Urfa und aufgewachsen in Istanbul, absolvierte Anthony Hüseyin einen Master-Abschluss in Jazz-Gesang in den Niederlanden. Als nicht-binäre*r Musiker*in, Performer*in und Aktivist*in wohnt Anthony derzeit in Rotterdam und Berlin.

Im Jahr 2012 wurde Anthonys Debütalbum „Safran“ im Paradiso vorgestellt, gefolgt von einer ausgedehnten internationalen Tournee. Während der Istanbuler Gezi-Park-Proteste veröffentlichte Hüseyin ‚Mr. Prime Minister‘, einen Song, der die sozialen Ungerechtigkeiten in der Türkei thematisiert.

Im Jahr 2015 zeigte Anthony sein Debüt-Performance-Stück „Playing Possum – My Brothers Might Kill Me“ in Helsinki. Anschließend wurde das gleiche Stück auf der Rotterdam Gay Pride, der Oxford Brookes University und dem Glasgow Buzzcut aufgeführt. Ende 2017 wurde Anthonys zweites Album ‚The Lucky One‘, ein melancholischer, dunkler Elektro-Pop gemischt mit zartem Jazz-Pop-Gesang, im Paradiso in Amsterdam veröffentlicht und gewann den zweiten Preis in der Kategorie Singer-Songwriter in den Niederlanden.

Anthonys erstes Musikvideo aus dem gleichen Album „We Make Sense Together“ wurde bei den Berlin Music Video Awards 2018 ausgewählt und gezeigt. „Potato Potato“, „Gute Besserung“, „Asshole Monologues“, „Fried Love“ und „Lines“ sind die Performance-Kunststücke, die Anthony geschrieben und in Rotterdam, Berlin und Wien in verschiedenen Kunsträumen und Festivals aufgeführt hat.

Während Anthony als Solokünstler*in auftrat, schloss sich Anthony nach seinem Umzug nach Berlin dem QTBIPOC Drag-Kollektiv House of Living Colors an und trat bei Veranstaltungen wie Queer Gazino: An Alternative Pride Celebration, Berghain, Tanztage Berlin auf.

Im Januar 2020 wurde Anthonys lang erwartete Single-Veröffentlichung ‚Pretty Boys‘ mit einer Launch-Party im be’kech in Berlin gefeiert, das Video wurde vom nationalen deutschen Queer-Magazin Queer.de gefeatured. Kürzlich streamte Anthony drei Performances für das Projekt Flux/Akış des Marina Abramovic Instituts im Istanbuler Sabanci Museum.

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Anthony Hüseyin: Website, Facebook, Instagram