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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Outdoor Videoausstellung an verschiedenen Standorten | Species\, Soil and Successors
DESCRIPTION:*Bitte beachtet\, dass die Ausstellung nicht nur im Oyoun stattfindet\, sondern an verschiedenen Orten in ganz Berlin* \nKuratiert von Arijit Bhattacharyya | Mit Arbeiten von Studio 33/3 (Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy)\, Devadeep Gupta\, Binita Limbani\, Swagata Bhattacharyya und Mahi Ghane \nDas von Arijit Bhattacharyya kuratierte Projekt "Species\, Soil and Successors" präsentiert sieben audiovisuelle Arbeiten von Studio 33/3 (Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy)\, Devadeep Gupta\, Binita Limbani\, Swagata Bhattacharyya\, Mahi Ghane auf Glasfronten in verschiedenen öffentlichen Räumen Berlins. Vom 29. September bis 26. Oktober werden die Arbeiten unter anderem im Oyoun Berlin (Lucy-Lameck-Str. 32)\, Bubbletea World (Kottbusser Damm 29-30)\, Drinks & Bottles (Maybachufer 1)\, Grimm-Zentrum (Geschwister-Scholl-Straße 3) und SPÄTKAUF (Reinickendorfer Str. 18A) präsentiert. \nDie ausgestellten audiovisuellen Arbeiten erforschen verschiedene sozioökonomische\, historische und kulturelle Kontexte\, die von den Folgen der Urbanisierung in Kalkutta bis hin zur Wasserknappheit in den Slums reichen\, und befassen sich mit der Gefährdung des Großen Adjutantenvogels\, der komplexen Beziehung zwischen dem Brahmaputra-Fluss und den Gemeinden in Assam\, der historischen Bedeutung des Tapti-Flusses in Surat und schließlich der Verschmutzung des Flusses Ganga in Kalkutta aufgrund der unregulierten Urbanisierung. \nJede audiovisuelle Arbeit dient als Portal und bietet Einblicke in die verborgenen Facetten des Lebens - Ereignisse\, die sich direkt um uns herum abspielen\, aber oft unbemerkt bleiben. Jedes Stück ist eine ferne Insel\, verstreut und doch miteinander verbunden im weiten Ozean der verschiedenen Lebenserfahrungen\, die zusammen einen reichen Teppich der Existenz bilden. \n“Species\, Soil and Successors” verwebt die verschiedenen Berliner Bezirke: Neukölln\, Kreuzberg\, Mitte und Wedding\, jeder mit seinen eigenen kontrastreichen Lebensbedingungen\, historischen Kontexten und städtischen Infrastrukturen. Die Freiluftausstellung fungiert als fantasievolle Brücke zwischen Momenten und Ereignissen\, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben\, aber eine einzigartige Verbindung aufweisen\, die geografische Grenzen und scheinbare Entfernungen überwindet. \nTicket: Freier Eintritt!\nSprache: Englisch \nStandorte: \nOyoun: Lucy-Lameck-Str. 32\, 12049 Berlin\nBubbletea World: Kottbusser Damm 29-30\, 10967 Berlin\nDrinks & Bottles: Maybachufer 1\, 12047 Berlin\nGrimm-Zentrum: Geschwister-Scholl-Straße 3\, 10117 Berlin\nSPÄTKAUF: Reinickendorfer Str. 18A\, 13347 Berlin \nArtworks: \nShibayan Halder\, Moving Forest\, 7:44\, 2023. (Grimm-Zentrum) \nIn "Moving Forest" tritt Shibayan Halder als Bote der ausgelöschten Wälder in verschiedenen öffentlichen Räumen von Kolkata (dem kolonialen Kronjuwel der britischen Kolonie in Indien) auf. Die Arbeit geht auf die Performance-Praktiken der Bahurupi zurück. Bahurupis sind Künstler*innen\, die über einzigartige Fähigkeiten in der Kunst der Verkörperung verfügen. Diese aus verschiedenen Regionen Indiens\, Bangladeschs und Nepals stammenden traditionellen Darsteller*innen beherrschen es\, sich schnell in verschiedene Charaktere zu verwandeln und das Publikum mit ihren schnellen Kostümwechseln und bemerkenswerten schauspielerischen Fähigkeiten zu fesseln. Eine Strategie des Geschichtenerzählens\, die Tausende von Jahren zurückreicht.  \nSuvojit Roy\, Waterpark\, 6:21\, 2023. (SPÄTKAUF) \nSuvojit Roys "Waterpark" basiert auf der langjährigen Beschäftigung mit der Wasserknappheit in den Slums von Kalkutta. Als Geflüchtete aus dem Befreiungskrieg in Bangladesch im Jahr 1971 konnten Roys Eltern wie Tausende andere nur informelle Siedlungen ohne grundlegende Infrastrukturen wie den Zugang zu Wasser errichten. Roy entwickelt einen auf Malerei basierenden Videoessay mit verschiedenen Interviews\, die in verschiedenen Slums in Kolkata aufgenommen wurden\, wo Wasser bis heute ein Traum ist. \nSoumik Ghosh\, Vote for Hargila\, 7:38\, 2023. (Bubbletea World) \n "Vote for Hargila" ist eine Geschichte über den vom Aussterben bedrohten Vogel Greater Adjutant. Soumik Ghosh begegnet dem Vogel auf sarkastische Weise in verschiedenen historischen Zeitlinien. Von der Vergangenheit bis zur Zukunft untersucht er\, wie der Vogel durch größere politische Veränderungen ersetzt wird. \nMahi G\, Vikasach Khul\, 2:47\, 2023. (Grimm-Zentrum) \n"Vikasach Khul" ist eine beredte musikalische Reflexion der indischen Künstlerin Mahi Ghane AKA Mahi G\, die die Folgen der wahllosen Verstädterung im Namen der Entwicklung aufzeigt. Durch lyrisches Geschichtenerzählen ruft der Song sein Publikum dazu auf\, die Augen für die Wunder der Natur zu öffnen und den Weg des so genannten Fortschritts zu überdenken\, der uns von unseren Wurzeln entfernt. Die Komposition taucht in eine Zeit ein\, in der die Menschheit untrennbar mit der Erde verbunden war\, in der Nahrung und Kleidung aus demselben Land bezogen wurden und die Menschen harmonisch mit den Lebewesen der Natur koexistierten.\nDa die Verstädterung jedoch unaufhaltsam voranschreitet\, beklagt das Lied die Art und Weise\, wie wir uns von der natürlichen Welt entfernen\, da Beton-Dschungel das üppige Grün und die unberührten Gewässer ersetzen. Diese Modernisierung geht einher mit der Zerstörung von Ökosystemen\, der Vertreibung indigener Gemeinschaften und der Verwandlung einst blühender Dörfer in Betonwüsten. Der Song ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür\, aus diesem entwicklungsbedingten Schlummer aufzuwachen und die komplizierte Verbindung zwischen Mensch und Umwelt zu erkennen.\n"Vikasach Khul" unterstreicht die Notwendigkeit\, diese Verbindung wiederherzustellen\, und fordert die Menschen auf\, die Unantastbarkeit der Natur zu schätzen. Es fordert uns auf zu erkennen\, dass der wahre Fortschritt in einer nachhaltigen Entwicklung liegt\, in der Natur und Mensch in Harmonie koexistieren. Indem der Song die Folgen unseres Handelns beleuchtet und uns an unsere Pflicht zum Schutz der Umwelt erinnert\, wird er zu einem eindringlichen Aufruf zum Handeln\, der uns zu einem ausgewogeneren und verantwortungsvolleren Entwicklungsansatz auffordert. Auf diese Weise unterstreicht er\, wie wichtig es ist\, nicht nur unser Ökosystem\, sondern auch unsere gemeinsame Menschlichkeit zu bewahren. \nDevadeep Gupta\, Absent River\, 13 Minuten\, 2021. (Grimm-Zentrum) \nWas geschieht\, wenn die unaufhaltsame Kraft der Natur auf die unverrückbare Entschlossenheit des Menschen trifft?\nDer Brahmaputra stellt in der soziokulturellen Realität Assams eine enge Beziehung der Widersprüche her. Trotz der verheerenden Natur der Überschwemmungen leben die Gemeinschaften weiterhin in der Nähe der Flussufer\, manchmal aufgrund historischer und emotionaler Bindungen\, manchmal aus Mangel an finanzieller Freiheit oder unmittelbarer Wahlmöglichkeit.\nOhne die fehlende Wahlmöglichkeit ist der Einzelne gezwungen\, sich den wiederholten Folgen einer Entscheidung zu stellen\, die nicht ganz in seiner Hand liegt\, und die Situation wird ad absurdum geführt\, da die Folgen als selbstverschuldete Kollateralschäden erscheinen. Weder kann dem widerstrebenden Opfer gesagt werden\, dass es für die Folgen seiner Entscheidung\, sich am Ort der Gefahr aufzuhalten\, verantwortlich ist\, noch kann der Fluss als fühlend betrachtet und zu seinen Handlungen befragt werden. Dieser Konflikt führt dazu\, dass man sein Schicksal unwillkürlich in höhere Hände gibt\, und es wird relativ einfach\, die Katastrophe zu akzeptieren\, wenn die Katastrophe selbst als Teil von Gottes Spiel wahrgenommen wird.\nDie giftige und doch gedeihliche Beziehung zwischen dem Fluss und den Menschen manifestiert sich als Endlosschleife\, als die Schlange\, die ihren Schwanz frisst. Dieses unwahrscheinliche Paradoxon dient als ständiger Diskurs\, um über das oberflächliche Verständnis hinauszublicken und die vorherrschenden viktimisierten Wahrnehmungen über solche Flussufergemeinschaften in Frage zu stellen. \nBinita Limbani\, River and the City\, 20 Minuten\, 2023. (Drinks & Bottles) \nSurat\, das für seinen Textil- und Diamantenhandel bekannt ist\, hat eine reiche historische Vergangenheit\, die bis ins 15. und 16. Jahrhundert zurückreicht\, als sein Handelsmarkt florierte. Der Hafen der Stadt\, der am Fluss Tapti liegt\, war historisch bedeutsam\, denn Dynastien wie die Maurya\, Gupta und Chalukya besaßen Territorien entlang des Tapti. Während der Moghul-Ära war die Stadt ein wichtiges Handelstor. Aufgrund der Verlandung des Flusses und sich ändernder Handelsrouten verlor die Stadt jedoch an Bedeutung. Heute ist Surat ein Industrie- und Handelszentrum in Gujarat.\nDie Dokumentation der Reise des Tapti-Flusses unterstreicht seine historische Bedeutung für den Handel und das Wachstum der Siedlungen. Kulturelle Feste führen manchmal zur Verschmutzung\, da Opfergaben in den Fluss entsorgt werden. Die industrielle und städtische Entwicklung sowie die Verschmutzung haben sich negativ auf das Ökosystem und die Wasserqualität des Flusses ausgewirkt und gefährden das kulturelle Erbe. Surats wirtschaftliche Bedeutung\, seine vielfältige Kultur und seine historischen Beiträge machen die Stadt dynamisch. Die historischen Momente sind mit der Kolonialgeschichte\, den Unabhängigkeitsbewegungen und der Regierungsführung nach der Unabhängigkeit verwoben und prägen das Wachstum und die Identität der Stadt.\nDie Erstellung einer Video-Timeline zeigt den Übergang von historischen Denkmälern zu modernen Strukturen und ermöglicht es den Zuschauer*innen\, diese Veränderungen aus erster Hand mitzuerleben. Die Ausdehnung der Städte kann jedoch historischen Denkmälern schaden\, da Gebäude für neue Infrastrukturen abgerissen werden. Durch die zunehmende Verstädterung steigt auch der Grad der Umweltverschmutzung\, was die historischen Strukturen bedroht.\nIm Wesentlichen spiegelt die Entwicklung von Surat das heikle Gleichgewicht zwischen der Bewahrung des kulturellen Erbes und der Akzeptanz der Moderne wider\, während es gleichzeitig mit den Herausforderungen der Stadtentwicklung und der Umweltverschmutzung konfrontiert ist. Die Videos zielen darauf ab\, eine flüchtige Verbindung zwischen Berlin und Surat im Zusammenhang mit der bevorstehenden Katastrophe herzustellen. \nSwagata Bhattacharya\, The Catastrophe is Museumised\, 5 Minuten\, 2023. (Oyoun) \nDieses Video ist eine Dokumentation verschiedener Wasserläufe in Kalkutta\, die ihre postkoloniale Transformation nachvollzieht. Es führt den Zuschauer*innen entlang der Ufer des Flusses Ganga\, der als Hauptwasserquelle für die Stadt dient\, sowie des Adi Ganga\, eines seiner wichtigsten Nebenflüsse\, und anderer wichtiger Flüsse. Durch die Linse der Kamera fängt der Film die Essenz des städtischen Lebens ein und zeigt\, wie das\, was einst ein lebenswichtiger Fluss und eine Wasserhandelsroute war\, zu einem bloßen Abwasserkanal verkommen ist. Die unkontrollierte Verstädterung und die Entwicklungspolitik haben diesem heiligen Fluss einen hohen Tribut abverlangt und zu seiner Verschlechterung geführt.\nDas Video zeigt auch\, wie die Kanalisation in einer sich ausbreitenden Metropole wie Kalkutta zur Wasserbewirtschaftung genutzt wird. Viele dieser Wasserläufe sind in Abwassersysteme umgewandelt worden\, und die Siedlungen an ihren Ufern zeugen von den tragischen Folgen dieser ökologischen Krise des Flusses. Die Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber Umweltbelangen\, gepaart mit einem gravierenden Mangel an Wasseraufbereitungsinfrastruktur\, haben ein gesundes Zusammenleben mit diesen natürlichen Gewässern unmöglich gemacht. Paradoxerweise leben viele Bewohner*innen der Stadt\, vor allem aus marginalisierten Gemeinschaften\, nicht nur an diesen verschmutzten Flüssen\, sondern sind auch auf deren empfindliches Gleichgewicht angewiesen\, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Im Laufe des Videos werden die Zuschauer*innen auf eine Reise durch diese Räume und Orte mitgenommen\, wobei gelegentlich auf Online-Quellen zurückgegriffen und in die Welt der Kunst eingetaucht wird. Es wirft ein Licht auf die künstliche Ästhetisierung einer Krise und darauf\, wie digital konstruierte Standard-Museumsräume versuchen\, urbane Artefakte zu evozieren und eine gar nicht so ferne Vergangenheit anhand von Bildern hybrider Kreaturen zu rekonstruieren.\n \nBiografien \nStudio 33/3: Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy \nShibayan Halder\, Suvojit Roy und Soumik Ghosh arbeiten als ein Kollektiv namens Studio 33/3. Ihre Praxis spielt mit der individuellen Sprache innerhalb des Kollektivs und setzt sich intensiv mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander. \nSoumik Ghosh ist ein multidisziplinärer bildender Künstler aus Kolkata\, Indien. Seine künstlerische Erkundung konzentriert sich auf Politik und soziale Repräsentation und versucht\, die vorherrschenden Konstruktionen der zeitgenössischen bengalischen Gesellschaft in Frage zu stellen. Beeinflusst von Literatur\, mündlicher Überlieferung und Filmen\, spiegelt Ghoshs Arbeit eine tiefe Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Geschichtenerzählens und kulturellen Narrativen wider. Seine Praxis umfasst eine Reihe von Medien\, darunter Performances\, Gemälde\, Fotografien und großformatige Installationen. Durch diese künstlerischen Formen hinterfragt er gesellschaftliche Normen und Konventionen und regt zu einer kritischen Reflexion über bestehende Machtstrukturen und soziale Hierarchien an. Seine Arbeit ist sowohl selbstreferenziell als auch gesellschaftsbewusst\, indem sie sich mit persönlichen Erfahrungen auseinandersetzt und gleichzeitig breitere gesellschaftliche Widersprüche thematisiert. \nShibayan Halder ist ein multidisziplinärer Künstler\, dessen Aufwachsen von der tiefgreifenden Auseinandersetzung zwischen dem kommunistischen Westbengalen und der Welle\, die zu seinem Sturz führte\, geprägt wurde. Halders künstlerische Praxis erforscht die sich verändernde soziopolitische Landschaft und Metaphern der Menschen und ihre sich entwickelnde Beziehung zur Natur in den kleinen Dörfern von South 24 Parganas\, Westbengalen. Seine Arbeiten reflektieren die sich verändernde Dynamik von Macht\, Gesellschaft und Natur in diesen ländlichen Gemeinschaften. Seine künstlerische Erkundung dreht sich um das soziopolitische Szenario der Region\, wobei er die Auswirkungen der politischen Veränderungen und der Urbanisierung auf das Leben der Menschen in diesen Dörfern und darüber hinaus berücksichtigt. Seine Arbeit dient als metaphorische Linse\, durch die er die sich entwickelnde Dynamik und die Spannungen zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum und deren Einfluss auf lokale Gemeinschaften menschlicher und nicht-menschlicher Akteur*innen untersucht. \nSuvojit Roy ist bildender Künstler und lebt in Kolkata\, Indien. Seine Arbeiten drehen sich um die Lebensumstände in seiner unmittelbaren Umgebung und bieten eine nuancierte Perspektive auf die Realitäten seiner Gemeinschaft. Durch seine Lebenserfahrungen hat Suvojit ein starkes Interesse daran entwickelt\, den Slum als einen einzigartigen lebenden Organismus zu verstehen und zu erforschen. Er beschäftigt sich mit der Politik des Bauens und ihren soziokulturellen Auswirkungen\, insbesondere in Bezug auf die Stadt. Er erforscht das Konzept der "Heimat" im Kontext wirtschaftlicher Benachteiligung. Seine Arbeiten bieten einen Einblick in das Leben der Unterprivilegierten und versuchen\, ihre Erfahrungen durch die Linse des "Andersseins" in ihrem eigenen Land zu erzählen. Suvojit sieht seine Arbeit als ein Mittel\, den Raum zu verhandeln und die politischen und kulturellen Agenden in Frage zu stellen\, die Menschen in seiner sozialen Situation oft als "illegal" oder außerhalb der Norm betrachten. \nDevadeep Gupta \nerforscht regionale ökologische Ungewissheiten durch eine kritische Untersuchung der damit verbundenen Mainstream-Perspektiven. Inspiriert von ortsspezifischen und volkstümlichen Begebenheiten erforscht Devadeep die komplizierte Beziehung zwischen Menschen und ihrem Land. Seine künstlerische Praxis umfasst die Bereiche Film und Skulptur und überbrückt die Kluft zwischen konzeptionellen und dokumentarischen Ansätzen. Innerhalb dieser Schnittmenge interessiert sich der Künstler besonders für Erzählungen\, die aus der Konvergenz von Mythologie und zeitgenössischen Erfahrungen entstehen. Devadeep ist in der reichen Kulturlandschaft Assams verwurzelt und lässt sich von pragmatischen Praktiken\, mündlichen Traditionen und Folklore inspirieren. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens stehen performative Prozesse\, die metakulturellen Praktiken huldigen. Devadeep ist aktives Mitglied von Northeast Lightbox\, einem Künstler*innwnkollektiv\, das sich der Förderung des Austauschs zwischen regionalen Archiven und zeitgenössischen Praktiken verschrieben hat. \nBinita Limbani  \nist eine bildende Künstlerin\, die derzeit in Surat\, Indien\, lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Erkundung konzentriert sich auf den menschlichen Zustand\, wobei sie sich von Erzählungen\, Medien und persönlichen Erfahrungen inspirieren lässt. In ihrer Arbeit versucht sie\, die äußere Landschaft mit inneren Reflexionen zu verbinden und Kunstwerke zu schaffen\, die gleichzeitig persönlich und sozial sind. Als vielseitige Künstlerin arbeitet Binita mit verschiedenen Medien\, die es ihr ermöglichen\, ihre Ideen und Konzepte durch unterschiedliche künstlerische Formen auszudrücken. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es ihr\, sich mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Diskursen auseinanderzusetzen und mit verschiedenen Methoden zu experimentieren. Ein besonderes Interessengebiet von Binita ist der Tapi-Fluss und seine historischen Verbindungen zu Handel\, Gesellschaft und seinem heutigen Zustand. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Rolle des Tapi-Flusses bei der Gestaltung lokaler Gemeinschaften\, die Auswirkungen von Handel und Gewerbe sowie den aktuellen Zustand des Flusses in der heutigen Gesellschaft. \nSwagata Bhattacharyya  \nist ein bildender Künstler aus Kolkata\, Indien. In seiner Arbeit geht es um spekulative Erzählungen\, die die bestehenden Machtstrukturen und ihre Auswirkungen auf unsere Welt untersuchen. Swagata setzt verschiedene Medien wie Zeichnung\, Fotografie und computergenerierte Bilder (CGI) ein\, um simulierte Welten zu schaffen. Indem er diese alternativen Realitäten konstruiert\, untersucht er\, wie Machtstrukturen die Politik beeinflussen und die zukünftigen Landschaften der Architektur\, des Städtebaus\, der Technologie und der hergestellten Umgebungen gestalten. Seine künstlerische Untersuchung der Überschneidungen von Macht\, Governance und räumlicher Organisation beleuchtet die Beziehung zwischen der Gesellschaft und ihrer gebauten Umwelt. Swagata untersucht\, wie sich hyper-nationalistische Ideologien auf Gesellschaften und Ökosysteme auswirken\, und konzentriert sich dabei besonders auf deren Auswirkungen auf die Umweltzerstörung. Swagata versucht\, das komplexe Geflecht von Einflüssen zu entwirren\, die unser Verständnis von und unsere Reaktionen auf ökologische Herausforderungen prägen. \nMahi Ghane  \nist eine Dalit-Hip-Hop-Künstlerin aus Maharashtra\, Indien\, deren kraftvolle Texte und hypnotisierende Beats in der unabhängigen Musikszene Wellen schlagen. Sie lässt sich von Dr. B. R. Ambedkars unerschütterlichem Engagement für die Revolution gegen die Kasten inspirieren und verwebt Texte\, die mit ihrem Anliegen übereinstimmen. Mahi hat den Einfluss der Hip-Hop-Musik auf die Jugend von heute erkannt und möchte kritische Themen in einer Sprache ansprechen\, die bei den Jugendlichen ankommt. Sie schärft das Bewusstsein und setzt sich für diejenigen ein\, die mit Diskriminierung konfrontiert sind\, und festigt damit ihre Rolle als gewaltige Kraft des Wandels innerhalb der Hip-Hop-Community und darüber hinaus. Mahi Ghanes Kunst ist mehr als nur Musik; sie ist ein Aufruf zu Gerechtigkeit und Gleichberechtigung und verleiht den Stimmen der Ausgegrenzten Gehör. Sie ist auch eine Aktivistin für die Rechte indigener Völker. Ihr aktueller Track "Jungle Cha Raja" setzt sich für indigene Landrechte ein und passt meiner Meinung nach perfekt in den konzeptionellen Rahmen der Ausstellung. \nSea Behind the Wall \n"Sea behind the Wall" ist ein partizipatorisches Outdoor-Kapitel im Rahmen der übergreifenden Initiative Listening to the Land von Oyoun. In dieser immersiven Outdoor-Reihe sind die Teilnehmenden eingeladen\, sich auf eine kollektive Reise zu begeben\, die die Komplexität des Neokolonialismus erforscht und generationenübergreifende\, indigene und zeitgenössische Praktiken der Solidarität einbezieht. \nSie werden durch eine Reihe von Erfahrungen geführt\, darunter Workshops zur Dekolonisierung von Agrar- und Kulturkreisen\, Futtersammlungen und Gartenarbeit\, Filmvorführungen zu Land- und Menschenrechten\, öffentliche Interventionen\, die von indigenen Gemeinschaften geleitet werden\, und eine Schaufensterausstellung\, die sich durch die Stadt Berlin zieht. \nDas Projekt "Sea Behind the Wall" ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT\, gefördert durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Weiterhin gefördert durch das Globus Opstart Programm des Nordisk Kulturfond \n         \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Workshop | Harvesting Resilience: Foraging and Guerilla Gardening
DESCRIPTION:Harvesting Resilience – a workshop series by Zeren Oruc \nThis workshop series gives you the opportunity to rethink your relationship with nature\, food and consumption. You will be able to connect with different people in an exchange of skill\, knowledge and thoughts.  \nWhat is this workshop about? \nHarvesting Resilience workshops series are part of a long-term research project focusing on the food-land-culture relationship to examine the impact of our food production and consumption habits on the environment\, land degradation\, and forms of exploitation. Curated by Zeren Oruc\, the project looks at how we eat our land\, our cultural and emotional connection to food based on where it’s grown\, and less extractivist practices such as disappearing knowledge of foraging\, food banks\, gardens\, and more. \nBy using foraging and guerilla gardening in “community gardens” as one of the artistic and curatorial methodologies\, the workshops intend to decolonize and reclaim urban landscapes and ecological narratives from the lens of BIPOC and people with migration backgrounds. While tackling mainstream Western environmentalism that dismisses indigenous and migrant knowledge\, we want to relearn and share our knowledge in relation to the plant world and form new connections where we feel safe in nature. To facilitate the generation of this intergenerational and intercultural knowledge\, we invite participants to join us\, along with their elders*\, in remapping Berlin’s foraging paths and sharing their experiences. \nThe workshops will be guided by curator Zeren Oruc\, who is revisiting her place in gardening and foraging after relocating to Berlin\, and horticulturist\, forager\, herbalist\, and kochende Gärtnerin Lea Nassim Tajbakhsh. On the first day of the workshop\, we will go on a guided foraging tour where we get to know each other and share our knowledge. On the second day\, we will meet at Oyoun’s community garden for an intimate discussion about food\, and belonging in nature\, and revisit the idea of community gardens through guerilla gardening principles. The workshop dates are: 1) September 9-10\, 2) September 29 and October 1\, 3) October 28-29. \n*The term “elders” here refers to older individuals who possess wisdom and knowledge to share and are not limited to family. You are welcome to join us with a neighbour or someone you might want to learn from. If you don’t know such a person\, join us anyway\, maybe you will connect with someone. \nDates:\n\n1st Workshop: 9-10 September \n09.09.: 10:30 – 13:30 h (Hasenheide) \n10.09.: 13:00 – 17:00 h (Oyoun Garden) \n2nd Workshop: 29 September\, 1 October \n29.09.: 16:00 - 18:00 h (Anita-Berber-Park\, Neukölln) \n01.10.: 11:00 - 14:00 h (Oyoun Garden) \n3rd Workshop: 7-8 October \n07.10.: 13:00 - 15:00 h (Treptower Park) \n08.10.: 11:00 h - 14:00 h (Oyoun Garden) \n4th Workshop: 24 - 25 February  \n24.02.24: 13:00 - 15:00 h (TBA) \n25.02.24: 11:00 h - 14:00 h (TBA) \nLanguage: English \nTicket: FREE ADMISSION! \nApplication:  \nRegistration for the 2024 workshops will follow soon! \nPlease come prepared for any type of weather conditions with warm/water-resistant shoes and raincoats. \nProgramme: \nDAY 1: Harvesting Resilience: Waving stories through foraging \nA guided workshop about the fundamental principles of foraging\, local plants\, their use\, and sharing knowledge and stories. We will meet at Oyoun’s garden with a warm-up conversation and have a foraging walk. \nPlease come prepared for any type of weather conditions with warm/water-resistant shoes and raincoats. If you would like to collect plants and herbs on the go\, we recommend bringing a pair of scissors and a canvas bag or a small container. \nDAY 2: Harvesting Resilience: About the gardener \nA discussion-based gardening workshop about our rights to green spaces\, gardening communities\, food\, and more. We will meet at Oyoun and use a portion of the garden. Please come prepared for any type of weather conditions with warm/water-resistant shoes and raincoats. \nBiographies \nZeren Oruc \nZeren Oruc is an independent curator who engages with and explores contemporary issues of ecology\, society and sustainability through interdisciplinary artistic projects. \nHer practice revolves around decentralised and non-hierarchical approaches based on long-term collaborations\, with the intention of creating an environment that fosters open conversations and care. She has curated exhibitions and projects that illuminate the complexities of contemporary environmental awareness and rural ecology. \nZeren is co-founder of the Montemero Art Residency in Almeria\, Spain\, which focuses on alternative art production and land-based practices. In addition to her curatorial work\, she organises curatorial sessions and workshops on mental health in art and fair practices and transparency in artistic fees. \nAs part of Listening to the Land\, Zeren will organise food foraging workshops with local migrant communities as a platform for testing alternative ways of sourcing food\, as well as guerrilla gardening tours to uncover ecological narratives in different Berlin neighbourhoods. \nInstagram\nFacebook\nWebsite \nLea Nassim Tajbakhsh \nLea Nassim Tajbakhsh is a herbalist\, horticulturist\, perennial gardener & pedagogue for wild plants\, who works in fields of Urban Gardening\, environmental education\, and indoor greenery.\nTo show gratitude for our ecosystems Lea Nassim studies plants & guides people and communities through learning processes about food and nature. By working against disconnection that keeps us apart from ourselves\, she wants to strengthen her bond and the ones of others to nature through biology\, ecology\, botany\, ethnobotany\, medicine making\, independency\, fermentation\, cooking\, history\, and storytelling. Lea Nassim studied horticulture and plant technology (B.A.)\, is a herb pedagogue and experiential educator\, and is currently in training to be an urban nature and landscape guide. \nInstagram \nPhoto: © Mahdumita Nandi \nSea Behind the Wall \n"Sea behind the Wall’ is a participatory outdoor chapter within Oyoun's overarching initiative Listening to the Land. In this immersive outdoor series\, participants are invited to engage on a collective journey that explores neo-colonialism’s complexities\, incorporating intergenerational\, indigenous and contemporary practices for solidarity. \nThey will be guided through a range of experiences\, including decolonizing agri/cultural workshops\, foraging and gardening sessions\, film screenings focusing on land and human rights\, public interventions led by indigenous communities\, and a street side window exhibition that winds its ways through the city of Berlin. \nThe project “Sea Behind the Wall” is part of the initiative DRAUSSENSTADT funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis as well as Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Further funded by the Globus Opstart Programm of Nordisk Kulturfond \n       \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Outdoor Film Screening | LUPA/TERRE: The Fight for Land and Justice
DESCRIPTION:*Please note: In case of bad weather\, the screening will be taking place indoors at Oyoun.* \nCurated by Savannah Garcia  \nLupa in tagalog\, above else\, means land. In the Philippines\, the word lupa also resonates with the complex issues of private property and the ongoing oppression faced by sugarcane workers. Hacienda\, an exploitative land system inherited from Spanish colonization\, still prevails today. In response\, filmmakers and artists are shedding light on the multifaceted aspects of post-colonialism\, exploring its impact on the landscape and the bodies of laborers toiling in the fields. \nThis screening by the curator Savannah Garcia offers diverse perspectives on this subject\, all with the shared goal of revealing the social\, political\, and environmental realities through the narratives of laborers\, farmers\, social workers\, and scholars. Following the screening\, Enzo Camacho\, the artist behind "羽化 (wings becoming)"\, and representative of ALPAS Pilipinas\, will join and engage in a discussion with scholars who possess invaluable knowledge of land and soil issues. \n10:00-21:00 How Many Seas Will You Swim? by Lizza May David & Gabriel Rossell-Santillán \n:: Video installation in loop at Oyoun’s Café \nInspired by chants and myths from Mexico and the Philippines this installation displays our dialogue on the ocean as a spatial dimension and relational point of view. The installation meticulously traces the narrative strands of a Bauhinia orchid tree\, symbolizing historical trade relations during the New Spain era. It deftly intertwines modern visuals with poetic eloquence and rigorous research\, unravelling multilayered concepts of time. \n19:30-19:50 Pagkatapos ng Tigkiriwi (After the Dead Season) by Danielle Madrid (23:05) \n:: Film screening in Oyoun’s Garden \nPagkatapos ng Tigkiriwi is a documentary that tells a story of three areas in Negros Occidental and their struggle for land and food security. \n19:50-20:00 羽化* (wings becoming) by Amy Lien & Enzo Camacho (06:20) \n:: Film screening in Oyoun’s Garden \n* [yǔhuà]\nA cosmological system is presented here through 16mm silent film\, five handmade paper drawings\, a light installation made of onion skins\, and “tangle works” (nests\, kindling\, intertwinings demonic in their thick opacity). The film loops on a ritual of fire ensues\, as a small barrel lined with joss paper is lit seemingly with the touch of flesh. One by one\, butterflies are fed to flame\, becoming fire-bodied\, then flaking into their presumed disappearance. \n20:00-21:20 Tu crois que la terre est chose morte (You Think the Earth is a Dead Thing) by Florence Lazar (70 minutes) \n:: Film screening in Oyoun’s Garden \nThe film looks at the “global ecological crisis” from the perspective of the island of Martinique. In reflecting on ecology\, the film not only raises issues concerning nature and damaged ecosystems\, but\, moreover\, focuses on spaces of resistance to the crisis in which women and men acknowledge and act from the historical perspective of colonialism\, where ecological struggle and the colonial past are intrinsically linked. Taken from Césaire's play Une tempête\, a postcolonial adaptation of Shakespeare's The Tempest\, the title not only evokes the ecological ravages of colonialism\, but also the emancipatory potential of history. \nDoors: 18:30 h\nVideo Installation: 10:00 h - 21:00 h at Oyoun’s Café\nScreenings: 19:30 h - 21:30 h at Oyoun’s Garden\nDiscussion: 21:30 h - 22:30 h at Oyoun’s Café \nTicket: Free admission | Registration here\nLanguage: English\n \nPhoto: Filmstill\, wings becoming \n  \nBiography \nSavannah Garcia \nSavannah Garcia is a French-Filipino researcher currently based in Berlin\, with a background in art and social sciences (EHESS\, Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales). Specializing in art and realism\, and in documentary cinema in particular\, she has collaborated with the Cinéma du Réel (Centre Pompidou) and the Festival International Jean Rouch (Musée du Quai Branly) in Paris. She persues her research in Berlin\, on the relation between home (foyer) and nation in global history. She is also an active member of ALPAS Pilipinas and the co-creator of Banana Ketchup\, a zine dedicated in unpacking and deconstructing colonial narratives. \nSea Behind the Wall \n"Sea behind the Wall’ is a participatory outdoor chapter within Oyoun's overarching initiative Listening to the Land. In this immersive outdoor series\, participants are invited to engage on a collective journey that explores neo-colonialism’s complexities\, incorporating intergenerational\, indigenous and contemporary practices for solidarity. \nThey will be guided through a range of experiences\, including decolonizing agri/cultural workshops\, foraging and gardening sessions\, film screenings focusing on land and human rights\, public interventions led by indigenous communities\, and a street side window exhibition that winds its ways through the city of Berlin. \nThe project “Sea Behind the Wall” is part of the initiative DRAUSSENSTADT funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis as well as Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Further funded by the Globus Opstart Programm of Nordisk Kulturfond \n           \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
URL:https://oyoun.de/event/l2l-screening-october-1/
LOCATION:Oyoun\, Lucy-Lameck-Staße 32\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Electric Lies | Workshop | Uaajeerneq – Greenlandic Maskdance Workshop w/Elisabeth Heilmann Blind
DESCRIPTION:Listening to the Land / Sea Behind the Wall presents:\nUaajeerneq – Greenlandic Maskdance Workshop by Elisabeth Heilmann Blind \nThe Greenlandic mask dance Uaajeerneq is the oldest theatrical form of expression of the Inuit in Greenland. In this mask dance workshop\, participants will be introduced to the historical significance of the mask dance and gain insights into its basic elements\, which are based on animistic thinking. In addition\, the workshop offers an introduction and lecture on the Greenlandic drum dance that will be practised during the session. Special attention is given to the creative learning process of the dance\, which enables participants to discover their own expression and inner drive. \nLocation: Oyoun\nTickets: Free admission I Registration: here (open till 11.10.23)\nLanguage: English  \nElectric Lies is a project curated by Camilla Therese Karlsen as part of Oyoun's overarching initiative Listening to the Land and its participatory outdoor chapter Sea behind the Wall.The three day long participatory programme focuses on the social political activism by the Sámi who are facing forced displacement from their land (Sápmi) in northern Europe\, due to state-driven “renewable energy” production. \nWhat happens to the land when indigenous peoples are forced to abandon their traditional way of life in\, of and with nature to make way for modern energy production for the masses?  What lies are used to convince the majority that this is the right thing to do? \nElectric Lies explore these questions with an interactive programme composed of workshops\, discussions and film screenings\, ultimately culminating in the performance intervention ČSV*.  \n*These letters have many meanings\, one of which is "čájet sámi vuoiŋŋa"\, which translates as "showing the Sami spirit" and is often used to promote Sami identity and activism. \nBiography \nElisabeth Heilmann Blind \nElisabeth Heilmann Blind is originally from Sisimiut in Greenland\, but has lived in northern Sweden for 30 years. She trained as an actress at the Tukak Theatre in Denmark from 1983-1988\, during which time she studied Butoh dance and Noh theatre in Japan. Elisabeth works as an actress in various theatres\, including Giron Sámi Teáhter in Sweden. She is also active as a mask dancer and teaches Liberation Dance and Greenlandic Mask Dance in workshops. \nPhoto Credit: © Hans Olof Utsi \nThe project “Sea Behind the Wall” is part of the initiative DRAUSSENSTADT funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis as well as Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Further funded by the Globus Opstart Programm of Nordisk Kulturfond \n       \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Electric Lies | Workshop | Indigenisation of the Arts w/Asta Mitkijá Balto
DESCRIPTION:Listening to the Land / Sea Behind the Wall presents:\nIndigenisation of the Arts - a workshop by Asta Mitkijá Balto \nIn her workshop\, titled "Indigenization of the Arts\," Asta Mitkijá Balto engages with participants to explore the significance of Sámi culture for non-indigenous individuals who express themselves through art. She initiates the workshop by providing a comprehensive overview of the circumstances surrounding the indigenous Sámi people in Norway\, with particular emphasis on Sámi art and its pivotal role in preserving Sámi society. The workshop uses the "café method"\, an informal group work technique that replicates the welcoming atmosphere of a café. In this setting\, fundamental questions about personal challenges\, life circumstances and the possibilities for creating art are discussed and reflected upon. \nLocation: Oyoun\nTickets: Free admission I Registration: here \nLanguage: English  \nElectric Lies is a project curated by Camilla Therese Karlsen as part of Oyoun's overarching initiative Listening to the Land and its participatory outdoor chapter Sea behind the Wall.The three day long participatory programme focuses on the social political activism by the Sámi who are facing forced displacement from their land (Sápmi) in northern Europe\, due to state-driven “renewable energy” production. \nWhat happens to the land when indigenous peoples are forced to abandon their traditional way of life in\, of and with nature to make way for modern energy production for the masses?  What lies are used to convince the majority that this is the right thing to do? \nElectric Lies explore these questions with an interactive programme composed of workshops\, discussions and film screenings\, ultimately culminating in the performance intervention ČSV*.  \n*These letters have many meanings\, one of which is "čájet sámi vuoiŋŋa"\, which translates as "showing the Sami spirit" and is often used to promote Sami identity and activism. \nBiography \nAsta Mitkijá Balto \nAsta Mitkijá Balto\, an esteemed educator and advocate for Indigenous education\, was honored with an Honorary Doctorate by WINU in 2018 for her lifelong dedication to this cause. With a 20-year tenure at the University of Applied Sciences\, Norway\, where she held various roles\, including Rector\, Vice Rector\, Lecturer\, and Professor\, Asta's influence extended far beyond academia. Asta's research\, focusing on traditional knowledge and values\, has profound contemporary relevance\, enabling her to bridge academic and traditional insights to drive decolonization across diverse sectors. Asta’s work not only enriches Indigenous communities but also empowers outsiders to engage with Sámi and Indigenous cultures on more equitable terms\, making her a pivotal figure in the global pursuit of Indigenous education and cultural revitalization. \nPhoto Credit: © Sameer Gurung \nThe project “Sea Behind the Wall” is part of the initiative DRAUSSENSTADT funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis as well as Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Further funded by the Globus Opstart Programm of Nordisk Kulturfond \n       \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Electric Lies | Performance Intervention\, Filmscreenings and Discussion | ČSV
DESCRIPTION:Listening to the Land / Sea Behind the Wall presents:\nPerformance Intervention\, Discussions and Film Screening with a.o. Asta Mitkijá Balto\, Elisabeth Heilman Blind\, Liv Aira\, Asta Mitkijá Balto\, Marika Renhuvud\, Luis Bogado\, Lars Henrik \n:: 13:30-15:30 Performance Intervention ČSV* at Hasenheide (Meeting place at Oyoun) \nThe performance intervention ČSV is the result of the residency of Nordic and German artists at Oyoun. In this unique performance\, traditional Joik singing\, poetry\, mask dance and contemporary dance are combined to create an impressive work. The aim is to educate the audience about the socio-political situation in Sápmi and at the same time to make them think. This performance intervention combines artistic expression with an important social concern and conveys the important message about the challenges and resilience of the Sámi community. \n*These letters have many meanings\, one of which is "čájet sámi vuoiŋŋa"\, which translates as "showing the Sami spirit" and is often used to promote Sami identity and activism. \n:: 16:30-19:00 Talks and Film Screening at Oyoun \n16:30-17:20 Panel Talk: “Power Production's Impact on Indigenous Way of Life” with Asta Mitkijá Balto\, Elisabeth Heilman Blind and Liv Aira\nThis panel talk focuses on the impact of modern energy generation on indigenous lifestyles\, culture and connection to nature. It addresses noise pollution from power generation and its impact on natural sounds in nature. Special attention is given to Germany\, which buys electricity from Norwegian and Swedish Sápmi.\nThe discussion will highlight the destruction of traditional nature by wind turbines\, changes in wildlife behaviour and their impact on reindeer herders. Likewise\, the coal and mineral mines in Gallock and controversial construction projects in Finnmark that threaten traditional Sámi land and nature will be addressed in order to improve Norway's carbon footprint instead of using existing technologies to remove CO2. \n17:30-18:20 Presentation: “Indigenizing the Arts” by Asta Mitkijá Balto with Q&A\nIn her lecture\, Asta Mitkijá Balto gives a concise overview of the situation of the indigenous Sámi in Norway\, with a special focus on Sámi art and its important role in the preservation of Sámi society. Through images and examples of Sámi art\, she illustrates the journey of liberation from colonisation by showing how Sámi art serves as a reflection and critique of social issues\, evoking emotions that politics and science often cannot reach. This artistic expression offers new insights\, understanding and meaningful experiences for both Sámi and non-Sámi and sheds light on Sámi rights and their survival as a people. \n18:30-19:00 Film Screening: "Faamoe" by Marika Renhuvud \n"Faamoe" is a captivating screen dance film by filmmaker and choreographer Marika Reinhuvud. The film explores the deep source of power inherent in indigenous women and draws inspiration from the harmonious connection between nature and the Sámi goddess Saaraahka. \nTickets: Free admission | No registration needed\nLanguage: English  \nBiographies:  \nCamilla Therese Karlsen \nElisabeth Heilmann Blind \nLars Henrik Blind\nLars Henrik Blind is a reindeer herder\, yoiker and storyteller and has worked as a cultural worker in Sápmi for more than 40 years. As a young yoiker\, he toured with well-known yoikers such as Nils Aslak Valkeapää at home and abroad. He has worked on various cultural projects\, including the Sámi theatre in Kiruna and film productions\, and has travelled the Nordic countries as a storyteller. \nMarika Renhuvud\nMarika Renhuvud is a dancer and choreographer from Sweden's southernmost Sámi community\, Idre Sameby\, and now lives in Funäsdalen. She has trained at the New Education for Contemporary Dance and the Ballet Academy in Stockholm\, and has a diploma in didactics from the University of Dance and Circus.  Marika has been working as a dancer and choreographer since 2018 and founded the company RenhuvudDans AB in 2023. Marika's dream is to spread knowledge and understanding of Sámi culture through dance\, and is committed to spreading knowledge of her Sámi heritage.  All her dance pieces are based on or contain thoughts and ideas that originate from Sámi culture. \nLiv Aira \nLiv Aira is a dancer and choreographer who often refers to her Sámi heritage in her art. Since 2017\, she has been the founder and artistic director of Invisible People Contemporary Dance Company\, with whom she is currently touring with Ájttega and Akti Lij. She is the initiator of the Låvda - Sápmi Screendance Festival and the indigenous cultural festival Skájdde in the Storforsen nature reserve. She is currently establishing the world's first Sámi dance centre in northern Sweden outside Jokkmokk. She has a BA degree in dance and an MA degree in choreography from the Institute of Arts in Barcelona. \nLuis Bogado\nLuis Bogado\, known as "Enano\," is a versatile artist who has seamlessly merged his 14 years of karate expertise with a passion for hip-hop dance\, notably Breaking. This fusion has birthed his distinctive Latin-Style dance. Over two decades\, Enano has mastered various dance forms\, taught internationally\, and represented Venezuela in numerous competitions and cultural festivals. He's also a co-founder of the Foundation "Manzanoarte\," promoting social circus and the performing arts in Venezuela. Enano's commitment to innovation led him to pursue a master's degree in physical and applied theater from the prestigious Dimitri Theater Academy in Switzerland\, marking a remarkable journey of dedication and artistic exploration. \nAsta Mitkijá Balto \nElectric Lies is a project curated by Camilla Therese Karlsen as part of Oyoun's overarching initiative Listening to the Land and its participatory outdoor chapter Sea behind the Wall.The three day long participatory programme focuses on the social political activism by the Sámi who are facing forced displacement from their land (Sápmi) in northern Europe\, due to state-driven “renewable energy” production. \nWhat happens to the land when indigenous peoples are forced to abandon their traditional way of life in\, of and with nature to make way for modern energy production for the masses?  What lies are used to convince the majority that this is the right thing to do? \nElectric Lies explore these questions with an interactive programme composed of workshops\, discussions and film screenings\, ultimately culminating in the performance intervention ČSV*.  \nPhoto Credit: © Camilla Therese Karlsen \nThe project “Sea Behind the Wall” is part of the initiative DRAUSSENSTADT funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis as well as Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Further funded by the Globus Opstart Programm of Nordisk Kulturfond \n       \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Filmvorführung im Freien | Irrigation and Degradation
DESCRIPTION:Kuratiert von Mai El-Gammal \nNach der ersten Vorführung am 22.09. setzt die Kuratorin Mai El-Gammal ihre Erkundung der Dialektik zwischen Film und Landwirtschaft fort und enthüllt ein unerforschtes Terrain\, in dem Kunstfertigkeit und Ernährung zusammentreffen\, um ein tieferes Verständnis für beide Praktiken zu schaffen und eine gemeinsame Wertschätzung für den intrinsischen Wert des Geschichtenerzählens und der natürlichen Welt zu fördern. \nFilm: A Flood in Baath Country\, Regie: Omar Amiralay (2002\, 52 Minuten) \nDer Dokumentarfilm erforscht die Auswirkungen der Politik der Baath-Partei in Syrien. Ohne Kommentar oder Kritik deckt Amiralays Film die Propaganda der Baath-Partei und ihre lähmenden Auswirkungen auf die Menschen im Dorf al-Mashi\, 400 Kilometer nordöstlich von Damaskus\, auf. Der Film bewegt sich langsam von den Schüler*innen über die Lehrer*innen bis hin zu den Regierungsbeamt*innen\, wobei alle genau das gleiche Lob für den Präsidenten und die Baath-Partei verherrlichende Slogans aufsagen. Der Film ist eine harte Anklage gegen das Regime und zeigt die verheerenden Auswirkungen von 35 Jahren rigider Baath-Herrschaft auf die syrische Gesellschaft. \nEintritt: 18:00 h\nFilmvorführung: 19:00 h - 21:00 h im Oyoun\nTicket: Eintritt frei! | Anmeldung hier\nSprache: Englisch \nBiographie: \nMai El-Gammal\nMai El-Gammal ist Kulturarbeiterin und arbeitet professionell in der Filmindustrie. Sie verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Filmpromotion und im Filmverleih\, im Management von Filmausbildungsprogrammen und in der Filmprogrammierung im Nahen Osten und in Deutschland.\nSie hat einen MA in Kulturwissenschaften und Neuen Medien. Sie arbeitete für DOX BOX e.V.\, wo sie Programme wie die Residency und die Beratung leitete. Derzeit ist El-Gammal als Koordinatorin für Partnerschaften bei DOK Leipzig tätig. \nSea Behind the Wall\n"Sea behind the Wall’ ist ein partizipatorisches Freiluft-Projekt im Rahmen der übergreifenden Initiative Listening to the Land von Oyoun. In dieser immersiven Freiluft-Reihe sind die Teilnehmenden eingeladen\, sich auf eine kollektive Reise zu begeben\, die die Komplexität des Neokolonialismus erforscht und generationenübergreifende\, indigene und zeitgenössische Praktiken der Solidarität einbezieht. \nSie werden durch eine Reihe von Erfahrungen geführt\, darunter Workshops zur Dekolonisierung von Agrar- und Kulturkreisen\, Sammeln und Gärtnern\, Filmvorführungen zum Thema Land und Menschenrechte\, öffentliche Interventionen unter der Leitung indigener Gemeinschaften und eine Schaufensterausstellung\, die sich durch die Stadt Berlin schlängelt. \nDas Projekt “Sea Behind the Wall” ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT\, die vom Berliner Projektfonds Urbane Praxis sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt gefördert wird. Weiterhin gefördert durch das Globus Opstart Programm des Nordisk Kulturfond. \n         \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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