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SUMMARY:Podium | Ausnahmezustand – das neue »Normal«? Staatliche Repressionen und Polizeigewalt
DESCRIPTION:Podium organisiert von Revolutionäre Linke mit Redner*innen von KOP Berlin\, Revolutionäre Linke und Palästina Kampagne \nDie staatliche Reaktion auf die Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern hat es gezeigt: Die Maske der parlamentarischen Republik fiel und zur Schau kam die hässliche Fratze des repressiven Polizeistaats. Meinungs- und Versammlungsfreiheit verschwanden über Nacht. Wer die Kufiya – das ›Palästinensertuch‹ – trug oder nicht ›deutsch‹ genug aussah\, konnte von der Polizei misshandelt oder verhaftet werden. Hundertschaften durchstreiften die Kieze und schüchterten die Menschen ein. \nTrotz Verboten gingen Tausende auf die Straße\, um ihre Solidarität mit den unterdrückten Menschen in Gaza und der Westbank zu zeigen und den staatlichen Repressionen zu trotzen. Aber wie soll es weitergehen? \nWird dieser Ausnahmezustand zur Normalität? Ist Freiheit nicht länger auch die Freiheit der Andersdenkenden? Im Podium wird darüber diskutiert\, wie Opposition und Widerstand auch unter diesen extremen Bedingungen gelebt werden können. \nEintritt frei \nSprache: Deutsch \nInstagram \nDie Veranstaltung wird organisiert von der Revolutionären Linken im Austausch mit KOP Berlin (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt) und der Palästina Kampagne. \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Fotoausstellung | Antoine Antabi: Tales of a Gully
DESCRIPTION:In Zusammenarbeit zwischen der MENA Art Gallery\, dem Oyoun und AL Berlin wird "Tales of a Gully" präsentiert\, ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen Chaos und Kunst. \n"Tales of a Gully" ist eine Fotoausstellung von Antoine Antabi\, die es wagt\, unsere Wahrnehmung des Alltäglichen durch eine Linse\, die über den gewöhnlichen Straßen schwebt\, neu zu definieren. Mit Drohnenaufnahmen\, die Gullys und ihre verschlungenen Muster einfangen\, taucht Antoine in seinen Fotos tief in die Philosophie der Löcher\, des Zufalls und der bemerkenswerten Ähnlichkeit des Wesens des Gullys mit der uns umgebenden Welt ein. \nIn unseren geschäftigen Städten werden Gullys oft nicht beachtet\, sie werden als bloße Lücken in der Landschaft wahrgenommen\, als unbedeutende Unterbrechungen unserer täglichen Fahrten. Diese Gullys sind nicht nur Lücken im Asphalt\, sondern Portale zum Unsichtbaren\, Fenster zum verborgenen Gewebe des Untergrunds. Sie stellen die Konvergenz von Form und Funktion dar\, wo die Notwendigkeit das Design hervorbringt und die Zufälligkeit des städtischen Lebens seine verschlungenen Muster webt. \nMit diesen Luftaufnahmen laden wir euch ein\, das Nebeneinander von Zufall und Ordnung in den labyrinthischen Straßen der Stadt zu bewundern. Die Zufälligkeit menschlicher Aktivitäten\, die Willkür der Bauarbeiten und die Unberechenbarkeit der Natur fügen sich zu einer chaotischen Symphonie zusammen\, die sich in diesen Gullys manifestiert. Jeder Riss und jede Spalte erzählt eine Geschichte\, eine von Zeit und Umständen geprägte Erzählung\, die uns dazu einlädt\, die Rolle des Zufalls in unserem Leben zu hinterfragen. \nTicket: Freier Eintritt\nSprache: Englisch\, Arabisch \nVernissage am Freitag den 13 Oktober um 17:00 h \nBiografien \nMENA Art Gallery (Veranstalter*in) \nMENA ist eine Online-Galerie\, deren Ziel es ist\, die lebendigste und einzigartigste Kunst des Nahen Ostens und Nordafrikas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. \nMENA wurde von Künstler*innen für Künstler*innen gegründet. Wir fördern und unterstützen Künstler*innen\, unabhängige Kulturproduzent*innen und Journalist*innen aus der gesamten Region. \nIm Arabischen bedeutet MENA "Hafen" - ein Ort\, an dem Reisende Handel treiben und Kultur austauschen. Die MENA-Galerie ist ein Online-Raum\, in dem Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund mit den dynamischsten und herausforderndsten neuen Wellen der Kunstszene des Nahen Ostens interagieren können. \nAl Berlin (Veranstalter*in) \n/AL\Berlin ist ein "rendez vous" in Berlin zur Förderung von Treffpunkten\, die der zeitgenössischen Musik und Kunst gewidmet sind. Die Mitglieder bemühen sich\, Treffpunkte zu schaffen\, um Menschen durch Kunst\, Musik\, verschiedene Methoden der Wissensproduktion und sinnliche Erfahrungen mit dem zeitgenössischen Moment der Region Westasien und Nordafrika (WANA) zu verbinden. Dies gilt sowohl für die geografische Region selbst als auch für ihre verschiedenen Diasporas. Wir hoffen\, dass wir zu den zahlreichen Bemühungen\, einen politisch freien Moment für die Region\, für Berlin\, Europa und die ganze Welt zu schaffen\, beitragen können\, indem wir diese kulturelle Verbindung zwischen Berlin und der Region als Ausgangspunkt für unsere Reise in die Welt nutzen. \nAntoine Antabi (Fotograf) \nAntoine ist nicht nur ein professioneller Fotograf und Videofilmer\, sondern auch ein Stop-Motion-Filmemacher. Seine Reise mit Stop-Motion begann mit seinem Abschlussprojekt an der Universität im Jahr 2006 und dauert bis heute an. Er hat drei Kurzfilme und eine Sammlung von Kooperations- und Studentenprojekten erstellt. Stop-Motion ist seine Leidenschaft\, und im letzten Jahr hat er seinen 9-minütigen Film "Rest in Piece" fertiggestellt\, der an 25. Filmfestivals in der ganzen Welt teilgenommen hat. \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Photo Exhibition | Antoine Antabi: Tales of a Gully
DESCRIPTION:***The exhibition will be on display until 7 November\, daily from 10:00 h to 18:00 h*** \n*** Please note that the two concerts that were planned after the opening have been cancelled *** \nUrban Photography Solo Exhibition followed by a live concert by The Last Postman\, a Syrian Indie/Dream-Pop band\, and Anas Maghrebi\, a Syrian musician and producer based in Berlin.  \nIn collaboration between MENA Art Gallery\, OYOUN Cultural space and AL Berlin\, we present “Tales of a Gully”\, a fascinating interplay between chaos and artistry takes center stage. \n"Tales of a Gully" is a photography exhibition by Antoine Antabi that dares to rede-fine our perception of the everyday through a lens that hovers above the ordinary streets. With drone shots capturing gullies and their intricate patterns\, in his photos Antoine delves deep into the philosophy of holes\, randomness\, and the remarkable likeness of the gully's essence projected onto the world around us. \nIn our bustling cities\, gullies are often relegated to the unnoticed\, perceived as mere voids in the landscape\, inconsequential interruptions in our daily commutes. These gullies are not just gaps in the asphalt\, but portals to the unseen\, windows into the hidden tapestry of the underground. They represent the convergence of form and function\, where necessity gives birth to design\, and the randomness of urban life weaves its intricate patterns. \nIn these aerial views\, we invite you to contemplate the serendipity and order that coexist in the city's labyrinthine streets. The randomness of human activity\, the haphazardness of construction\, and the unpredictability of nature converge to form a chaotic symphony that manifests in these gullies. Each crack and crevice tells a story\, a narrative etched by time and circumstance\, inviting us to question the role of chance in our lives. \nTicket: Free admission!\nLanguage: English\, Arabic \nSchedule \nExhibition opening: 17:00 h\nDoors concert: 19:30 h\nConcert: 20:00 h \nBiographies \nMENA Art Gallery (Organiser) \nMENA is an online gallery. that exists to bring the Middle East and North Africa’s most vibrant and unique art to the wider world. \nMENA was founded by artists for artists. We promote and support artists and independent cultural producers and journalists from across the region. \nIn Arabic\, MENA means ‘harbor’ - a place where travelers trade and exchange culture. MENA gallery is an online space where people from diverse backgrounds can interact with the most vibrant and challenging new waves from the Middle Eastern art scene. \nAl Berlin (Organiser) \n/AL\Berlin is a “rendez vous” in Berlin to promote points of meeting devoted to Contemporary Music and The Arts. We strive to create points of meeting in order to connect people through Art\, Music\, various Knowledge Productions methods and sensory experiences with the Contemporary Moment of West Asia and North Africa (WANA) Region. Whether this moment is happening in the geographic region itself or in its various diasporas. Ambitiously\, we hope to add to the numerous efforts of creating a politically free moment for the region\, for Berlin\, Europe and the entire world\, through this cultural engagement junction between Berlin and the Region as the departure point we embark from to the universe. \nAntoine Antabi (Photographer) \nBesides being a professional photographer and videographer\, Antoine is also a stop-motion filmmaker. his journey with stop-motion began with his graduation project at the university in 2006 and continues until today. He has created three short films and a collection of collaboration and student projects. Stop-motion is his passion\, and last year he completed his 9-minute film\, "Rest in Piece\," which has participated in 25 film festivals around the world. \nMusicians \nThe last postman: a Syrian Indie/Dream-Pop band.\nAnas Maghrebi: a Syrian musician and producer based in Berlin. \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Akinbode Akinbiyi - May Ayim: Dichterin. 1996. | Ausstellung
DESCRIPTION:Meandering\, wandering\, amongst densely woven threads. \n\nSo entwickelt sich das Leben: in ständigem Umherirren\, in ständiger Sinnsuche\, auf niemals endenden Wegen\, Straßen und Gassen\, Autobahnen und Nebenstraßen - labyrinthisch in ihrer Unendlichkeit\, in ihrer Aufforderung an die Wandernden: hier\, noch eine weitere faszinierende Ecke\, kaum sichtbare Fußabdrücke auf der Erde\, Spuren lautloser Schwingungen auf dem unerbittlichen Pflaster. 1996 war so ein Jahr. Die traurige\, ja niederschmetternde Nachricht ihres Ablebens. Eine junge Neophytin\, die an einem ausrangierten Keyboard übte.  \n– Akinbode Akinbiyi \nDie Ausstellungseröffnung mit Künstlergespräch (Akinbode Akinbiyi + Muhammad Salah Abdulaziz) und Livestream findet am 10. Juni ab 18 Uhr (Gespräch 20 Uhr) im Oyoun statt. \n\nAkinbode Akinbiyi ist bekannt dafür\, in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien eine Reihe von ausgelöschten und subalternen Erzählungen widerzuspiegeln. In "May Ayim. Dichterin. 1996." wandert er\, wundert sich und dokumentiert einen ebenso persönlichen wie kollektiven Verlust.  \nFast so\, als würde er die Stille einfangen\, bewegt sich der nigerianisch-britische Berliner mit Leichtigkeit durch einen Raum\, der so schwer ist wie die Beerdigung eines geliebten Menschen\, einer Freundin\, einer Schriftstellerin\, die fast drei Jahrzehnte später Geschichte gemacht haben wird.  \nDie Ausstellung präsentiert eine von Akinbiyi sorgfältig aus seinen persönlichen Archivbildern von 1996 ausgewählte Sammlung\, die gleichzeitig Dokumentation\, Trauer und die Zeitlosigkeit von May Ayims Arbeit widerspiegelt. \n"May Ayim: Dichterin. 1996." ist Teil der von Anja Saleh und Madhumita Nandi kuratierten\, künstlerischen Intervention rongin shagor\, in der eine Reihe multidisziplinärer und multilingualer Künstler*innen auf ein Gedicht von May Ayim antwortet. \nDie Ausstellung ist vom 11. bis 30. Juni täglich zwischen 12 Uhr und 20 Uhr geöffnet. \n>>> EINTRITT FREI! \n  \nÜber den Künstler:  \n_Akinbode Akinbiyi \nGeboren in Oxford\, England\, als Sohn nigerianischer Eltern. Schule und Studium in Nigeria\, England und in Deutschland. B.A. Englisch von der Universität Ibadan. Akinbode arbeitet seit 1977 als freiberuflicher Fotograf. Im Jahr 1987 erhielt er ein STERN-Reportagestipendium\, um in den Städten Lagos\, Kano und Dakar zu arbeiten. 1993 war Akinbiyi Mitbegründer von UMZANZSI\, einem Kulturzentrum im Clermont Township in Durban\, Südafrika. \n\nAkinbiyis fotografisches Hauptaugenmerk gilt großen\, sich ausbreitenden Megastädten. Er wandert und schlängelt sich über die Autobahnen und Nebenstraßen\, um die moderne Metropole zu verstehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Er arbeitet vor allem in den vier großen afrikanischen Städten Lagos\, Kairo\, Kinshasa und Johannesburg\, aber auch in anderen Großstädten wie Khartum\, Addis Abeba\, Dakar und Bamako\, um nur einige zu nennen. Auch europäische\, nord- und südamerikanische Städte finden seine Aufmerksamkeit\, wie kürzlich Sao Paulo und 2019 Chicago. \nEs gibt keinen ausschließlichen Blickwinkel oder eine bestimmte Arbeitsweise oder Art der Wanderschaft. Die Arbeit ist ergebnisoffen und von dem Wunsch getrieben\, so tief wie möglich in die Bedeutung\, die Subjektivität des Alltäglichen einzutauchen.  Akinbiyi arbeitet auch als Kurator und hat international – u.a. in Nigeria\,  dem Sudan\, Schweden\, England und den USA – Fotoworkshops gegeben. Er lebt und arbeitet in Berlin. \n  \nDas Projekt rongin shagor wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes\, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n  \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Akinbode Akinbiyi – May Ayim: Dichterin. 1996. | Ausstellungseröffnung
DESCRIPTION:Meandering\, wandering\, amongst densely woven threads. \n So entwickelt sich das Leben: in ständigem Umherirren\, in ständiger Sinnsuche\, auf niemals endenden Wegen\, Straßen und Gassen\, Autobahnen und Nebenstraßen - labyrinthisch in ihrer Unendlichkeit\, in ihrer Aufforderung an die Wandernden: hier\, noch eine weitere faszinierende Ecke\, kaum sichtbare Fußabdrücke auf der Erde\, Spuren lautloser Schwingungen auf dem unerbittlichen Pflaster. 1996 war so ein Jahr. Die traurige\, ja niederschmetternde Nachricht ihres Ablebens. Eine junge Neophytin\, die an einem ausrangierten Keyboard übte. \n – Akinbode Akinbiyi \n \nAkinbode Akinbiyi ist bekannt dafür\, in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien eine Reihe von ausgelöschten und subalternen Erzählungen widerzuspiegeln. In "May Ayim. Dichterin. 1996." wandert er\, wundert sich und dokumentiert einen ebenso persönlichen wie kollektiven Verlust.  \nFast so\, als würde er die Stille einfangen\, bewegt sich der nigerianisch-britische Berliner mit Leichtigkeit durch einen Raum\, der so schwer ist wie die Beerdigung eines geliebten Menschen\, einer Freundin\, einer Schriftstellerin\, die fast drei Jahrzehnte später Geschichte gemacht haben wird.  \nDie Ausstellung präsentiert eine von Akinbiyi sorgfältig aus seinen persönlichen Archivbildern von 1996 ausgewählte Sammlung\, die gleichzeitig Dokumentation\, Trauer und die Zeitlosigkeit von May Ayims Arbeit widerspiegelt. \n"May Ayim: Dichterin. 1996." ist Teil der von Anja Saleh und Madhumita Nandi kuratierten\, künstlerischen Intervention rongin shagor\, in der eine Reihe multidisziplinärer und multilingualer Künstler*innen auf ein Gedicht von May Ayim antwortet. \nDie Ausstellungseröffnung mit Künstlergespräch (Akinbode Akinbiyi) und Livestream findet am 10. Juni im Oyoun statt. \nZeitplan: \n18:00 - Eröffnung \n20:00 - Gespräch mit dem Künstler Akinbode Akinbiyi und Muhammad Salah Abdulaziz im Oyoun-Garten. \nDie Ausstellung ist vom 11. bis 30. Juni täglich zwischen 12 Uhr und 20 Uhr geöffnet. \n>>> EINTRITT FREI! \n  \nÜber den Künstler:  \n_Akinbode Akinbiyi \nGeboren in Oxford\, England\, als Sohn nigerianischer Eltern. Schule und Studium in Nigeria\, England und in Deutschland. B.A. Englisch von der Universität Ibadan. Akinbode arbeitet seit 1977 als freiberuflicher Fotograf. Im Jahr 1987 erhielt er ein STERN-Reportagestipendium\, um in den Städten Lagos\, Kano und Dakar zu arbeiten. 1993 war Akinbiyi Mitbegründer von UMZANZSI\, einem Kulturzentrum im Clermont Township in Durban\, Südafrika. \nAkinbiyis fotografisches Hauptaugenmerk gilt großen\, sich ausbreitenden Megastädten. Er wandert und schlängelt sich über die Autobahnen und Nebenstraßen\, um die moderne Metropole zu verstehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Er arbeitet vor allem in den vier großen afrikanischen Städten Lagos\, Kairo\, Kinshasa und Johannesburg\, aber auch in anderen Großstädten wie Khartum\, Addis Abeba\, Dakar und Bamako\, um nur einige zu nennen. Auch europäische\, nord- und südamerikanische Städte finden seine Aufmerksamkeit\, wie kürzlich Sao Paulo und 2019 Chicago. \nEs gibt keinen ausschließlichen Blickwinkel oder eine bestimmte Arbeitsweise oder Art der Wanderschaft. Die Arbeit ist ergebnisoffen und von dem Wunsch getrieben\, so tief wie möglich in die Bedeutung\, die Subjektivität des Alltäglichen einzutauchen.  Akinbiyi arbeitet auch als Kurator und hat international – u.a. in Nigeria\,  dem Sudan\, Schweden\, England und den USA – Fotoworkshops gegeben. Er lebt und arbeitet in Berlin. \n  \nDas Projekt rongin shagor wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes\, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n  \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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