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SUMMARY:SOUP3 – Gathering
DESCRIPTION:Wir laden euch ein mit uns Suppe zu trinken! \nNach unserem “Open Call” zum Projekt SOUP3 vor einigen Wochen haben sich zahlreiche Aktivist*innen und Künstler*innen aus der Nachbarschaft mit ihren tollen Ideen beworben. Drei ausgewählte Projekt-Gruppen wollen euch bei einer Tasse Suppe ihre Ideen erzählen! \nWir waren sehr begeistert von euren Beiträgen und freuen uns diese nun öffentlich zu teilen. Es sind Projekte aus der Nachbarschaft und zu verschiedenen Themen. Ina & Nhu wollen z.B. einen Keramikclub gründen\, während Tazir und Ahmed mehr Bewusstsein über die aktuelle Situation in Libyen schaffen möchten. Faroukh hingegen will mit einer mobilen Küche Rezepte aus der Heimat kochen und die Nachbarschaft zusammen bringen. \n\nSOUP3 zielt darauf ab\, die Kraft gemeinschaftlicher Wissenssysteme wiederzubeleben und sie mit kreativen und feministischen Ansätzen des Unternehmertums zu verschmelzen. \nDabei wird vor allem mit vertriebenen und marginalisierten Gemeinschaften gearbeitet\, deren Stimmen oft nicht gehört werden. Durch den Einsatz kreativer Bewältigungsmechanismen gehen sie die Herausforderungen an\, mit denen sie tagtäglich konfrontiert sind. Ihr Wissen wird regelmäßig übersehen und unterschätzt. Dieses Projekt zielt darauf ab\, unser Verständnis von Kreativität neu zu definieren. \nDie Teilnehmer*innen werden in ein interdisziplinäres\, transnationales Ökosystem des Austauschs eingeladen\, das ihre Stimmen und ihre Macht stärkt\, indem es ihnen Startkapital\, Schulungen und Verbindungen bietet\, um kreative\, künstlerische und soziokulturelle Lösungen zu entwickeln und zu testen. SOUP3 basiert auf den Grundsätzen der Einbeziehung\, Ermächtigung und Solidarität. Die Partnerschaft schlägt eine dialogische Brücke zwischen dem ländlichen Ostdeutschland und dem städtischen Athen\, Griechenland. \n*** \nBIOGRAFIEN \n_Tazir and Ahmed \nTazir ist ein libyscher Journalist\, der sich auf die queere\, schwarze und feministische Kultur in Libyen und Deutschland spezialisiert hat. Zusammen mit Ahmed Elbukhari\, einem libyschen Schriftsteller\, Kunstproduzenten\, Podcaster und Kulturmanager\, gründete er die Tanweer-Bewegung für Menschenrechte. \nDie Tanweer-Bewegung ist eine Nichtregierungsorganisation\, die sich zum Ziel gesetzt hat\, eine menschliche Gesellschaft zu schaffen\, die an Toleranz und die Akzeptanz anderer glaubt und Gewalt in all ihren Formen ablehnt\, indem sie die Prinzipien der Menschenrechte\, der Gleichheit und der Nichtdiskriminierung durch Menschenrechtsprojekte und kulturelle und künstlerische Aktivitäten verbreitet. \nTanweer.Berlin versucht\, die Probleme von Einwander*innen und Minderheiten zu beleuchten\, und befasst sich mit den Themen Entfremdung\, Identität und Geschlecht in der Gesellschaft. \n  \n  \n \n_Ina & Nhu  \nIna und Nhu haben zusammen einen Keramiklub ins Leben gerufen. Sie sind Keramik Enthousiastinnen\, die ehrenamtlich Zeit aufwenden\, um ihr Wissen weiterzugeben.  \nKeramiklub lädt alle ein\, die Interesse haben mit Ton zu arbeiten. Bei ihren Workshops geht es nicht darum\, die perfekte Schale zu töpfern\, sondern ein Gefühl für das Material Ton zu bekommen\, mit ihm zu experimentieren\, der Fantasie und dem Spiel freien Lauf zu lassen. \nDie Inhalte ihrer Workshops sind: Einführung in die Theorie der Welt des Töpferns\, die Grundlagen des Töpferns mit verschiedenen Aufbautechniken\, als auch das Glasieren der Keramik. \nTöpferkurse sind in der Regel recht kostspielig und können deshalb eine finanzielle Barriere für Menschen sein. Ina und Nhu bieten Workshops auf Spendenbasis an\, um das Arbeiten mit Ton für alle zugänglich zu machen.  \nDas Arbeiten mit Ton entschleunigt und kann eine therapeutische Wirkung haben. Darüber hinaus möchten die Künstler*innen durch das gemeinsame Töpfern die kulturelle Vielfalt und den nachbarschaftlichen Austausch und das Schließen neuer Freund*innenschaften in Neukölln fördern. Deshalb organisieren Ina und Nhu Community Potluck Abendessen\, bei denen die Teilnehmenden aus ihren getöpfertem Geschirr kulinarische Köstlichkeiten genießen - denn gemeinsam töpfern und essen verbindet! \n \n_Farokh  \nFarokh Falsafi ist ein Architekt und Forscher\, der zwischen Architektur und Kunst im öffentlichen Raum und in der Stadtlandschaft arbeitet. Mit der Frage der Öffentlichkeit in seiner Arbeit versucht Farokh\, die künstlerischen Praktiken im sozialen Kontext zu erweitern.  \nAlle Schritte der Essenszubereitung - vom Sammeln der Zutaten über die Zubereitung bis hin zur Kombination - können als soziale Praxis betrachtet werden\, wobei das mikrosoziale Umfeld als Körper und alle Bewegungen\, die während des Prozesses stattfinden\, fungieren. TAÁWONI KITCHEN ist eine Kochplattform\, eine fliegende und bewegliche Küche\, die Menschen dazu einlädt\, ihre Rezepte und ihr Wissen zu teilen. \n \n  \n_Shareen Elnashie (Projektpartnerin) \nShareen Elnashie ist Raumgestalterin\, Kreativforscherin und Designpädagogin und arbeitet an der Schnittstelle zwischen internationaler Zusammenarbeit\, nachhaltiger Entwicklung und humanitärer Hilfe. \nSie hat internationale Erfahrung in der Zusammenarbeit mit marginalisierten Gemeinschaften bei partizipativen Kartierungs- und Planungsprojekten und integrativen Integrationsstrategien. Shareen setzt sich leidenschaftlich für das Engagement von Gemeinschaften ein und glaubt an die Ermöglichung sinnvoller Gespräche als Grundlage für die Entwicklung widerstandsfähiger Gemeinschaften. \nIm Jahr 2016 war sie Mitbegründerin des Office of Displaced Designers (ODD)\, einer kollaborativen Design- und Bildungsplattform\, die sich vor allem mit Themen wie Vertreibung und Marginalisierung beschäftigt. \n_Selin Kavak (Moderation) \nSelin Kavak wurde in Ankara geboren und ist in Istanbul aufgewachsen. 2008 schloss sie ihr Studium der Dramaturgie an der Universität Istanbul ab\, in dessen Rahmen sie als Austauschstudentin ein Semester Theaterwissenschaften an der Freie Universität Berlin studierte. Nach einigen Erfahrungen als Regieassistentin und Schauspielerin an Istanbuler Theatern kam sie Ende 2008 nach Deutschland\, um Schauspiel zu studieren und sprach vor. Ihr Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn (als Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung) schloss sie 2013 ab\, währenddessen sie am Theater Bonn mehrmals auf der Bühne stand. Seit ihrem Abschluss lebt sie in Berlin. Bisher war sie unter anderem am Maxim Gorki Theater\, im Heimathafen Neukölln\, am Ballhaus Naunynstraße\, beim Boat People Projekt Göttingen u.a. in den Hauptrollen zu sehen. Im TV war sie in den Produktionen „Das Institut“\, „Tatort Dresden“\, „Matze\, Kebab und Sauerkraut“\, „Blutige Anfänger“...u.a. zu sehen\, im Kino „Junk Space Berlin“ (HR)\, „Zähle die Wege meiner Flucht“(HR)\, „In the Shadows“...u.a. \n*** \nAnmeldung über Ticketkauf unten – Eintritt frei! \n*** \nProjektleitung: Shareen Elnaschie (Office of Displaced Designers)\, Julia Lemmle (Haus des Wandels)\, Hatice Tahtali + Nina Martin (Oyoun) \nSOUP3 wird finanziert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die European Cultural Foundation.
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SUMMARY:Das Nettz – Community Event 2022 – Stark Vernet(t)zt
DESCRIPTION:Das Warten hat ein Ende! Am 29. und 30. Juni 2022 findet das alljährliches Community Event von Das Nettz statt – und zwar endlich wieder live und in Farbe! Wie immer erwarten euch viele tolle Gäst*innen\, spannende Themen\, interaktive Formate und natürlich jede Menge NETTZworking. Von KI über Rassismus\, Resilienz\, Forschung\, Demokratie bis Desinformation – das Programm wird so vielseitig wie das Themenfeld an sich. Moderiert wird das Community Event diesmal von OUASSIMA LAABICH-MANSOUR und mit dabei sind unter anderem wieder Organisationen wie HATEAID\, die NEUE DEUTSCHE MEDIENMACHER*INNEN\, JUGENDSCHUTZ.NET\, BETTERPLACE.LAB\, die CLAIM ALLIANZ uvm. \nWie immer sind alle eingeladen\, die sich gegen Hass im Netz und für konstruktive Diskurse engagieren - egal ob aus der Zivilgesellschaft\, Politik\, Wirtschaft\, Medien oder Wissenschaft. Je mehr Perspektiven\, umso stärker verne(t)tzt!  \nAnmelden könnt ihr euch bis zum 22. Juni 2022 IN DIESEM FORMULAR. Das Programm wird HIER laufend aktualisiert.  \nWas euch erwartet: \nTag #1 | 29. Juni 2022  \nDen ersten Tag wird im Rahmen des neu gegründeten KOMPETENZNETZWERKS GEGEN HASS IM NETZ und dem Claim “stark verne(t)zt” - ganz im Sinne des Wiedersehens und einem Blick auf die letzten Jahre – gestaltet. Nach zwei sehr schwierigen Jahren\, geprägt von Krisen\, großen politischen Ereignissen und vielen Unsicherheiten\, soll aus der Gemeinschaft Stärke und Mut geschöpft werden\, um weiterzumachen und auch weiterhin gesellschaftlich und politisch mitzumischen - stark vernet(t)zt! \nNach einem ordentlichen WarmUp mit allen Teilnehmenden\, diskutieren auf einem Panel gemeinsam MELINA BORČAK\, HANNA ATTAR und JEFF KWASI KLEIN das Thema “Aktivismus in Zeiten der Krise - was macht uns stark?” und fragen : Wie haben Pandemie und Krieg unsere Arbeit beeinflusst? Was treibt uns - trotz allem - immer wieder an\, weiterzumachen? Und wie hängen all unsere Kämpfe eigentlich zusammen?  \nIn einer Open Space Session am Nachmittag wird im Anschluss viel Zeit genommen\, einzelne Themen und Fragestellungen aus der Community in Workshops näher zu betrachten. Welche Themen das sind? Das entscheidet ihr! Im Barcamp-Style werden nach der Mittagspause alle Themen gepitched und Orte verteilt.  \nNach den Workshops folgt dann hoher Besuch: In einem moderierten Gespräch wird mit BUNDESFAMILIENMINISTERIN LISA PAUS über das Thema Hass im Netz im Kontext der politischen Agenda der neuen Bundesregierung gesprochen.  \nZum Schluss wird in einer FISHBOWL das inhaltliche Programm des Tages mit der Frage abgerundet: Trump\, Pandemie\, Krieg – und dann? Die kommenden Herausforderungen für Demokratie im Netz. Mit spannenden Expert*innen aus Forschung und Praxis\, wie MATTHIAS QUENT\, wird in diesem interaktiven Format über demokratiefeindliche Tendenzen im Netz diskutiert und geschaut\, welche Trends und Prognosen sich derzeit andeuten. \nDen Tagesabschluss gibt es mit einem kühlen Getränk bei einem gemütlichen Get Together in der Abendsonne. Vielleicht ja sogar mit ein wenig Musik? \nTag #2 | 30. Juni 2022 \nDer zweiten Tag des Community Events widmet sich nach einem aktivierenden WarmUp dem Themenfeld Wissenschaft und Praxis im Bereich Hass im Netz. \nIm Fokus steht vor allem der Launch der neuen BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT (BAG) GEGEN HASS IM NETZ. In Vorträgen\, offenen Diskussionsrunden und Workshops wird die Arbeit der BAG vorgestellt und sowohl die Forschungsstelle als auch das zivilgesellschaftliche Forum kennengelernt\, die aus dem Projekt entstanden sind.  \nDatenrecherchen\, Netzanalysen\, Trendreport und Vernetzung - in interaktiven Formaten und mit erfahrenen Expert*innen wird an diesem Tag näher darauf eingegangen\, wie eng Wissenschaft und Aktivismus miteinander zusammenhängen und welche Stärke daraus für die Arbeit gegen Hass im Netz gezogen werden kann.  \nAm Nachmittag wird mit einem animierendem WrapUp auf die beiden Tage zurückgeschaut und verabschiedet - gestärkt mit vielen neuen Kontakten\, Ideen und Wissen - bis zum nächsten Wiedersehen. \nKlingt gut? Das wird es auch. JETZT GLEICH ANMELDEN und weitersagen!
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