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SUMMARY:Ausstellung | Land\, Safety and Grief
DESCRIPTION:Der Verlust von Land\, die Suche nach Sicherheit und die Suche nach Raum für Trauer. \nDer Verlust von Land führt zu einem andauernden Trauerprozess. Das Bedürnis der betroffenen Menschen nach einem Ort\, an dem angemessen getrauert und Sicherheit gefunden werden kann\, ist groß.\nAuf der Suche nach Vertrautheit durch Menschen\, Erfahrungen und Sprache entsteht jedoch ein Teufelskreis aus unvollständiger Trauer und unbeantworteten Fragen.\nNachdem ihnen ihr Land beraubt wurde\, halten sich Menschen dort auf\, an dem zumindest die Geschichte des Landes weitergeführt und eine Vision als letzte Verbindung zu dem bewahrt werden kann\, was von dem Wesen übrig geblieben ist. \nDieses Konzept wirft die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit auf\, eine Frage\, die untrennbar mit Freiheit\, Gerechtigkeit und Macht verbunden ist. \nDa diese Ausstellung Teil der Konferenz "Artificial intelligence and journalism in the Global South" ist\, sind Künstler*innen dazu eingeladen\, durch multimediale Beiträge Kunstwerke zu schaffen\, die KI-Werkzeuge in irgendeiner Form in ihren kreativen Prozess einbeziehen oder über sie reflektieren (indem sie sie verwenden\, sie kritisieren usw.).\nDenn KI ist ein unvermeidlich vorherrschendes Werkzeug bei der Gestaltung unserer Wahrnehmung der Realität. \nIhr seid herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am 08.12.2023 von 18:00 h bis 22:00 h eingeladen. \nTicket: FREIER EINTRITT! \nSprache: Englisch + Arabisch \n \nBiografien \nMENA Art Gallery \nMENA ist eine Online-Galerie\, deren Ziel es ist\, die lebendigste und einzigartigste Kunst des Nahen Ostens und Nordafrikas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. MENA wurde von Künstler*innen für Künstler*innen gegründet. Sie fördern und unterstützen Künstler*innen\, unabhängige Kulturproduzent*innen und Journalist*innen aus der gesamten Region. Im Arabischen bedeutet MENA "Hafen"\, ein Ort\, an dem Reisende Handel treiben und Kultur austauschen. Die MENA-Galerie ist ein Online-Raum\, in dem Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund mit den dynamischsten und herausforderndsten neuen Wellen der Kunstszene des Nahen Ostens interagieren können. \nInstagram \nUntoldStories \nUntoldStories ist eine gemeinnützige Medienorganisation mit Sitz in Berlin\, die von einem Kollektiv von Journalist*innen\, Künstler*innen\, Forscher*innen und Schriftsteller*innen aus dem Nahen Osten und Europa geleitet wird. \nDurch ihre redaktionellen und künstlerischen Projekte\, UntoldMag\, SyriaUntold und Mena Art Gallery\, arbeiten sie daran\, ein nachhaltiges und innovatives Modell der journalistischen Produktion zu fördern\, das den Dialog und das Bewusstsein für einige der wichtigsten Herausforderungen wie wachsende Ungleichheiten\, Klimawandel und Menschenrechtsverletzungen erleichtern kann. \nInstagram \n  \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung | Land\, Safety and Grief
DESCRIPTION:Der Verlust von Land\, die Suche nach Sicherheit und die Suche nach Raum für Trauer. \nDer Verlust von Land führt zu einem andauernden Trauerprozess. Das Bedürnis der betroffenen Menschen nach einem Ort\, an dem angemessen getrauert und Sicherheit gefunden werden kann\, ist groß.\nAuf der Suche nach Vertrautheit durch Menschen\, Erfahrungen und Sprache entsteht jedoch ein Teufelskreis aus unvollständiger Trauer und unbeantworteten Fragen.\nNachdem ihnen ihr Land beraubt wurde\, halten sich Menschen dort auf\, an dem zumindest die Geschichte des Landes weitergeführt und eine Vision als letzte Verbindung zu dem bewahrt werden kann\, was von dem Wesen übrig geblieben ist. \nDieses Konzept wirft die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit auf\, eine Frage\, die untrennbar mit Freiheit\, Gerechtigkeit und Macht verbunden ist. \nDa diese Ausstellung Teil der Konferenz "Artificial intelligence and journalism in the Global South" ist\, sind Künstler*innen dazu eingeladen\, durch multimediale Beiträge Kunstwerke zu schaffen\, die KI-Werkzeuge in irgendeiner Form in ihren kreativen Prozess einbeziehen oder über sie reflektieren (indem sie sie verwenden\, sie kritisieren usw.).\nDenn KI ist ein unvermeidlich vorherrschendes Werkzeug bei der Gestaltung unserer Wahrnehmung der Realität. \nNach der Eröffung kann die Ausstellung vom 09.12. bis zum 15.12.2023\, täglich vn 10:00 h bis 18:00 h besucht werden. \nTicket: FREIER EINTRITT! \nSprache: Englisch + Arabisch \n  \nBiografien \nMENA Art Gallery \nMENA ist eine Online-Galerie\, deren Ziel es ist\, die lebendigste und einzigartigste Kunst des Nahen Ostens und Nordafrikas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. MENA wurde von Künstler*innen für Künstler*innen gegründet. Sie fördern und unterstützen Künstler*innen\, unabhängige Kulturproduzent*innen und Journalist*innen aus der gesamten Region. Im Arabischen bedeutet MENA "Hafen"\, ein Ort\, an dem Reisende Handel treiben und Kultur austauschen. Die MENA-Galerie ist ein Online-Raum\, in dem Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund mit den dynamischsten und herausforderndsten neuen Wellen der Kunstszene des Nahen Ostens interagieren können. \nInstagram \nUntoldStories \nUntoldStories ist eine gemeinnützige Medienorganisation mit Sitz in Berlin\, die von einem Kollektiv von Journalist*innen\, Künstler*innen\, Forscher*innen und Schriftsteller*innen aus dem Nahen Osten und Europa geleitet wird. \nDurch deren redaktionellen und künstlerischen Projekte\, UntoldMag\, SyriaUntold und Mena Art Gallery\, arbeiten sie daran\, ein nachhaltiges und innovatives Modell der journalistischen Produktion zu fördern\, das den Dialog und das Bewusstsein für einige der wichtigsten Herausforderungen wie wachsende Ungleichheiten\, Klimawandel und Menschenrechtsverletzungen erleichtern kann. \nInstagram \n  \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Podium | Ausnahmezustand – das neue »Normal«? Staatliche Repressionen und Polizeigewalt
DESCRIPTION:Podium organisiert von Revolutionäre Linke mit Redner*innen von KOP Berlin\, Revolutionäre Linke und Palästina Kampagne \nDie staatliche Reaktion auf die Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern hat es gezeigt: Die Maske der parlamentarischen Republik fiel und zur Schau kam die hässliche Fratze des repressiven Polizeistaats. Meinungs- und Versammlungsfreiheit verschwanden über Nacht. Wer die Kufiya – das ›Palästinensertuch‹ – trug oder nicht ›deutsch‹ genug aussah\, konnte von der Polizei misshandelt oder verhaftet werden. Hundertschaften durchstreiften die Kieze und schüchterten die Menschen ein. \nTrotz Verboten gingen Tausende auf die Straße\, um ihre Solidarität mit den unterdrückten Menschen in Gaza und der Westbank zu zeigen und den staatlichen Repressionen zu trotzen. Aber wie soll es weitergehen? \nWird dieser Ausnahmezustand zur Normalität? Ist Freiheit nicht länger auch die Freiheit der Andersdenkenden? Im Podium wird darüber diskutiert\, wie Opposition und Widerstand auch unter diesen extremen Bedingungen gelebt werden können. \nEintritt frei \nSprache: Deutsch \nInstagram \nDie Veranstaltung wird organisiert von der Revolutionären Linken im Austausch mit KOP Berlin (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt) und der Palästina Kampagne. \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Fotoausstellung | Antoine Antabi: Tales of a Gully
DESCRIPTION:In Zusammenarbeit zwischen der MENA Art Gallery\, dem Oyoun und AL Berlin wird "Tales of a Gully" präsentiert\, ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen Chaos und Kunst. \n"Tales of a Gully" ist eine Fotoausstellung von Antoine Antabi\, die es wagt\, unsere Wahrnehmung des Alltäglichen durch eine Linse\, die über den gewöhnlichen Straßen schwebt\, neu zu definieren. Mit Drohnenaufnahmen\, die Gullys und ihre verschlungenen Muster einfangen\, taucht Antoine in seinen Fotos tief in die Philosophie der Löcher\, des Zufalls und der bemerkenswerten Ähnlichkeit des Wesens des Gullys mit der uns umgebenden Welt ein. \nIn unseren geschäftigen Städten werden Gullys oft nicht beachtet\, sie werden als bloße Lücken in der Landschaft wahrgenommen\, als unbedeutende Unterbrechungen unserer täglichen Fahrten. Diese Gullys sind nicht nur Lücken im Asphalt\, sondern Portale zum Unsichtbaren\, Fenster zum verborgenen Gewebe des Untergrunds. Sie stellen die Konvergenz von Form und Funktion dar\, wo die Notwendigkeit das Design hervorbringt und die Zufälligkeit des städtischen Lebens seine verschlungenen Muster webt. \nMit diesen Luftaufnahmen laden wir euch ein\, das Nebeneinander von Zufall und Ordnung in den labyrinthischen Straßen der Stadt zu bewundern. Die Zufälligkeit menschlicher Aktivitäten\, die Willkür der Bauarbeiten und die Unberechenbarkeit der Natur fügen sich zu einer chaotischen Symphonie zusammen\, die sich in diesen Gullys manifestiert. Jeder Riss und jede Spalte erzählt eine Geschichte\, eine von Zeit und Umständen geprägte Erzählung\, die uns dazu einlädt\, die Rolle des Zufalls in unserem Leben zu hinterfragen. \nTicket: Freier Eintritt\nSprache: Englisch\, Arabisch \nVernissage am Freitag den 13 Oktober um 17:00 h \nBiografien \nMENA Art Gallery (Veranstalter*in) \nMENA ist eine Online-Galerie\, deren Ziel es ist\, die lebendigste und einzigartigste Kunst des Nahen Ostens und Nordafrikas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. \nMENA wurde von Künstler*innen für Künstler*innen gegründet. Wir fördern und unterstützen Künstler*innen\, unabhängige Kulturproduzent*innen und Journalist*innen aus der gesamten Region. \nIm Arabischen bedeutet MENA "Hafen" - ein Ort\, an dem Reisende Handel treiben und Kultur austauschen. Die MENA-Galerie ist ein Online-Raum\, in dem Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund mit den dynamischsten und herausforderndsten neuen Wellen der Kunstszene des Nahen Ostens interagieren können. \nAl Berlin (Veranstalter*in) \n/AL\Berlin ist ein "rendez vous" in Berlin zur Förderung von Treffpunkten\, die der zeitgenössischen Musik und Kunst gewidmet sind. Die Mitglieder bemühen sich\, Treffpunkte zu schaffen\, um Menschen durch Kunst\, Musik\, verschiedene Methoden der Wissensproduktion und sinnliche Erfahrungen mit dem zeitgenössischen Moment der Region Westasien und Nordafrika (WANA) zu verbinden. Dies gilt sowohl für die geografische Region selbst als auch für ihre verschiedenen Diasporas. Wir hoffen\, dass wir zu den zahlreichen Bemühungen\, einen politisch freien Moment für die Region\, für Berlin\, Europa und die ganze Welt zu schaffen\, beitragen können\, indem wir diese kulturelle Verbindung zwischen Berlin und der Region als Ausgangspunkt für unsere Reise in die Welt nutzen. \nAntoine Antabi (Fotograf) \nAntoine ist nicht nur ein professioneller Fotograf und Videofilmer\, sondern auch ein Stop-Motion-Filmemacher. Seine Reise mit Stop-Motion begann mit seinem Abschlussprojekt an der Universität im Jahr 2006 und dauert bis heute an. Er hat drei Kurzfilme und eine Sammlung von Kooperations- und Studentenprojekten erstellt. Stop-Motion ist seine Leidenschaft\, und im letzten Jahr hat er seinen 9-minütigen Film "Rest in Piece" fertiggestellt\, der an 25. Filmfestivals in der ganzen Welt teilgenommen hat. \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Photo Exhibition | Antoine Antabi: Tales of a Gully
DESCRIPTION:***The exhibition will be on display until 7 November\, daily from 10:00 h to 18:00 h*** \n*** Please note that the two concerts that were planned after the opening have been cancelled *** \nUrban Photography Solo Exhibition followed by a live concert by The Last Postman\, a Syrian Indie/Dream-Pop band\, and Anas Maghrebi\, a Syrian musician and producer based in Berlin.  \nIn collaboration between MENA Art Gallery\, OYOUN Cultural space and AL Berlin\, we present “Tales of a Gully”\, a fascinating interplay between chaos and artistry takes center stage. \n"Tales of a Gully" is a photography exhibition by Antoine Antabi that dares to rede-fine our perception of the everyday through a lens that hovers above the ordinary streets. With drone shots capturing gullies and their intricate patterns\, in his photos Antoine delves deep into the philosophy of holes\, randomness\, and the remarkable likeness of the gully's essence projected onto the world around us. \nIn our bustling cities\, gullies are often relegated to the unnoticed\, perceived as mere voids in the landscape\, inconsequential interruptions in our daily commutes. These gullies are not just gaps in the asphalt\, but portals to the unseen\, windows into the hidden tapestry of the underground. They represent the convergence of form and function\, where necessity gives birth to design\, and the randomness of urban life weaves its intricate patterns. \nIn these aerial views\, we invite you to contemplate the serendipity and order that coexist in the city's labyrinthine streets. The randomness of human activity\, the haphazardness of construction\, and the unpredictability of nature converge to form a chaotic symphony that manifests in these gullies. Each crack and crevice tells a story\, a narrative etched by time and circumstance\, inviting us to question the role of chance in our lives. \nTicket: Free admission!\nLanguage: English\, Arabic \nSchedule \nExhibition opening: 17:00 h\nDoors concert: 19:30 h\nConcert: 20:00 h \nBiographies \nMENA Art Gallery (Organiser) \nMENA is an online gallery. that exists to bring the Middle East and North Africa’s most vibrant and unique art to the wider world. \nMENA was founded by artists for artists. We promote and support artists and independent cultural producers and journalists from across the region. \nIn Arabic\, MENA means ‘harbor’ - a place where travelers trade and exchange culture. MENA gallery is an online space where people from diverse backgrounds can interact with the most vibrant and challenging new waves from the Middle Eastern art scene. \nAl Berlin (Organiser) \n/AL\Berlin is a “rendez vous” in Berlin to promote points of meeting devoted to Contemporary Music and The Arts. We strive to create points of meeting in order to connect people through Art\, Music\, various Knowledge Productions methods and sensory experiences with the Contemporary Moment of West Asia and North Africa (WANA) Region. Whether this moment is happening in the geographic region itself or in its various diasporas. Ambitiously\, we hope to add to the numerous efforts of creating a politically free moment for the region\, for Berlin\, Europe and the entire world\, through this cultural engagement junction between Berlin and the Region as the departure point we embark from to the universe. \nAntoine Antabi (Photographer) \nBesides being a professional photographer and videographer\, Antoine is also a stop-motion filmmaker. his journey with stop-motion began with his graduation project at the university in 2006 and continues until today. He has created three short films and a collection of collaboration and student projects. Stop-motion is his passion\, and last year he completed his 9-minute film\, "Rest in Piece\," which has participated in 25 film festivals around the world. \nMusicians \nThe last postman: a Syrian Indie/Dream-Pop band.\nAnas Maghrebi: a Syrian musician and producer based in Berlin. \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Exhibition | Queer Footprints: Melodies of Migration Weaving the Threads of Identity
DESCRIPTION:Join us to celebrate the opening of the photo exhibition "Queer Footprints: Melodies of Migration Weaving the Threads of Identity"!  \nThis showcase\, organized by Oyouns fellows Dipesh Khanal and Shuhrat Saidov and the Oyoun Team\, features the stories of nine amazing queer immigrant artists living in Germany. Their personal art pieces highlight deep\, vulnerable narratives of resilience\, joy\, hope\, finding community\, and various intersectional experiences.  \nYou are invited to immerse yourself in these stories and experiences and show your support to the artists and organizers. Mark your calendars: The exhibition will run from October 4th to October 6th\, 2023 \nThe vernissage will take place on 04.10.23 from 17:30 to 21:30.\nAfterwards the exhibition is open on 5.10.23 & 6.10.23 between 12:00 h and 20:00 h. \n\nList of people exhibiting their works:  \nJoanna \nKanykei \nMadhumita \nManu\nManizha\nMarcel\nMoh\nPolina \nRay  \nTicket: FREE ADMISSION! \nRegistration: not required \nLanguage: English \n \nBiographies \nDipesh Khanal  \nDipesh Khanal (he/they)\, also goes by Sezz and is a board member of Queer Youth Group. He cooperates with Oyoun as a grantee of the CrossCulture program. Dipesh has a Bachelor in Social Work and English Literature and works with young people and CSOs on different projects and programmes.  \nShuhrat Sinov  \nShuhrat Saidov is a human rights defender\, activist\, and art activist. He has been involved in human rights advocacy at the Public Foundation for Public Health and Human Rights since 2010. In addition\, he is the curator of the first school for art activists in Tajikistan and founder of the ART Lab Tajikistan platform. \nShuhrat and Dipesh are fellows of the CrossCulture programme by Institut für Auslandsbeziehungen. \nImage credit: © Dipesh Khanal & Shuhrat Saidov \n  \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Vernissage | Queer Footprints: Melodies of Migration Weaving the Threads of Identity
DESCRIPTION:Join us on 04.10. to celebrate the opening of the photo exhibition "Queer Footprints: Melodies of Migration Weaving the Threads of Identity"!  \nThis showcase\, organized by Oyouns fellows Dipesh Khanal and Shuhrat Saidov and the Oyoun Team\, features the stories of nine amazing queer immigrant artists living in Germany. Their personal art pieces highlight deep\, vulnerable narratives of resilience\, joy\, hope\, finding community\, and various intersectional experiences.  \nYou are invited to immerse yourself in these stories and experiences and show your support to the artists and organizers. Mark your calendars: The exhibition will run from October 4th to October 6th\, 2023 \nThe vernissage will take place on 04.10.23 from 17:30 to 21:30 h. \nAfterwards the exhibition is open on 5.10.23 & 6.10.23 between 12:00 h and 20:00 h. \n\nList of people exhibiting their works:  \nJoanna\nKanykei \nMadhumita \nManu\nManizha\nMarcel\nMoh\nPolina\nRay  \nTicket: FREE ADMISSION! \nRegistration: not required \nLanguage: English \n \nBiographies \nDipesh Khanal  \nDipesh Khanal (he/they)\, also goes by Sezz and is a board member of Queer Youth Group. He cooperates with Oyoun as a grantee of the CrossCulture program. Dipesh has a Bachelor in Social Work and English Literature and works with young people and CSOs on different projects and programmes.  \nShuhrat Sinov  \nShuhrat Saidov is a human rights defender\, activist\, and art activist. He has been involved in human rights advocacy at the Public Foundation for Public Health and Human Rights since 2010. In addition\, he is the curator of the first school for art activists in Tajikistan and founder of the ART Lab Tajikistan platform. \nShuhrat and Dipesh are fellows of the CrossCulture programme by Institut für Auslandsbeziehungen. \nImage credit: © Dipesh Khanal & Shuhrat Saidov \n  \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Sea Behind the Wall | Outdoor Videoausstellung an verschiedenen Standorten | Species\, Soil and Successors
DESCRIPTION:*Bitte beachtet\, dass die Ausstellung nicht nur im Oyoun stattfindet\, sondern an verschiedenen Orten in ganz Berlin* \nKuratiert von Arijit Bhattacharyya | Mit Arbeiten von Studio 33/3 (Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy)\, Devadeep Gupta\, Binita Limbani\, Swagata Bhattacharyya und Mahi Ghane \nDas von Arijit Bhattacharyya kuratierte Projekt "Species\, Soil and Successors" präsentiert sieben audiovisuelle Arbeiten von Studio 33/3 (Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy)\, Devadeep Gupta\, Binita Limbani\, Swagata Bhattacharyya\, Mahi Ghane auf Glasfronten in verschiedenen öffentlichen Räumen Berlins. Vom 29. September bis 26. Oktober werden die Arbeiten unter anderem im Oyoun Berlin (Lucy-Lameck-Str. 32)\, Bubbletea World (Kottbusser Damm 29-30)\, Drinks & Bottles (Maybachufer 1)\, Grimm-Zentrum (Geschwister-Scholl-Straße 3) und SPÄTKAUF (Reinickendorfer Str. 18A) präsentiert. \nDie ausgestellten audiovisuellen Arbeiten erforschen verschiedene sozioökonomische\, historische und kulturelle Kontexte\, die von den Folgen der Urbanisierung in Kalkutta bis hin zur Wasserknappheit in den Slums reichen\, und befassen sich mit der Gefährdung des Großen Adjutantenvogels\, der komplexen Beziehung zwischen dem Brahmaputra-Fluss und den Gemeinden in Assam\, der historischen Bedeutung des Tapti-Flusses in Surat und schließlich der Verschmutzung des Flusses Ganga in Kalkutta aufgrund der unregulierten Urbanisierung. \nJede audiovisuelle Arbeit dient als Portal und bietet Einblicke in die verborgenen Facetten des Lebens - Ereignisse\, die sich direkt um uns herum abspielen\, aber oft unbemerkt bleiben. Jedes Stück ist eine ferne Insel\, verstreut und doch miteinander verbunden im weiten Ozean der verschiedenen Lebenserfahrungen\, die zusammen einen reichen Teppich der Existenz bilden. \n“Species\, Soil and Successors” verwebt die verschiedenen Berliner Bezirke: Neukölln\, Kreuzberg\, Mitte und Wedding\, jeder mit seinen eigenen kontrastreichen Lebensbedingungen\, historischen Kontexten und städtischen Infrastrukturen. Die Freiluftausstellung fungiert als fantasievolle Brücke zwischen Momenten und Ereignissen\, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben\, aber eine einzigartige Verbindung aufweisen\, die geografische Grenzen und scheinbare Entfernungen überwindet. \nTicket: Freier Eintritt!\nSprache: Englisch \nStandorte: \nOyoun: Lucy-Lameck-Str. 32\, 12049 Berlin\nBubbletea World: Kottbusser Damm 29-30\, 10967 Berlin\nDrinks & Bottles: Maybachufer 1\, 12047 Berlin\nGrimm-Zentrum: Geschwister-Scholl-Straße 3\, 10117 Berlin\nSPÄTKAUF: Reinickendorfer Str. 18A\, 13347 Berlin \nArtworks: \nShibayan Halder\, Moving Forest\, 7:44\, 2023. (Grimm-Zentrum) \nIn "Moving Forest" tritt Shibayan Halder als Bote der ausgelöschten Wälder in verschiedenen öffentlichen Räumen von Kolkata (dem kolonialen Kronjuwel der britischen Kolonie in Indien) auf. Die Arbeit geht auf die Performance-Praktiken der Bahurupi zurück. Bahurupis sind Künstler*innen\, die über einzigartige Fähigkeiten in der Kunst der Verkörperung verfügen. Diese aus verschiedenen Regionen Indiens\, Bangladeschs und Nepals stammenden traditionellen Darsteller*innen beherrschen es\, sich schnell in verschiedene Charaktere zu verwandeln und das Publikum mit ihren schnellen Kostümwechseln und bemerkenswerten schauspielerischen Fähigkeiten zu fesseln. Eine Strategie des Geschichtenerzählens\, die Tausende von Jahren zurückreicht.  \nSuvojit Roy\, Waterpark\, 6:21\, 2023. (SPÄTKAUF) \nSuvojit Roys "Waterpark" basiert auf der langjährigen Beschäftigung mit der Wasserknappheit in den Slums von Kalkutta. Als Geflüchtete aus dem Befreiungskrieg in Bangladesch im Jahr 1971 konnten Roys Eltern wie Tausende andere nur informelle Siedlungen ohne grundlegende Infrastrukturen wie den Zugang zu Wasser errichten. Roy entwickelt einen auf Malerei basierenden Videoessay mit verschiedenen Interviews\, die in verschiedenen Slums in Kolkata aufgenommen wurden\, wo Wasser bis heute ein Traum ist. \nSoumik Ghosh\, Vote for Hargila\, 7:38\, 2023. (Bubbletea World) \n "Vote for Hargila" ist eine Geschichte über den vom Aussterben bedrohten Vogel Greater Adjutant. Soumik Ghosh begegnet dem Vogel auf sarkastische Weise in verschiedenen historischen Zeitlinien. Von der Vergangenheit bis zur Zukunft untersucht er\, wie der Vogel durch größere politische Veränderungen ersetzt wird. \nMahi G\, Vikasach Khul\, 2:47\, 2023. (Grimm-Zentrum) \n"Vikasach Khul" ist eine beredte musikalische Reflexion der indischen Künstlerin Mahi Ghane AKA Mahi G\, die die Folgen der wahllosen Verstädterung im Namen der Entwicklung aufzeigt. Durch lyrisches Geschichtenerzählen ruft der Song sein Publikum dazu auf\, die Augen für die Wunder der Natur zu öffnen und den Weg des so genannten Fortschritts zu überdenken\, der uns von unseren Wurzeln entfernt. Die Komposition taucht in eine Zeit ein\, in der die Menschheit untrennbar mit der Erde verbunden war\, in der Nahrung und Kleidung aus demselben Land bezogen wurden und die Menschen harmonisch mit den Lebewesen der Natur koexistierten.\nDa die Verstädterung jedoch unaufhaltsam voranschreitet\, beklagt das Lied die Art und Weise\, wie wir uns von der natürlichen Welt entfernen\, da Beton-Dschungel das üppige Grün und die unberührten Gewässer ersetzen. Diese Modernisierung geht einher mit der Zerstörung von Ökosystemen\, der Vertreibung indigener Gemeinschaften und der Verwandlung einst blühender Dörfer in Betonwüsten. Der Song ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür\, aus diesem entwicklungsbedingten Schlummer aufzuwachen und die komplizierte Verbindung zwischen Mensch und Umwelt zu erkennen.\n"Vikasach Khul" unterstreicht die Notwendigkeit\, diese Verbindung wiederherzustellen\, und fordert die Menschen auf\, die Unantastbarkeit der Natur zu schätzen. Es fordert uns auf zu erkennen\, dass der wahre Fortschritt in einer nachhaltigen Entwicklung liegt\, in der Natur und Mensch in Harmonie koexistieren. Indem der Song die Folgen unseres Handelns beleuchtet und uns an unsere Pflicht zum Schutz der Umwelt erinnert\, wird er zu einem eindringlichen Aufruf zum Handeln\, der uns zu einem ausgewogeneren und verantwortungsvolleren Entwicklungsansatz auffordert. Auf diese Weise unterstreicht er\, wie wichtig es ist\, nicht nur unser Ökosystem\, sondern auch unsere gemeinsame Menschlichkeit zu bewahren. \nDevadeep Gupta\, Absent River\, 13 Minuten\, 2021. (Grimm-Zentrum) \nWas geschieht\, wenn die unaufhaltsame Kraft der Natur auf die unverrückbare Entschlossenheit des Menschen trifft?\nDer Brahmaputra stellt in der soziokulturellen Realität Assams eine enge Beziehung der Widersprüche her. Trotz der verheerenden Natur der Überschwemmungen leben die Gemeinschaften weiterhin in der Nähe der Flussufer\, manchmal aufgrund historischer und emotionaler Bindungen\, manchmal aus Mangel an finanzieller Freiheit oder unmittelbarer Wahlmöglichkeit.\nOhne die fehlende Wahlmöglichkeit ist der Einzelne gezwungen\, sich den wiederholten Folgen einer Entscheidung zu stellen\, die nicht ganz in seiner Hand liegt\, und die Situation wird ad absurdum geführt\, da die Folgen als selbstverschuldete Kollateralschäden erscheinen. Weder kann dem widerstrebenden Opfer gesagt werden\, dass es für die Folgen seiner Entscheidung\, sich am Ort der Gefahr aufzuhalten\, verantwortlich ist\, noch kann der Fluss als fühlend betrachtet und zu seinen Handlungen befragt werden. Dieser Konflikt führt dazu\, dass man sein Schicksal unwillkürlich in höhere Hände gibt\, und es wird relativ einfach\, die Katastrophe zu akzeptieren\, wenn die Katastrophe selbst als Teil von Gottes Spiel wahrgenommen wird.\nDie giftige und doch gedeihliche Beziehung zwischen dem Fluss und den Menschen manifestiert sich als Endlosschleife\, als die Schlange\, die ihren Schwanz frisst. Dieses unwahrscheinliche Paradoxon dient als ständiger Diskurs\, um über das oberflächliche Verständnis hinauszublicken und die vorherrschenden viktimisierten Wahrnehmungen über solche Flussufergemeinschaften in Frage zu stellen. \nBinita Limbani\, River and the City\, 20 Minuten\, 2023. (Drinks & Bottles) \nSurat\, das für seinen Textil- und Diamantenhandel bekannt ist\, hat eine reiche historische Vergangenheit\, die bis ins 15. und 16. Jahrhundert zurückreicht\, als sein Handelsmarkt florierte. Der Hafen der Stadt\, der am Fluss Tapti liegt\, war historisch bedeutsam\, denn Dynastien wie die Maurya\, Gupta und Chalukya besaßen Territorien entlang des Tapti. Während der Moghul-Ära war die Stadt ein wichtiges Handelstor. Aufgrund der Verlandung des Flusses und sich ändernder Handelsrouten verlor die Stadt jedoch an Bedeutung. Heute ist Surat ein Industrie- und Handelszentrum in Gujarat.\nDie Dokumentation der Reise des Tapti-Flusses unterstreicht seine historische Bedeutung für den Handel und das Wachstum der Siedlungen. Kulturelle Feste führen manchmal zur Verschmutzung\, da Opfergaben in den Fluss entsorgt werden. Die industrielle und städtische Entwicklung sowie die Verschmutzung haben sich negativ auf das Ökosystem und die Wasserqualität des Flusses ausgewirkt und gefährden das kulturelle Erbe. Surats wirtschaftliche Bedeutung\, seine vielfältige Kultur und seine historischen Beiträge machen die Stadt dynamisch. Die historischen Momente sind mit der Kolonialgeschichte\, den Unabhängigkeitsbewegungen und der Regierungsführung nach der Unabhängigkeit verwoben und prägen das Wachstum und die Identität der Stadt.\nDie Erstellung einer Video-Timeline zeigt den Übergang von historischen Denkmälern zu modernen Strukturen und ermöglicht es den Zuschauer*innen\, diese Veränderungen aus erster Hand mitzuerleben. Die Ausdehnung der Städte kann jedoch historischen Denkmälern schaden\, da Gebäude für neue Infrastrukturen abgerissen werden. Durch die zunehmende Verstädterung steigt auch der Grad der Umweltverschmutzung\, was die historischen Strukturen bedroht.\nIm Wesentlichen spiegelt die Entwicklung von Surat das heikle Gleichgewicht zwischen der Bewahrung des kulturellen Erbes und der Akzeptanz der Moderne wider\, während es gleichzeitig mit den Herausforderungen der Stadtentwicklung und der Umweltverschmutzung konfrontiert ist. Die Videos zielen darauf ab\, eine flüchtige Verbindung zwischen Berlin und Surat im Zusammenhang mit der bevorstehenden Katastrophe herzustellen. \nSwagata Bhattacharya\, The Catastrophe is Museumised\, 5 Minuten\, 2023. (Oyoun) \nDieses Video ist eine Dokumentation verschiedener Wasserläufe in Kalkutta\, die ihre postkoloniale Transformation nachvollzieht. Es führt den Zuschauer*innen entlang der Ufer des Flusses Ganga\, der als Hauptwasserquelle für die Stadt dient\, sowie des Adi Ganga\, eines seiner wichtigsten Nebenflüsse\, und anderer wichtiger Flüsse. Durch die Linse der Kamera fängt der Film die Essenz des städtischen Lebens ein und zeigt\, wie das\, was einst ein lebenswichtiger Fluss und eine Wasserhandelsroute war\, zu einem bloßen Abwasserkanal verkommen ist. Die unkontrollierte Verstädterung und die Entwicklungspolitik haben diesem heiligen Fluss einen hohen Tribut abverlangt und zu seiner Verschlechterung geführt.\nDas Video zeigt auch\, wie die Kanalisation in einer sich ausbreitenden Metropole wie Kalkutta zur Wasserbewirtschaftung genutzt wird. Viele dieser Wasserläufe sind in Abwassersysteme umgewandelt worden\, und die Siedlungen an ihren Ufern zeugen von den tragischen Folgen dieser ökologischen Krise des Flusses. Die Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber Umweltbelangen\, gepaart mit einem gravierenden Mangel an Wasseraufbereitungsinfrastruktur\, haben ein gesundes Zusammenleben mit diesen natürlichen Gewässern unmöglich gemacht. Paradoxerweise leben viele Bewohner*innen der Stadt\, vor allem aus marginalisierten Gemeinschaften\, nicht nur an diesen verschmutzten Flüssen\, sondern sind auch auf deren empfindliches Gleichgewicht angewiesen\, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Im Laufe des Videos werden die Zuschauer*innen auf eine Reise durch diese Räume und Orte mitgenommen\, wobei gelegentlich auf Online-Quellen zurückgegriffen und in die Welt der Kunst eingetaucht wird. Es wirft ein Licht auf die künstliche Ästhetisierung einer Krise und darauf\, wie digital konstruierte Standard-Museumsräume versuchen\, urbane Artefakte zu evozieren und eine gar nicht so ferne Vergangenheit anhand von Bildern hybrider Kreaturen zu rekonstruieren.\n \nBiografien \nStudio 33/3: Soumik Ghosh\, Shibayan Halder\, Suvojit Roy \nShibayan Halder\, Suvojit Roy und Soumik Ghosh arbeiten als ein Kollektiv namens Studio 33/3. Ihre Praxis spielt mit der individuellen Sprache innerhalb des Kollektivs und setzt sich intensiv mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander. \nSoumik Ghosh ist ein multidisziplinärer bildender Künstler aus Kolkata\, Indien. Seine künstlerische Erkundung konzentriert sich auf Politik und soziale Repräsentation und versucht\, die vorherrschenden Konstruktionen der zeitgenössischen bengalischen Gesellschaft in Frage zu stellen. Beeinflusst von Literatur\, mündlicher Überlieferung und Filmen\, spiegelt Ghoshs Arbeit eine tiefe Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Geschichtenerzählens und kulturellen Narrativen wider. Seine Praxis umfasst eine Reihe von Medien\, darunter Performances\, Gemälde\, Fotografien und großformatige Installationen. Durch diese künstlerischen Formen hinterfragt er gesellschaftliche Normen und Konventionen und regt zu einer kritischen Reflexion über bestehende Machtstrukturen und soziale Hierarchien an. Seine Arbeit ist sowohl selbstreferenziell als auch gesellschaftsbewusst\, indem sie sich mit persönlichen Erfahrungen auseinandersetzt und gleichzeitig breitere gesellschaftliche Widersprüche thematisiert. \nShibayan Halder ist ein multidisziplinärer Künstler\, dessen Aufwachsen von der tiefgreifenden Auseinandersetzung zwischen dem kommunistischen Westbengalen und der Welle\, die zu seinem Sturz führte\, geprägt wurde. Halders künstlerische Praxis erforscht die sich verändernde soziopolitische Landschaft und Metaphern der Menschen und ihre sich entwickelnde Beziehung zur Natur in den kleinen Dörfern von South 24 Parganas\, Westbengalen. Seine Arbeiten reflektieren die sich verändernde Dynamik von Macht\, Gesellschaft und Natur in diesen ländlichen Gemeinschaften. Seine künstlerische Erkundung dreht sich um das soziopolitische Szenario der Region\, wobei er die Auswirkungen der politischen Veränderungen und der Urbanisierung auf das Leben der Menschen in diesen Dörfern und darüber hinaus berücksichtigt. Seine Arbeit dient als metaphorische Linse\, durch die er die sich entwickelnde Dynamik und die Spannungen zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum und deren Einfluss auf lokale Gemeinschaften menschlicher und nicht-menschlicher Akteur*innen untersucht. \nSuvojit Roy ist bildender Künstler und lebt in Kolkata\, Indien. Seine Arbeiten drehen sich um die Lebensumstände in seiner unmittelbaren Umgebung und bieten eine nuancierte Perspektive auf die Realitäten seiner Gemeinschaft. Durch seine Lebenserfahrungen hat Suvojit ein starkes Interesse daran entwickelt\, den Slum als einen einzigartigen lebenden Organismus zu verstehen und zu erforschen. Er beschäftigt sich mit der Politik des Bauens und ihren soziokulturellen Auswirkungen\, insbesondere in Bezug auf die Stadt. Er erforscht das Konzept der "Heimat" im Kontext wirtschaftlicher Benachteiligung. Seine Arbeiten bieten einen Einblick in das Leben der Unterprivilegierten und versuchen\, ihre Erfahrungen durch die Linse des "Andersseins" in ihrem eigenen Land zu erzählen. Suvojit sieht seine Arbeit als ein Mittel\, den Raum zu verhandeln und die politischen und kulturellen Agenden in Frage zu stellen\, die Menschen in seiner sozialen Situation oft als "illegal" oder außerhalb der Norm betrachten. \nDevadeep Gupta \nerforscht regionale ökologische Ungewissheiten durch eine kritische Untersuchung der damit verbundenen Mainstream-Perspektiven. Inspiriert von ortsspezifischen und volkstümlichen Begebenheiten erforscht Devadeep die komplizierte Beziehung zwischen Menschen und ihrem Land. Seine künstlerische Praxis umfasst die Bereiche Film und Skulptur und überbrückt die Kluft zwischen konzeptionellen und dokumentarischen Ansätzen. Innerhalb dieser Schnittmenge interessiert sich der Künstler besonders für Erzählungen\, die aus der Konvergenz von Mythologie und zeitgenössischen Erfahrungen entstehen. Devadeep ist in der reichen Kulturlandschaft Assams verwurzelt und lässt sich von pragmatischen Praktiken\, mündlichen Traditionen und Folklore inspirieren. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens stehen performative Prozesse\, die metakulturellen Praktiken huldigen. Devadeep ist aktives Mitglied von Northeast Lightbox\, einem Künstler*innwnkollektiv\, das sich der Förderung des Austauschs zwischen regionalen Archiven und zeitgenössischen Praktiken verschrieben hat. \nBinita Limbani  \nist eine bildende Künstlerin\, die derzeit in Surat\, Indien\, lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Erkundung konzentriert sich auf den menschlichen Zustand\, wobei sie sich von Erzählungen\, Medien und persönlichen Erfahrungen inspirieren lässt. In ihrer Arbeit versucht sie\, die äußere Landschaft mit inneren Reflexionen zu verbinden und Kunstwerke zu schaffen\, die gleichzeitig persönlich und sozial sind. Als vielseitige Künstlerin arbeitet Binita mit verschiedenen Medien\, die es ihr ermöglichen\, ihre Ideen und Konzepte durch unterschiedliche künstlerische Formen auszudrücken. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es ihr\, sich mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Diskursen auseinanderzusetzen und mit verschiedenen Methoden zu experimentieren. Ein besonderes Interessengebiet von Binita ist der Tapi-Fluss und seine historischen Verbindungen zu Handel\, Gesellschaft und seinem heutigen Zustand. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Rolle des Tapi-Flusses bei der Gestaltung lokaler Gemeinschaften\, die Auswirkungen von Handel und Gewerbe sowie den aktuellen Zustand des Flusses in der heutigen Gesellschaft. \nSwagata Bhattacharyya  \nist ein bildender Künstler aus Kolkata\, Indien. In seiner Arbeit geht es um spekulative Erzählungen\, die die bestehenden Machtstrukturen und ihre Auswirkungen auf unsere Welt untersuchen. Swagata setzt verschiedene Medien wie Zeichnung\, Fotografie und computergenerierte Bilder (CGI) ein\, um simulierte Welten zu schaffen. Indem er diese alternativen Realitäten konstruiert\, untersucht er\, wie Machtstrukturen die Politik beeinflussen und die zukünftigen Landschaften der Architektur\, des Städtebaus\, der Technologie und der hergestellten Umgebungen gestalten. Seine künstlerische Untersuchung der Überschneidungen von Macht\, Governance und räumlicher Organisation beleuchtet die Beziehung zwischen der Gesellschaft und ihrer gebauten Umwelt. Swagata untersucht\, wie sich hyper-nationalistische Ideologien auf Gesellschaften und Ökosysteme auswirken\, und konzentriert sich dabei besonders auf deren Auswirkungen auf die Umweltzerstörung. Swagata versucht\, das komplexe Geflecht von Einflüssen zu entwirren\, die unser Verständnis von und unsere Reaktionen auf ökologische Herausforderungen prägen. \nMahi Ghane  \nist eine Dalit-Hip-Hop-Künstlerin aus Maharashtra\, Indien\, deren kraftvolle Texte und hypnotisierende Beats in der unabhängigen Musikszene Wellen schlagen. Sie lässt sich von Dr. B. R. Ambedkars unerschütterlichem Engagement für die Revolution gegen die Kasten inspirieren und verwebt Texte\, die mit ihrem Anliegen übereinstimmen. Mahi hat den Einfluss der Hip-Hop-Musik auf die Jugend von heute erkannt und möchte kritische Themen in einer Sprache ansprechen\, die bei den Jugendlichen ankommt. Sie schärft das Bewusstsein und setzt sich für diejenigen ein\, die mit Diskriminierung konfrontiert sind\, und festigt damit ihre Rolle als gewaltige Kraft des Wandels innerhalb der Hip-Hop-Community und darüber hinaus. Mahi Ghanes Kunst ist mehr als nur Musik; sie ist ein Aufruf zu Gerechtigkeit und Gleichberechtigung und verleiht den Stimmen der Ausgegrenzten Gehör. Sie ist auch eine Aktivistin für die Rechte indigener Völker. Ihr aktueller Track "Jungle Cha Raja" setzt sich für indigene Landrechte ein und passt meiner Meinung nach perfekt in den konzeptionellen Rahmen der Ausstellung. \nSea Behind the Wall \n"Sea behind the Wall" ist ein partizipatorisches Outdoor-Kapitel im Rahmen der übergreifenden Initiative Listening to the Land von Oyoun. In dieser immersiven Outdoor-Reihe sind die Teilnehmenden eingeladen\, sich auf eine kollektive Reise zu begeben\, die die Komplexität des Neokolonialismus erforscht und generationenübergreifende\, indigene und zeitgenössische Praktiken der Solidarität einbezieht. \nSie werden durch eine Reihe von Erfahrungen geführt\, darunter Workshops zur Dekolonisierung von Agrar- und Kulturkreisen\, Futtersammlungen und Gartenarbeit\, Filmvorführungen zu Land- und Menschenrechten\, öffentliche Interventionen\, die von indigenen Gemeinschaften geleitet werden\, und eine Schaufensterausstellung\, die sich durch die Stadt Berlin zieht. \nDas Projekt "Sea Behind the Wall" ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT\, gefördert durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt. Weiterhin gefördert durch das Globus Opstart Programm des Nordisk Kulturfond \n         \nAccessibility: \nDas Oyoun arbeitet stetig an einem möglichst barrierefreien Zugang zu allen Veranstaltungen\, die im Haus angeboten werden. Um individuelle Informationen zur Barrierefreiheit zu erhalten\, schreibe uns gerne eine E-Mail an access(at)oyoun.de. Wir werden uns frühestmöglich bei dir zurückmelden. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. \nAwareness: \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Vernissage | Ay Kash ای کاش
DESCRIPTION:Theatre\, art & activism by young women in Kabul & Herat\, Afghanistan.\nComing to Berlin in Sep 2023 \nSince the withdrawal of the US & the UK in August 2021\, the situation for women in Afghanistan has spiralled into despair. Women do not even have rights to be violated. They have lost the ability to learn\, graduate\, fall in love\, work\, travel alone\, go for a walk in the park\, or ride a bicycle. \nUnder the Starry Afghan Sky are eleven young women aged between 15 – 23 living in Kabul & Heart\, Afghanistan under Taliban rule. The collective evolved out of the work of Herat Online School founded by the Afghan educational activist Angela Ghayour and is facilitated by Rachel Karafistan of Cosmino Productions who has been working with the young women virtually from their bedrooms\, since September 2022. \n‘Ay Kash / ای کاش / If Only’ is a theatre\, art and activism performance/exhibition featuring their artwork\, films\, poetry and stories\, which will be shown at Oyoun in September 2023\, in addition to three other venues in Berlin. \nThe Vernissage at OYOUN on 24 Sep will feature: \n\na presentation and Q&A session by Rachel Karafistan\, Cosmino Productions & Under the Starry Afghan Sky collective introducing the project\nopening of the collection of artworks created entirely by the young women over the last 12 months under Taliban rule\nsoundscapes and stories written and curated by the young women available in the two OYOUN telephone booths\nDJ - music selected by Masta Sai from Kabul\n\nTicket: FREE ADMISSION! \nLanguage: English & Persian\n \nOverview of the full programme: \n7 September GRAUMALERI  / Exhibition I\n14\,15\,16 September English Theatre Berlin | International Performing Arts Center: World Premiere / Performance \n24 September OYOUN  Exhibition II\n30 September Mutter Fourage Kulturscheune\n1 – 31 September: Little Window Gallery\,– Exhibition III outside exhibition in the heart of Pankow\, Berlin \nAbout the collective  \nUnder the Starry Afghan Sky\n are eleven young women aged between 15 – 23 living in Kabul & Heart\, Afghanistan under Taliban rule. The collective evolved out of the work of Herat Online School founded by the educational activist Angela Ghayour who herself fled Afghanistan in 1992 and is facilitated by Rachel Karafistan of Cosmino Productions who has been working with the young women virtually from their bedrooms\, since September 2022. \nInstagram\nFacebook\nWebsite \n‘Ay Kash /  ای کاش If Only by Under the Starry Afghan Sky collective \nin association with Cosmino Productions: art and activism exhibition event. \nCosmino Productions:\nInstagram\nFacebook\nWebsite \nTeaser \n \nAccessibility: \nOyoun is constantly working to make access to all events offered in the building as barrier-free as possible. For individual information on accessibility\, please send us an email to access(at)oyoun.de. We will get back to you as soon as possible. More info on this topic here. \nAwareness: \nAt Oyoun there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim racism or antisemitism. The same applies to any kind of violent\, aggressive or assaultive behaviour. Oyoun provides an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone or something bothers you during an event\, please contact a member of our staff who is there to help you! If you would like to share an experience with us after an event\, please email us or send us an anonymous message through our website.
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SUMMARY:Ausstellung | Queer Sex Workers On EXISTING AND LONGING
DESCRIPTION:Die Perspektive von queeren Sexarbeiter*innen auf Sexualität\, Geschlecht\, Beziehungen\, Liebe\, Fantasien\, Wünsche\, Körper\, Geld und Arbeit ist etwas ganz Besonderes. Doch meist werden ihre Geschichten von Außenstehenden mit größerer Macht erzählt\, wodurch sie in enge Formen gepresst werden\, die keinen Raum für die Nuancen ihrer Existenz lassen. \nEXISTING AND LONGING ist ein kollektives Archiv von Erfahrungen\, Weisheiten und Visionen queerer Sexarbeiter*innen und erzählt Momente von schmutzigen Überraschungen\, langweiliger Dumpfheit\, intimen Verbindungen\, drückender Wut und urkomischen Eigenheiten.\nDie Ausstellung ist eine Liebeserklärung an queere Sexarbeiter*innen\, eine fortlaufende Suche und eine Einladung\, sich überraschen zu lassen. Die Polaroid-Serie und die Audio-Collage sind vom 9. bis 11. Dezember bei Oyoun zu sehen. \nTicket: EINTRITT FREI! \nAnmeldung: nicht erforderlich  \nDieses Projekt wird gefördert von Hydra e.V.. \n \nIm Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Ausstellung | WAKE UP CALLS FOR MY ANCESTORS
DESCRIPTION:Die Ausstellung kann vom 29.10. bis zum 15.11. täglich von 12 - 19 Uhr besucht werden.  \nEINTRITT FREI!  \nInfo zur Ausstellungseröffnung hier.  \n––– \nÜBER DIE AUSSTELLUNG \nKoloniale Archive in verschiedenen Museen und Institutionen in ganz Europa erzeugen vielfältige Diskurse in Bezug auf Geschichte\, Erinnerung\, Archivierung\, Kunst und die Authentizität der kolonisierten Nationen. "Wake up calls for my Ancestors" ist ein langfristiges\, kritisches künstlerisch-archivarisches Projekt\, das den stummen Stimmen der Dalit und anderer archivierter subalterner Subjekte\, die als bloße Fotografien angeeignet\, ausgestellt\, zugänglich gemacht\, bearbeitet und verbreitet werden\, eine aktive Stimme verleiht. Der Künstler Sajan Mani hat einen interdisziplinären Dialog über die Sammlung südindischer Fotografien im Ethnologischen Museum Berlin begonnen\, zu dem er drei Künstler*innen und drei Wissenschaftler*innen eingeladen hat\, um die eurozentrischen Archivierungspraktiken kritisch zu hinterfragen. Im Rahmen des Projekts finden interne Workshops\, Forschungsarbeiten\, Installationen\, Performances\, Filme\, Fotografien\, Podiumsdiskussionen\, Interaktionen und experimentelle Kooperationen statt\, um einen bewussten Gegenpol zur Genauigkeit der kolonialen Fotografie zu setzen. Auf der Suche nach einem Raum und einer Geschichte von unten stellt "Wake up calls for my Ancestors" die weithin akzeptierte postkoloniale Methodik in Frage\, die sich mit der großen Nation auf Kosten kleinerer Orte wie Keralam beschäftigt. Die Möglichkeit einer alltäglichen Raumzeit\, die sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Akteur*innen für eine mitfühlende planetarische Gerechtigkeit miteinander verbinden kann\, orientiert diese Untersuchung sowohl an futuristischen als auch historischen Denkformen. \n––– \nParticipating Artists \nKirtika Kain (geb. 1990) setzt sich in ihren kraftvollen Kunstwerken mit Kaste und Identität auseinander. Die Erforschung von Kaste durch ihre Kunstwerke bezieht sich auf ihre Erfahrungen mit Kaste als eine in Sydney\, Australien\, aufgewachsene Frau. Obwohl sie physisch außerhalb des indischen Kastensystems aufgewachsen ist\, verbindet ihre künstlerische Praxis ihren Dalit-Körper mit einer alten Dalit-Präsenz durch Materialien wie Kuhdung\, Sindoor\, Menschenhaar\, Holzkohle\, Gold und Teer\, deren traditionelle Religiosität sie sich zu eigen macht. Die Qualität der Stille und der Heiligkeit\, die diese Materialien aufrechterhalten\, sind von zentraler Bedeutung für ihre Arbeit. Durch verschiedene alchemistische und experimentelle Drucktechniken versucht Kain\, diese alltäglichen Materialien in ästhetische Objekte von Wert zu verwandeln und so eine persönliche und kollektive Erzählung neu zu definieren und zu erfinden. \nRajyashri Goody  stammt aus Pune\, Indien. Sie versucht\, die alltägliche Macht und den Widerstand der Dalit-Gemeinschaften in Indien zu entschlüsseln und sichtbar zu machen indem sie schreibt\, mit Keramik hantiert\, fotografiert und Skulpturen aus Papier und gefundenen Objekten herstellt. Zurzeit ist sie Gastkünstlerin an der Rijksakademie Van Beeldende Kunsten\, Amsterdam. Sie schloss 2011 ihren BA in Soziologie am Fergusson College in Pune und 2013 ihren MA in Visueller Anthropologie am Granada Centre for Visual Anthropology an der University of Manchester\, England\, ab. Goodys künstlerische Praxis ist geprägt von ihrem Hintergrund in den Sozialwissenschaften und ihren Dalit-Wurzeln. Durch den Einsatz verschiedener Medien\, darunter Schrift\, Keramik\, Fotografie\, Video und skulpturelle Arbeiten aus gefundenen Objekten und Lebensmitteln\, versucht sie\, der alltäglichen Macht und dem Widerstand der Dalit-Gemeinschaften in Indien nachzugehen und erkennbar zu machen. \nUpendranath T R ist ein in Kochi wohnhafter post-konzeptioneller Künstler\, dessen außergewöhnliche künstlerische Reise viele Vektoren hat\, die ein Spektrum von sich gegenseitig bereichernden künstlerischen Prozessen ergeben. Stempeldruck auf Papier\, anthropomorphe Montagen mit ausrangierten Hochglanzmagazinseiten\, handgeschnittene Collagen mit Wohnzimmertapeten auf Mixed-Media-Oberflächen auf Papier\, Schablonieren\, DIY-Ästhetik von Assemblagen mit ausgedienten Haushaltsgegenständen\, Xerox-Montagen mit Schnappschüssen von alltäglichen und intimen Menschen und Orten oder soziale Experimente auf Social-Media-Plattformen wie skurrile selbstreferentielle digitale Fotomontagen\, die von Hollywood-Film Stilen abgeleitet sind\, zählen zu den Arbeiten im vielschichtigen und äußerst reichen künstlerischen Prozess von Upendranath T R. Die Gemäldeserie Fluid Transcode kann als Transfer oder Konvergenz verschiedener Prozesse gesehen werden\, die aus seinen Mischtechniken auf Papier hervorgehen\, die aus Kritzeln mit Feder und Tinte\, Schwamm Mustern mit Schaumstoffdichtungen und Walzenmalerei mit Acryl bestehen\, die seine täglichen Rituale oder sein Leben im Atelier wie ein Gebet darstellen. \nSajan Mani ist ein interdisziplinärer Künstler\, der aus einer Familie von Kautschukzapfern in einem abgelegenen Dorf im nördlichen Teil von Keralam\, Südindien\, stammt. In seiner Arbeit bringt er die Probleme der marginalisierten und unterdrückten Völker Indiens mittels des "schwarzen Dalit-Körpers" des Künstlers zum Ausdruck. Manis Performance-Praxis konzentriert sich auf verkörperte Präsenz\, die Konfrontation mit Schmerz\, Scham\, Angst und Macht. Sein persönliches Rendezvous mit seinem Körper als Treffpunkt von Geschichte und Gegenwart eröffnet den Blick auf den "Körper" als sozio-politische Metapher. \nIn mehreren seiner Performances verwendet Mani das Element Wasser\, um ökologische Themen anzusprechen\, insbesondere im Zusammenhang mit den Backwaters in Kerala\, sowie das allgemeine Thema der Migration. Seine jüngsten Arbeiten befassen sich mit der Korrespondenz zwischen Tieren und Menschen sowie mit der Politik des Raums aus der Perspektive einer indigenen Kosmologie. Unlearning Lessons from my Father (2018)\, das mit Unterstützung des Asia Art Archive entstand\, untersucht die Biografie des Künstlers in Bezug auf Kolonialgeschichte\, Botanik und materielle Beziehungen. \nSajan war der erste Inder\, der 2021 mit dem Berliner Kunstpreis ausgezeichnet wurde. Er hat an internationalen Biennalen\, Festivals\, Ausstellungen und Residenzen teilgenommen\, darunter das INHABIT\, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik\, DE (2022)\, Galerie Leonard & Bina Ellen Art Gallery\, Concordia University\, CA (2021-22) Lokame Tharavadu Kochi Biennale Foundation\, IN (2021)\, Times Art Center Berlin\, DE (2021) Nome Gallery\, Berlin (2021) CODA Oslo International Dance Festival\, No (2019); Ord & Bild\, SE (2019); India Art Fair (2019); "Specters of Communism"\, Haus der Kunst\, München (2017); Dhaka Art Summit\, Bangladesch (2016); Kampala Art Biennale\, Uganda (2016); Kolkata International Performance Arts Festival (2014-16); und Vancouver Biennale\, CA (2014). Im Jahr 2022 wurde er mit dem Prince Claus Mentorship Award und dem Breakthrough Artist of The Year der Hello India Art Awards ausgezeichnet. Zwischen 2019 und 2022 erhielt er ein künstlerisches Forschungsstipendium des Berliner Senats\, ein Stipendium für Bildende Kunst von Braunschweig Projects und das Stipendium der Akademie Schloss Solitude\, Deutschland. \nMit großzügiger Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.  \nWeitere Unterstützer*innen : Oyoun\, Speaking to Ancestors\, CARMAH\, STIFTUNG KUNSTFONDS and PATHAAL : SPACE FROM BELOW \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.\n 
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung + Film | Wake up calls for my ancestors
DESCRIPTION:20:00 h Ethnographic Gaze \nFilm Screening : "Indiens steinerne Wunder" (1934)\nMit Tanya Talwar und Johanna Függer-Vagts (Institut für Kunst- und Bildgeschichte) \n20:30 h - 22:00 h Artist Walk und Ausstellungseröffnung\nMit Rajyashri Goody\, Kirtika Kain\, Sajan Mani und Upendranath T R \nKoloniale Archive in verschiedenen Museen und Institutionen in ganz Europa erzeugen vielfältige Diskurse in Bezug auf Geschichte\, Erinnerung\, Archivierung\, Kunst und die Authentizität der kolonisierten Nationen. "Wake up calls for my Ancestors" ist ein langfristiges\, kritisches künstlerisch-archivarisches Projekt\, das den stummen Stimmen der Dalit und anderer archivierter subalterner Subjekte\, die als bloße Fotografien angeeignet\, ausgestellt\, zugänglich gemacht\, bearbeitet und verbreitet werden\, eine aktive Stimme verleiht. Der Künstler Sajan Mani hat einen interdisziplinären Dialog über die Sammlung südindischer Fotografien im Ethnologischen Museum Berlin begonnen\, zu dem er drei Künstler*innen und drei Wissenschaftler*innen eingeladen hat\, um die eurozentrischen Archivierungspraktiken kritisch zu hinterfragen. Im Rahmen des Projekts finden interne Workshops\, Forschungsarbeiten\, Installationen\, Performances\, Filme\, Fotografien\, Podiumsdiskussionen\, Interaktionen und experimentelle Kooperationen statt\, um einen bewussten Gegenpol zur Genauigkeit der kolonialen Fotografie zu setzen. Auf der Suche nach einem Raum und einer Geschichte von unten stellt "Wake up calls for my Ancestors" die weithin akzeptierte postkoloniale Methodik in Frage\, die sich mit der großen Nation auf Kosten kleinerer Orte wie Keralam beschäftigt. Die Möglichkeit einer alltäglichen Raumzeit\, die sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Akteur*innen für eine mitfühlende planetarische Gerechtigkeit miteinander verbinden kann\, orientiert diese Untersuchung sowohl an futuristischen als auch historischen Denkformen. \n--- \nVon 17:00 - 19:00 findet vorab eine Paneldiskussion im Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (Institut für Europäische Ethnologie\, Møhrenstraße 40/41\, 10117 Berlin) statt. \nKeynote Dr.P Sanal Mohan\n“Irrepressible images of History” \nPräsentationen\nDr. Vinil Paul \n"Lives\, Ecology\, and Visual Representation of Dalits in Colonial Southwest India"\nAntony George Koothanady \n"Jetztzeit Memory and Colonial Photography: Unarchiving Kerala"\nHabiba Insaf "Collecting India for Berlin Museums"\nModeration : Gajendran Ayyathurai \n--- \nParticipating Artists \nKirtika Kain (b.1990) examines caste and identity through her powerful works of art. This exploration of caste through her artwork speaks to her experiences with caste as a woman raised in Sydney\, Australia. Though raised physically outside the Indian caste system\, her art practice connects her Dalit body to an ancient Dalit presence through materials like cow dung\, sindoor\, human hair\, charcoal\, gold and tar\, reclaiming their traditional religiosity as her own. The quality of silence and sacredness that these materials uphold are central in her work.\nThrough diverse alchemical and experimental printmaking processes\, Kain attempts to transform these everyday materials into aesthetic object of value; thus\, re-defining and re-imagining a personal and collective narrative. \nRajyashri Goody is from Pune\, India. She attempts to decode and make visible instances of everyday power and resistance within Dalit communities in India through writing\, ceramics\, photography\, and sculptural works made with paper and found objects. She is currently an artist-in-residence at the Rijksakademie Van Beeldende Kunsten\, Amsterdam. She completed her BA in Sociology at Fergusson College in Pune in 2011\, and an MA in Visual Anthropology at the Granada Centre for Visual Anthropology at the University of Manchester\, England in 2013. Goody's art practice is informed by her background in the social sciences as well as her Dalit roots. Through the use of various mediums\, including writing\, ceramics\, photography\, video\, and sculptural works made with found objects and food items\, she attempts to decode and make visible instances of everyday power and resistance within Dalit communities in India. \nUpendranath T R is a Kochi based post-conceptual artist\, whose extraordinary artistic journey has many vectors\, as a spectrum of mutually enriching art-making processes. Stampographic pattern-making on paper\, anthropomorphic montages with discarded glossy magazine pages\, hand cut-out collages with home décor wallpapers on mixedmedia surfaced on paper\, stenciling\, DIY aesthetic of assemblages with disused house-hold objects\, Xerox montages with candid photography of the everyday and intimate people and places or social experiments on social media platforms such as quirky self-referential digital photo-montages derived from Hollywood motion picture stills are some of the vectors in the multi-layered and extremely rich artistic process of Upendranath T R. The painting series Fluid Transcode can be seen as a transfer or a convergence of different processes\, which is taken forward from his mixed media on paper that comprised of scribbling with pen and ink\, sponging patterns with foam seals and roller painting with acrylic\, which are his daily rituals or his life in studio as a prayer. \nSajan Mani is an interdisciplinary artist hailing from a family of rubber tappers in a remote village in the northern part of Keralam\, South India. His work voices the issues of marginalized and oppressed peoples of India\, via the “Black Dalit body” of the artist. Mani’s performance practice insists upon embodied presence\, confronting pain\, shame\, fear\, and power. His personal tryst with his body as a meeting point of history and present opens onto “body” as socio-political metaphor.\nSeveral of Mani’s performances employ the element of water to address ecological issues particularly related to the backwaters of Kerala\, as well as to the common theme of migration. His recent works consider the correspondence between animals and humans\, and the politics of space from the perspective of an indigenous cosmology. Unlearning Lessons from my Father (2018)\, made with the support of the Asia Art Archive\, excavates the artist’s biography in relation to colonial history\, botany\, and material relations. \nSajan was the first Indian to be awarded the Berlin Art Prize in 2021. He has participated in international biennales\, festivals\, exhibitions and residencies\, including The INHABIT\, Max Planck Institute for Empirical Aesthetics\, DE (2022)\, Galerie Leonard & Bina Ellen Art Gallery\, Concordia University\, CA (2021-22) Lokame Tharavadu Kochi Biennale Foundation\, IN (2021)\, Times Art Center Berlin\, DE (2021) Nome Gallery\, Berlin (2021) CODA Oslo International Dance Festival\, No (2019); Ord & Bild\, SE (2019); India Art Fair (2019); “Specters of Communism”\, Haus der Kunst\, Munich (2017); Dhaka Art Summit\, Bangladesh (2016); Kampala Art Biennale\, Uganda (2016); Kolkata International Performance Arts Festival (2014–16); and Vancouver Biennale\, CA (2014). In 2022 he was awarded the Prince Claus Mentorship Award and Breakthrough Artist of The Year from Hello India Art Awards. Between 2019 – 2022 he received an artistic research grant from the Berlin Senate\, Fine Arts Scholarship from Braunschweig Projects\, and the Akademie Schloss Solitude Fellowship\, Germany. \nMit großzügiger Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.  \nWeitere Unterstützer*innen : Oyoun\, Speaking to Ancestors\, CARMAH\, STIFTUNG KUNSTFONDS and PATHAAL : SPACE FROM BELOW \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Everyday Life in an Imperial Archipelago - Digital Exhibition\, Performances and Party
DESCRIPTION:Doors: 18:00 h | Programme: 18:30 h - 21:30 h\nFree admission | No registration needed! \nWith Ariel William Orah (sound/performance artist)\, Hinemoana Baker (poet/musician)\, Pepe Dayaw (performance/dance artist)\, Theresa Arriola (anthropologist)\, Karin Louise Hermes (storyteller/storyweaver)\, Rosa Castillo (anthropologist)\, Caxxianne (rapper/songwriter) and Makossiri (DJ). Afterparty music by DJ Makossiri. Catered by: Cafe Bulbul \nWhile war history in the Northern Marianas has largely revolved around “strategic” United States military interests and conventional histories of warfare that highlight technological intervention\, post-war development and stories of United States triumphalism\, far too little analyses have paid attention to the everyday experiences with militarism that frame Indigenous livelihoods throughout. \nIncorporating different mediums\, the exhibition provides an opportunity to highlight the everyday resistance to militarism by Indigenous people and seeks to address Indigenous experiences with militarism in everyday life under contemporary U.S. imperialism amid growing geopolitical tensions between larger and more powerful nations such as the United States\, China\, and Russia. \nABOUT \n_Jacinta Kaipat (Refaluwasch/Chamorro) is a former Northern Mariana Islands Congresswoman\, well-known community advocate/activist\, artist and creative director who has been at the forefront of resisting U.S. militarization throughout the archipelago her entire life. \n_Prof. Theresa Arriola (Chamorro) is currently an Assistant Professor at Concordia University in Montreal (Tiohti:ake) who teaches courses at the intersection of Critical Indigenous Studies and Critical Military Studies. She was born and raised in the Northern Mariana Islands and is currently the Chair of Our Common Wealth 670 community advocacy group dedicated to resisting increased militarization in the Marianas region. \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.\n 
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SUMMARY:AUTOPOIESIS: Recognizing Kin Across Antipodal Topologies | Ausstellung (dienstags bis samstags)
DESCRIPTION:Andrew Ananda Voogel in Khirkee Voice / Christopher Udemezue / Dhrubo Jyoti / Elyla / Jesús Hilario-Reyes / Prabhakar Pachpute / Rajyashri Goody / Subas Tamang \nKuratiert von Shaunak Mahbubani mit kuratorischer Beratung von Vidisha-Fadescha\,  Eli Moon und Madhumita Nandi \nVernissage: 03 August 2022\, 19:00 - 22:00\nAusstellung: 04 - 30 August\, Dienstag – Samstag\, 12:00 - 19:00 \n--- \nÖffentliches Programm \n03. August 2022  \n19:00 – 22:00 | Exhibition Preview\n20:00 | Do They Hesitate To Eat With You – Participative Reading by Rajyashri Goody\n22:00 – 03:00 | Antipodal After Party with MORENXXX and Fadescha \n05. August 2022 \n18:00 – 19:00 | Testimony and Community in HIV Care – Conversation with Eli Moon & Shaunak Mahbubani\n19:00 – 20:00 | Living / Loving in a Caste Society – Keynote by Dhrubo Jyoti\n20:00 – 21:00 | Akin To The Hurricane – Performance by Jesus Hilario-Reyes in collaboration with Exael \n20.August.2022 \n16:00 - 17:30 | Kuratorischer Rundgang mit Ausstellungskurator*innen  \n17:30 - 19:30 | Artist Talk "Two Positions - Personal Story\, Performance\, and Precarious Homelands" with Elyla (Nicaragua) und Vidisha-Fadescha (Indien) \n––– \n“We cannot give up writing stories about what it means to be human that displace those that are at the foundation of Empire.” — Sylvia Wynter \nIn ihrer Evokation "Being Human as Praxis" (2007) geht Wynter auf die Bedeutung der Herkunftsgeschichte ein und stellt den Akt der Eigenerzählung in den Mittelpunkt des Prozesses\, sich als vollwertiges und komplexes menschliches Wesen außerhalb der aufklärerischen Definition des Menschen zu etablieren - ein Schritt\, den sie als "Autopoetic Turn/Overturn" bezeichnet. Im Einklang mit Wynters Vision erforscht AUTOPOIESIS die Nuancen autobiografischer Kunstpraktiken\, die ihre Wurzeln in den gegensätzlichen Lagen Südasiens\, Zentralamerikas und der Karibik haben. Das Projekt\, das zwischen August und Dezember 2022 in Berlin\, Kassel\, Mexiko-Stadt\, Guatemala-Stadt\, Neu-Delhi und an anderen Orten in erweiterter Ausstellungsform gezeigt wird\, zielt darauf ab\, über abstrakte Vorstellungen von Solidarität hinauszugehen und ein Experiment mit Eigenerzählungen vorzuschlagen\, um durch die Anerkennung spezifischer verkörperter Positionen tiefere Verwandtschaften zu entwickeln. \nBeide Regionen weisen eine Dichte indigener Netzwerke auf\, die durch mehrere Kolonisierungswellen ausgelöscht und umgestaltet wurden. Diese Entwicklung hat sehr spezifische soziale Topologien hervorgebracht\, die in ihrer Dynamik von Kastenkolonialismus\, Extraktivismus und tief verwurzelter kultureller Auslöschung große Gemeinsamkeiten aufweisen. Jede*r der acht Künstler*innen\, die aus systembedingt zum Schweigen gebrachten Positionen innerhalb dieser Regionen und ihrer Diaspora kommen\, spricht aus eigener Erfahrung und Auseinandersetzung mit der Kosmologie der Vorfahren und setzt kreative Strategien ein\, um verwundete Archive wiederzubeleben. Ihr nachhaltiges Engagement für die Praxis der Eigenerzählung führt zu Werken\, die eine Opferperspektive vermeiden und stattdessen Gemeinschaftsforschung mit einer ermächtigten Poetik kombinieren\, um Wynters Vision des vollständigen und komplexen Menschen nachzuahmen. \nAUTOPOIESIS ist der vierte Teil der von Shaunak Mahbubani initiierten kuratorischen Reihe "Allies for the Uncertain Futures"\, die sich mit der pluralistischen Mitgestaltung der Zukunft durch die Auflösung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen befasst und auf der buddhistischen Philosophie der Nicht-Dualität basiert. AUTOPOIESIS wird in Zusammenarbeit mit den kuratorischen Berater*innen und Gastgeber*innen Vidisha-Fadescha (Party Office\, New Delhi)\, Eli Moon (Bataclan Festival\, Mexico City) und Madhumita Nandi (Oyoun\, Berlin) entwickelt. \nEintritt frei! \nGefördert durch den Projektfonds Bildende Kunst des Goethe-Instituts \nFoto: Christopher Udemezue\, Untitled (Tayki and The Obeah Man)\, 2021\, digital print\, 114.3 x 64.8 cm (detail) \n--- \nKünstler*innen-Biografien: \nRajyashri Goodys künstlerische Praxis ist von ihrem akademischen Hintergrund und ihren ambedkaritischen Wurzeln geprägt. Durch Schreiben\, Keramik\, Fotografie und Bildhauerei versucht sie\, die alltägliche Macht und den Widerstand der Dalit-Gemeinschaften in Indien zu entschlüsseln und sichtbar zu machen. Goody ist derzeit Gastkünstlerin an der Rijksakademie Van Beeldende Kunsten\, Amsterdam. Sie hat an zahlreichen Orten ausgestellt und präsentiert\, insbesondere an der Harvard University in Cambridge\, der Akademie der bildenden Künste in Wien\, dem ISCP in New York\, der Ishara Art Foundation in Dubai (2019)\, The Showroom in London und Khoj International in Neu-Delhi.  \nElyla ist cochonx chontalli barromestiza aus Chontakes\, Nicaragua\, nicht-binär und in der Performancekunst und dem Aktivismus tätig. Elyla arbeitet häufig mit den Spannungen rund um Identitätspolitik\, nationalistische kulturelle Identität\, Kolonialismus\, Queerness und Anderssein. Elylas Interesse gilt den Erzählungen\, die Mestizaje ausmachen\, mit einem Fokus auf die koloniale Gewalt hinter Mestizo-Ritualen\, Volksfesten und anderen religiösen Demonstrationen. Elyla ist Gründungsmitglied von Operación Queer (2013)\, einem nicaraguanischen Kollektiv\, das sich für transfeministische und dekoloniale Reflexionen in den Regionen Zentralamerikas einsetzt.  \nPrabhakar Pachpute verwendet Porträts und Landschaften mit surrealistischen Motiven\, um sich kritisch mit der Arbeit im Bergbau und den Auswirkungen des Bergbaus auf die natürliche und menschliche Landschaft auseinanderzusetzen. Ausgehend von Maharashtra verbindet er Recherchen aus der ganzen Welt mit persönlichen Erfahrungen\, wobei er vom Persönlichen zum Globalen übergeht und die Komplexität historischer Veränderungen auf wirtschaftlicher\, gesellschaftlicher und ökologischer Ebene untersucht. Neben mehreren Biennalen und internationalen Ausstellungen wurde er 2021 mit dem Preis Artes Mundi 9 ausgezeichnet und war kürzlich Teil der 59. internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia (2022).  \nChristopher Udemezue hat in einer Reihe von Galerien und Museen ausgestellt\, darunter dem New Museum\, dem Queens Museum of Art und MoMa PS1. Udemezue nutzt sein jamaikanisches Erbe\, die Komplexität des Wunsches nach Verbindung und Heilung durch persönliche Mythologie und Abstammung als Hauptquelle für seine Arbeit. Er ist der Gründer der Plattformen RAGGA NYC & CONNEK JA und wurde kürzlich zum Co-Vorsitzenden des Vorstands der Recess Gallery\, Brooklyn NY\, gewählt. \nDhrubo Jyoti ist Journalist*in und Autor*in mit Sitz in Neu-Delhi und schreibt über nationale Angelegenheiten an der Schnittstelle von Kaste und Sexualität. Dhrubo ist nicht nur eine*r der wenigen Dalit-Fachleute im südasiatischen Journalismus\, sondern organisiert auch die Bewegung rund um Kaste und Sexualität in Südasien\, die darauf abzielt\, die Stimmen der oberen Kaste aus dem Zentrum der LGBTQIA+-Bewegungen zu entfernen. Dhrubo schreibt erzählende Sachbücher\, die sich mit den Erfahrungen von Liebe und Begehren in Südasien befassen\, die durch die Kasten geprägt sind\, und ist daran interessiert\, die Verbindungen zwischen Kaste und Begehren zu erforschen\, insbesondere Queerness anhand der Werke von BR Ambedkar.  \nAndrew Ananda Voogel ist ein multidisziplinärer Künstler\, der an der Schnittstelle von Video und Installation arbeitet. In seiner Arbeit setzt er sich intensiv mit Geschichte\, Geografie und persönlichen Erzählungen auseinander. Der in Nordkalifornien aufgewachsene Voogel hat sich in seiner Forschung vor allem mit dem Handel mit indentierten Arbeitskräften zwischen Indien und der Karibik befasst. Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der Kochi-Muziris Biennale\, der Chonqing Changjiang Photo und Video Biennale\, im Stadtmuseum und auf der Manifesta 11 ausgestellt. \nKhirkee Voice/ खिड़की आवाज़ ist eine zweisprachige\, hyperlokale Boulevardzeitung\, die seit 2016 von Malini Kochupillai und Mahavir Bisht herausgegeben wird. Das Projekt und die erste Ausgabe wurden als Reaktion auf die Coriolis Effect: Migrations and Memory Residency in der Khoj International Artists' Association erdacht. Die Zeitung erscheint nun in ihrer 11. Ausgabe.  \nSubas Tamang gehört der indigenen Gemeinschaft der Tamang in Nepal an\, deren Geschichte größtenteils auf mündlichen Überlieferungen beruht\, die nicht gut dokumentiert sind. Um diese historische Informationslücke zu schließen\, versucht er\, das kulturelle und soziale Gefüge seiner und der umliegenden Gemeinschaften zu archivieren. Tamang wendet traditionelle\, im Laufe der Zeit ererbte und erlernte Fertigkeiten an\, darunter Schnitzerei\, Gravur und verschiedene Formen der Druckgrafik. Er ist eines der Gründungsmitglieder von Artree Nepal\, und seine Arbeiten wurden auf der Kathmandu Triennale 2022\, dem Dhaka Art Summit 2018 und zuletzt bei Savvy Contemporary\, Berlin\, 2022 gezeigt. \nJesús Hilario-Reyes ist interdisziplinäre*r Künstler*in\, mit einem Interesse an der Unmöglichkeit des schwarzen Körpers und den Fehlern der mechanischen Optik. Während Jesús Praxis an der Schnittstelle von akustischer Performance\, Landinstallation und erweitertem Kino angesiedelt ist\, untersuchen die sich wiederholenden Arbeiten die Karnevals- und Rave-Kultur im gesamten Westen\, um einen notwendigen Lösungsansatz für die Auswirkungen des "destierro" zu finden. Die Arbeiten von Hilario-Reyes wurden u. a. im Museum of Contemporary Art Chicago\, beim Black Star Film Festival (Philadelphia) und bei Parasol Unit (London) gezeigt.  \nKurator*in: \nShaunak Mahbubani ist nomadische*r Kurator*in und Schriftsteller*in. Shaunaks Projekte im Rahmen der Ausstellungsreihe "Allies for the Uncertain Futures" konzentrieren sich auf die pluralistische Mitgestaltung der Zukunft durch die Auflösung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen\, basierend auf der buddhistischen Philosophie der Non-Dualität. Shaunak ist daran interessiert\, Erfahrungen zu schaffen\, die die queere Arbeit des Aushaltens von Fluidität\, Komplexität und Widersprüchen inspirieren. Darunter fallen unter anderem Projekte für Party Office b2b Fadescha (documenta fünfzehn\, Kassel)\, das Maxim Gorki Theater (Berlin)\, das ISCP (New York)\, apexart (New York)\, Casa Roshell (Mexiko-Stadt)\, TIER (Berlin) und das Goethe Institut (Neu-Delhi). \nKuratorische Berater*innen: \nVidisha-Fadescha ist Künstler*in und Kurator*in. Vidisha entwickelt konzeptionelle Architekturen\, die gelebte Erfahrungen als normkritische Pädagogik für Queer-Hegemonien nutzen. Fadeschas Arbeit konzentriert sich auf die Bewegung des Körpers als Archiv eines generationenübergreifenden Traumas\, den Körper als Ort des eigenen Begehrens und die Party als Ort der Resilienz und affirmativen Verwandtschaft. Fadescha hat das "Party Office" gegründet\, einen kastenfeindlichen\, antirassistischen\, trans*feministischen Kunst- und Sozialraum. Es erforscht die Gemeinheit durch intersektionale Untersuchungen\, Dialoge und Feiern für kritische zukünftige Öffentlichkeiten. Party Office b2b Fadescha ist Lumbung-Künstler*in auf der documenta fünfzehn\, 2022. \nEli Moon ist ein*e mexikanische*r Kulturförderer*in\, Kurator*in\, Künstler*in und Aktivist*in. Eli organisiert mehrere langfristige Projekte\, die Gespräche über geschlechtliche und sexuelle Unterschiede\, geschlechtsspezifische Gewalt und HIV/AIDS anregen: Bataclan International\, BataFems und Entre Sures. Eli arbeitet derzeit auch als Beauftragte*r für internationale Angelegenheiten bei Agenda LGBT A.C.\, einer Bürgervereinigung mit 18 Jahren Erfahrung in der Verteidigung der LGBT-Menschenrechte.  \nMadhumita Nandi ist eine Künstlerin und Forscherin\, die sich intensiv mit Erinnerungskulturen und der Überprüfung und Reformierung von Praktiken des kollektiven Gedächtnisses beschäftigt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Untersuchung und Untergrabung der Auswirkungen kolonialer Archivierungspraktiken auf die heutige Gesellschaft\, wobei der Schwerpunkt auf immateriellem Erbe\, indigener und flüchtiger Kunst liegt. Sie arbeitet als künstlerische Co-Direktorin von Oyoun und initiiert und entwickelt soziokulturelle und künstlerische Projekte mit queer-feministischen\, neurodiversen und klassenkritischen Perspektiven. \n--- \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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LOCATION:Oyoun\, Lucy-Lameck-Staße 32\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:AUTOPOIESIS: Recognizing Kin Across Antipodal Topologies | Ausstellungseröffnung
DESCRIPTION:Andrew Ananda Voogel in Khirkee Voice / Christopher Udemezue / Dhrubo Jyoti / Elyla / Jesús Hilario-Reyes / Prabhakar Pachpute / Rajyashri Goody / Subas Tamang \nKuratiert von Shaunak Mahbubani mit kuratorischer Beratung von Vidisha-Fadescha\,  Eli Moon und Madhumita Nandi \nVernissage: 03 August 2022\, 19:00 - 22:00\nAusstellung: 04 - 30 August\, Dienstag – Samstag\, 12:00 - 19:00 \n--- \nÖffentliches Programm \n03. August 2022  \n19:00 – 22:00 | Exhibition Preview\n20:00 | Do They Hesitate To Eat With You – Participative Reading by Rajyashri Goody\n22:00 – 03:00 | Antipodal After Party with MORENXXX and Fadescha \n05. August 2022 \n18:00 – 19:00 | Testimony and Community in HIV Care – Conversation with Eli Moon & Shaunak Mahbubani\n19:00 – 20:00 | Living / Loving in a Caste Society – Keynote by Dhrubo Jyoti\n20:00 – 21:00 | Akin To The Hurricane – Performance by Jesus Hilario-Reyes in collaboration with Exael \n--- \n“We cannot give up writing stories about what it means to be human that displace those that are at the foundation of Empire.” — Sylvia Wynter \nIn ihrer Evokation "Being Human as Praxis" (2007) geht Wynter auf die Bedeutung der Herkunftsgeschichte ein und stellt den Akt der Eigenerzählung in den Mittelpunkt des Prozesses\, sich als vollwertiges und komplexes menschliches Wesen außerhalb der aufklärerischen Definition des Menschen zu etablieren - ein Schritt\, den sie als "Autopoetic Turn/Overturn" bezeichnet. Im Einklang mit Wynters Vision erforscht AUTOPOIESIS die Nuancen autobiografischer Kunstpraktiken\, die ihre Wurzeln in den gegensätzlichen Lagen Südasiens\, Zentralamerikas und der Karibik haben. Das Projekt\, das zwischen August und Dezember 2022 in Berlin\, Kassel\, Mexiko-Stadt\, Guatemala-Stadt\, Neu-Delhi und an anderen Orten in erweiterter Ausstellungsform gezeigt wird\, zielt darauf ab\, über abstrakte Vorstellungen von Solidarität hinauszugehen und ein Experiment mit Eigenerzählungen vorzuschlagen\, um durch die Anerkennung spezifischer verkörperter Positionen tiefere Verwandtschaften zu entwickeln. \nBeide Regionen weisen eine Dichte indigener Netzwerke auf\, die durch mehrere Kolonisierungswellen ausgelöscht und umgestaltet wurden. Diese Entwicklung hat sehr spezifische soziale Topologien hervorgebracht\, die in ihrer Dynamik von Kastenkolonialismus\, Extraktivismus und tief verwurzelter kultureller Auslöschung große Gemeinsamkeiten aufweisen. Jede*r der acht Künstler*innen\, die aus systembedingt zum Schweigen gebrachten Positionen innerhalb dieser Regionen und ihrer Diaspora kommen\, spricht aus eigener Erfahrung und Auseinandersetzung mit der Kosmologie der Vorfahren und setzt kreative Strategien ein\, um verwundete Archive wiederzubeleben. Ihr nachhaltiges Engagement für die Praxis der Eigenerzählung führt zu Werken\, die eine Opferperspektive vermeiden und stattdessen Gemeinschaftsforschung mit einer ermächtigten Poetik kombinieren\, um Wynters Vision des vollständigen und komplexen Menschen nachzuahmen. \nAUTOPOIESIS ist der vierte Teil der von Shaunak Mahbubani initiierten kuratorischen Reihe "Allies for the Uncertain Futures"\, die sich mit der pluralistischen Mitgestaltung der Zukunft durch die Auflösung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen befasst und auf der buddhistischen Philosophie der Nicht-Dualität basiert. AUTOPOIESIS wird in Zusammenarbeit mit den kuratorischen Berater*innen und Gastgeber*innen Vidisha-Fadescha (Party Office\, New Delhi)\, Eli Moon (Bataclan Festival\, Mexico City) und Madhumita Nandi (Oyoun\, Berlin) entwickelt. \nEintritt frei! \nGefördert durch den Projektfonds Bildende Kunst des Goethe-Instituts \nFoto: Christopher Udemezue\, Untitled (Tayki and The Obeah Man)\, 2021\, digital print\, 114.3 x 64.8 cm (detail) \n--- \nKünstler*innen-Biografien: \nRajyashri Goodys künstlerische Praxis ist von ihrem akademischen Hintergrund und ihren ambedkaritischen Wurzeln geprägt. Durch Schreiben\, Keramik\, Fotografie und Bildhauerei versucht sie\, die alltägliche Macht und den Widerstand der Dalit-Gemeinschaften in Indien zu entschlüsseln und sichtbar zu machen. Goody ist derzeit Gastkünstlerin an der Rijksakademie Van Beeldende Kunsten\, Amsterdam. Sie hat an zahlreichen Orten ausgestellt und präsentiert\, insbesondere an der Harvard University in Cambridge\, der Akademie der bildenden Künste in Wien\, dem ISCP in New York\, der Ishara Art Foundation in Dubai (2019)\, The Showroom in London und Khoj International in Neu-Delhi.  \nElyla ist cochonx chontalli barromestiza aus Chontakes\, Nicaragua\, nicht-binär und in der Performancekunst und dem Aktivismus tätig. Elyla arbeitet häufig mit den Spannungen rund um Identitätspolitik\, nationalistische kulturelle Identität\, Kolonialismus\, Queerness und Anderssein. Elylas Interesse gilt den Erzählungen\, die Mestizaje ausmachen\, mit einem Fokus auf die koloniale Gewalt hinter Mestizo-Ritualen\, Volksfesten und anderen religiösen Demonstrationen. Elyla ist Gründungsmitglied von Operación Queer (2013)\, einem nicaraguanischen Kollektiv\, das sich für transfeministische und dekoloniale Reflexionen in den Regionen Zentralamerikas einsetzt.  \nPrabhakar Pachpute verwendet Porträts und Landschaften mit surrealistischen Motiven\, um sich kritisch mit der Arbeit im Bergbau und den Auswirkungen des Bergbaus auf die natürliche und menschliche Landschaft auseinanderzusetzen. Ausgehend von Maharashtra verbindet er Recherchen aus der ganzen Welt mit persönlichen Erfahrungen\, wobei er vom Persönlichen zum Globalen übergeht und die Komplexität historischer Veränderungen auf wirtschaftlicher\, gesellschaftlicher und ökologischer Ebene untersucht. Neben mehreren Biennalen und internationalen Ausstellungen wurde er 2021 mit dem Preis Artes Mundi 9 ausgezeichnet und war kürzlich Teil der 59. internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia (2022).  \nChristopher Udemezue hat in einer Reihe von Galerien und Museen ausgestellt\, darunter dem New Museum\, dem Queens Museum of Art und MoMa PS1. Udemezue nutzt sein jamaikanisches Erbe\, die Komplexität des Wunsches nach Verbindung und Heilung durch persönliche Mythologie und Abstammung als Hauptquelle für seine Arbeit. Er ist der Gründer der Plattformen RAGGA NYC & CONNEK JA und wurde kürzlich zum Co-Vorsitzenden des Vorstands der Recess Gallery\, Brooklyn NY\, gewählt. \nDhrubo Jyoti ist Journalist*in und Autor*in mit Sitz in Neu-Delhi und schreibt über nationale Angelegenheiten an der Schnittstelle von Kaste und Sexualität. Dhrubo ist nicht nur eine*r der wenigen Dalit-Fachleute im südasiatischen Journalismus\, sondern organisiert auch die Bewegung rund um Kaste und Sexualität in Südasien\, die darauf abzielt\, die Stimmen der oberen Kaste aus dem Zentrum der LGBTQIA+-Bewegungen zu entfernen. Dhrubo schreibt erzählende Sachbücher\, die sich mit den Erfahrungen von Liebe und Begehren in Südasien befassen\, die durch die Kasten geprägt sind\, und ist daran interessiert\, die Verbindungen zwischen Kaste und Begehren zu erforschen\, insbesondere Queerness anhand der Werke von BR Ambedkar.  \nAndrew Ananda Voogel ist ein multidisziplinärer Künstler\, der an der Schnittstelle von Video und Installation arbeitet. In seiner Arbeit setzt er sich intensiv mit Geschichte\, Geografie und persönlichen Erzählungen auseinander. Der in Nordkalifornien aufgewachsene Voogel hat sich in seiner Forschung vor allem mit dem Handel mit indentierten Arbeitskräften zwischen Indien und der Karibik befasst. Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der Kochi-Muziris Biennale\, der Chonqing Changjiang Photo und Video Biennale\, im Stadtmuseum und auf der Manifesta 11 ausgestellt. \nKhirkee Voice/ खिड़की आवाज़ ist eine zweisprachige\, hyperlokale Boulevardzeitung\, die seit 2016 von Malini Kochupillai und Mahavir Bisht herausgegeben wird. Das Projekt und die erste Ausgabe wurden als Reaktion auf die Coriolis Effect: Migrations and Memory Residency in der Khoj International Artists' Association erdacht. Die Zeitung erscheint nun in ihrer 11. Ausgabe.  \nSubas Tamang gehört der indigenen Gemeinschaft der Tamang in Nepal an\, deren Geschichte größtenteils auf mündlichen Überlieferungen beruht\, die nicht gut dokumentiert sind. Um diese historische Informationslücke zu schließen\, versucht er\, das kulturelle und soziale Gefüge seiner und der umliegenden Gemeinschaften zu archivieren. Tamang wendet traditionelle\, im Laufe der Zeit ererbte und erlernte Fertigkeiten an\, darunter Schnitzerei\, Gravur und verschiedene Formen der Druckgrafik. Er ist eines der Gründungsmitglieder von Artree Nepal\, und seine Arbeiten wurden auf der Kathmandu Triennale 2022\, dem Dhaka Art Summit 2018 und zuletzt bei Savvy Contemporary\, Berlin\, 2022 gezeigt. \nJesús Hilario-Reyes ist interdisziplinäre*r Künstler*in\, mit einem Interesse an der Unmöglichkeit des schwarzen Körpers und den Fehlern der mechanischen Optik. Während Jesús Praxis an der Schnittstelle von akustischer Performance\, Landinstallation und erweitertem Kino angesiedelt ist\, untersuchen die sich wiederholenden Arbeiten die Karnevals- und Rave-Kultur im gesamten Westen\, um einen notwendigen Lösungsansatz für die Auswirkungen des "destierro" zu finden. Die Arbeiten von Hilario-Reyes wurden u. a. im Museum of Contemporary Art Chicago\, beim Black Star Film Festival (Philadelphia) und bei Parasol Unit (London) gezeigt.  \nKurator*in: \nShaunak Mahbubani ist nomadische*r Kurator*in und Schriftsteller*in. Shaunaks Projekte im Rahmen der Ausstellungsreihe "Allies for the Uncertain Futures" konzentrieren sich auf die pluralistische Mitgestaltung der Zukunft durch die Auflösung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen\, basierend auf der buddhistischen Philosophie der Non-Dualität. Shaunak ist daran interessiert\, Erfahrungen zu schaffen\, die die queere Arbeit des Aushaltens von Fluidität\, Komplexität und Widersprüchen inspirieren. Darunter fallen unter anderem Projekte für Party Office b2b Fadescha (documenta fünfzehn\, Kassel)\, das Maxim Gorki Theater (Berlin)\, das ISCP (New York)\, apexart (New York)\, Casa Roshell (Mexiko-Stadt)\, TIER (Berlin) und das Goethe Institut (Neu-Delhi). \nKuratorische Berater*innen: \nVidisha-Fadescha ist Künstler*in und Kurator*in. Vidisha entwickelt konzeptionelle Architekturen\, die gelebte Erfahrungen als normkritische Pädagogik für Queer-Hegemonien nutzen. Fadeschas Arbeit konzentriert sich auf die Bewegung des Körpers als Archiv eines generationenübergreifenden Traumas\, den Körper als Ort des eigenen Begehrens und die Party als Ort der Resilienz und affirmativen Verwandtschaft. Fadescha hat das "Party Office" gegründet\, einen kastenfeindlichen\, antirassistischen\, trans*feministischen Kunst- und Sozialraum. Es erforscht die Gemeinheit durch intersektionale Untersuchungen\, Dialoge und Feiern für kritische zukünftige Öffentlichkeiten. Party Office b2b Fadescha ist Lumbung-Künstler*in auf der documenta fünfzehn\, 2022. \nEli Moon ist ein*e mexikanische*r Kulturförderer*in\, Kurator*in\, Künstler*in und Aktivist*in. Eli organisiert mehrere langfristige Projekte\, die Gespräche über geschlechtliche und sexuelle Unterschiede\, geschlechtsspezifische Gewalt und HIV/AIDS anregen: Bataclan International\, BataFems und Entre Sures. Eli arbeitet derzeit auch als Beauftragte*r für internationale Angelegenheiten bei Agenda LGBT A.C.\, einer Bürgervereinigung mit 18 Jahren Erfahrung in der Verteidigung der LGBT-Menschenrechte.  \nMadhumita Nandi ist eine Künstlerin und Forscherin\, die sich intensiv mit Erinnerungskulturen und der Überprüfung und Reformierung von Praktiken des kollektiven Gedächtnisses beschäftigt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Untersuchung und Untergrabung der Auswirkungen kolonialer Archivierungspraktiken auf die heutige Gesellschaft\, wobei der Schwerpunkt auf immateriellem Erbe\, indigener und flüchtiger Kunst liegt. Sie arbeitet als künstlerische Co-Direktorin von Oyoun und initiiert und entwickelt soziokulturelle und künstlerische Projekte mit queer-feministischen\, neurodiversen und klassenkritischen Perspektiven. \n--- \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. 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SUMMARY:Akinbode Akinbiyi - May Ayim: Dichterin. 1996. | Ausstellung
DESCRIPTION:Meandering\, wandering\, amongst densely woven threads. \n\nSo entwickelt sich das Leben: in ständigem Umherirren\, in ständiger Sinnsuche\, auf niemals endenden Wegen\, Straßen und Gassen\, Autobahnen und Nebenstraßen - labyrinthisch in ihrer Unendlichkeit\, in ihrer Aufforderung an die Wandernden: hier\, noch eine weitere faszinierende Ecke\, kaum sichtbare Fußabdrücke auf der Erde\, Spuren lautloser Schwingungen auf dem unerbittlichen Pflaster. 1996 war so ein Jahr. Die traurige\, ja niederschmetternde Nachricht ihres Ablebens. Eine junge Neophytin\, die an einem ausrangierten Keyboard übte.  \n– Akinbode Akinbiyi \nDie Ausstellungseröffnung mit Künstlergespräch (Akinbode Akinbiyi + Muhammad Salah Abdulaziz) und Livestream findet am 10. Juni ab 18 Uhr (Gespräch 20 Uhr) im Oyoun statt. \n\nAkinbode Akinbiyi ist bekannt dafür\, in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien eine Reihe von ausgelöschten und subalternen Erzählungen widerzuspiegeln. In "May Ayim. Dichterin. 1996." wandert er\, wundert sich und dokumentiert einen ebenso persönlichen wie kollektiven Verlust.  \nFast so\, als würde er die Stille einfangen\, bewegt sich der nigerianisch-britische Berliner mit Leichtigkeit durch einen Raum\, der so schwer ist wie die Beerdigung eines geliebten Menschen\, einer Freundin\, einer Schriftstellerin\, die fast drei Jahrzehnte später Geschichte gemacht haben wird.  \nDie Ausstellung präsentiert eine von Akinbiyi sorgfältig aus seinen persönlichen Archivbildern von 1996 ausgewählte Sammlung\, die gleichzeitig Dokumentation\, Trauer und die Zeitlosigkeit von May Ayims Arbeit widerspiegelt. \n"May Ayim: Dichterin. 1996." ist Teil der von Anja Saleh und Madhumita Nandi kuratierten\, künstlerischen Intervention rongin shagor\, in der eine Reihe multidisziplinärer und multilingualer Künstler*innen auf ein Gedicht von May Ayim antwortet. \nDie Ausstellung ist vom 11. bis 30. Juni täglich zwischen 12 Uhr und 20 Uhr geöffnet. \n>>> EINTRITT FREI! \n  \nÜber den Künstler:  \n_Akinbode Akinbiyi \nGeboren in Oxford\, England\, als Sohn nigerianischer Eltern. Schule und Studium in Nigeria\, England und in Deutschland. B.A. Englisch von der Universität Ibadan. Akinbode arbeitet seit 1977 als freiberuflicher Fotograf. Im Jahr 1987 erhielt er ein STERN-Reportagestipendium\, um in den Städten Lagos\, Kano und Dakar zu arbeiten. 1993 war Akinbiyi Mitbegründer von UMZANZSI\, einem Kulturzentrum im Clermont Township in Durban\, Südafrika. \n\nAkinbiyis fotografisches Hauptaugenmerk gilt großen\, sich ausbreitenden Megastädten. Er wandert und schlängelt sich über die Autobahnen und Nebenstraßen\, um die moderne Metropole zu verstehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Er arbeitet vor allem in den vier großen afrikanischen Städten Lagos\, Kairo\, Kinshasa und Johannesburg\, aber auch in anderen Großstädten wie Khartum\, Addis Abeba\, Dakar und Bamako\, um nur einige zu nennen. Auch europäische\, nord- und südamerikanische Städte finden seine Aufmerksamkeit\, wie kürzlich Sao Paulo und 2019 Chicago. \nEs gibt keinen ausschließlichen Blickwinkel oder eine bestimmte Arbeitsweise oder Art der Wanderschaft. Die Arbeit ist ergebnisoffen und von dem Wunsch getrieben\, so tief wie möglich in die Bedeutung\, die Subjektivität des Alltäglichen einzutauchen.  Akinbiyi arbeitet auch als Kurator und hat international – u.a. in Nigeria\,  dem Sudan\, Schweden\, England und den USA – Fotoworkshops gegeben. Er lebt und arbeitet in Berlin. \n  \nDas Projekt rongin shagor wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes\, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. \n  \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail (hallo@oyoun.de) oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Mohamed Badarne: Forgotten Team
DESCRIPTION:Eröffnung am 01.06. um 19:00 Uhr\nDanach vom 02.06. - 07.06.\, täglich von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr \n"FORGOTTEN TEAM"\, fotografiert von Mohamed Badarne\, ist eine Fotoausstellung in Solidarität mit den migrantischen Arbeiter*innen in Katar. \nDas fotografische Storytelling - Projekt rückt das Leben von migrantischen Arbeiter*innen in den Mittelpunkt\, die den Grundstein für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar gelegt haben. \nMohamed Badarne ist ein palästinensischer freischaffender Fotograf mit Wohnsitz in Haifa und Berlin. Er arbeitet hauptsächlich für die Vereinten Nationen und in privaten Projekten. Seine Arbeit zeigt visuelle Geschichten über die Sorgen der Menschen und die Details ihres Lebens. Badarne bietet Workshops in Palästina und im Ausland an\, in denen er die Fotografie als Instrument für den sozialen Wandel und zur Verdeutlichung von Menschenrechtsfragen einsetzt. Seine Werke wurden u. a. bei den Vereinten Nationen in Genf und New York ausgestellt und von Institutionen wie Darat El Funoun in Amman\, der ILO und dem Katara Center in Katar sowie anderen Kunstzentren angekauft. \nKuratiert von Salah Saouli \nNähere Infos zum Projekt gibt es hier.  \nEintritt frei.  \n  \n 
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SUMMARY:a'21: Exchanges Through The Silk Road_DAHproject
DESCRIPTION:► a'21: Exchanges Through The Silk Road_DAHproject \n:: ABOUT THIS EVENT (EN/AR) :: \nLiving in the Middle East region and some parts around it can feel as if you're being held in a euphoric state in a moment\, just as it can feel as you're left floating in some kind of vacuum in another. the more this realm embraces you in its mysterious sky and soil the more you'll find yourself deciphering. a piece of poetry generously returns you to yourself reflecting on its ranges and fields. middle East has been trading since ancient times. but today the exchange of information is taking a new route. the great silk route has been replaced by colourful digital platforms that tend to help us in the transference of our information\, apps that try to impress us and are mostly designed to ease us down and even perhaps calmly and slowly change our lives in particular ways. Are these new digital possibilities transferring our information untouched? \n>> Are they truly generating the right image of us? >>> 🙁 >>> Are they truly generating the right image of us? >>> 😐 >>> Are they truly generating the right image of us? >>> :/ \nThis exhibition includes the work of artists who currently reside in the Middle East or have lived in it in the past and have changed their locations due to various reasons .today they have based their communications are on digital platforms as opposed to the traditional ways and are using different potentials of the digital technology to study the different effects of technology on different affairs like culture\, politics\, morality\, science\, and much more. At the back of their mind\, they are reviewing the fast changes of digital technology and sometimes looking at it with a dubious eye. on the other hand\, they are using these potentials to its fullest to make their voices heard. as if they are masters of wielding a double-edged sword. \n►Click "going" on Facebook to stay up to date.\n► http://www.exchangesthroughthesilkroad.com/ \n:: LINKS :: \n►DAH Project\nInstagram\nFacebook \n#DigitalArt\, #MiddleEast\, #NetArt \n* This event is part of Oyoun's a’21 Festival - Post Digital Ignorance x Techno Utopia aiming to challenge the status quo while centering perspectives on non-human life\, queer ecology\, decolonising knowledge\, forced displacement\, and more. \nProduced by: Oyoun in collaboration with amberPlatform \nCuratorial Team: Amirali Ghasemi\, Ali Cem Doğan\, Cenkhan Aksoy\, Christoph Wachter\, Ebru Yetişkin\, Ekmel Ertan\, Hamza Chamas\, Mathias Jud\, Milad Forouzandeh\, Mohsen Hazrat\, Nina Martin\, Rajaa Shamam\, Youssef El Idrissi Participants include: Eda Sütunç\, Danielle Brathwaite-Shirley\, Mary Maggic\, Rachel Uwa\, Renata Salecl\, Seloua Luste Boulbina\, Pelin Tan\, Yara Mekawei\, and many more. \nFunded by: Capital Cultural Fund \n► For media and press inquiries\, please email hallo@oyoun.de
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SUMMARY:a'21:  Inaccessible Present  4.0 _New Media Society
DESCRIPTION:►a'21: Inaccessible Present 4.0 _New Media Society \nAudience will be able to see how a public artwork is being produced in the collective. \n:: ABOUT THIS EVENT (EN/AR) :: \nThe seemingly irreversible changes which have occurred since the emergence of the pandemic also manifest themselves via dramatic transformations: a highly polarised and stigmatised ONLINE version of the world being fed to each & every one of the “former” world citizens\, web wanderers\, and newcomers who are forces to learn/do every little aspect of life via virtual communications\, while many are pushed to peripheries and darker areas and not everyone affords to stay connected. The digital divide didn’t start yesterday neither the inequalities caused by limiting access\, a peculiar subversion & distortions which owe their existence to the speed & technological void on one hand and manipulation of the public mind. Present Tense tries to shed light on a generation that is difficult to define\, thus often harshly targeted internationally; A generation who seeks to present and execute their independence to experiment in significant ways\, while preserving the right to be invisible. \n► Event will be streamed live via Instagram \n:: LINKS :: \nNassrin Nasser \nSadegh Majlesi \nRamin Rahimi \nRana Dehghan \nHannaneh Heydari \nYas Nik Khoshgrudi \nFalgoush \n* This event is part of Oyoun's a’21 Festival - Post Digital Ignorance x Techno Utopia aiming to challenge the status quo while centring perspectives on non-human life\, queer ecology\, decolonising knowledge\, forced displacement\, and more.The project was financed by Berlin’s Hauptstadtkulturfonds. \nProduced by: Oyoun in collaboration with amberPlatform \nCuratorial Team: Amirali Ghasemi\, Ali Cem Doğan\, Cenkhan Aksoy\, Christoph Wachter\, Ebru Yetişkin\, Ekmel Ertan\, Hamza Chamas\, Mathias Jud\, Milad Forouzandeh\, Mohsen Hazrat\, Nina Martin\, Rajaa Shamam\, Youssef El Idrissi Participants include: Eda Sütunç\, Danielle Brathwaite-Shirley\, Mary Maggic\, Rachel Uwa\, Renata Salecl\, Seloua Luste Boulbina\, Pelin Tan\, Yara Mekawei\, and many more. Funded by: Capital Cultural Fund \n► For media and press inquiries\, please email hallo@oyoun.de
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SUMMARY:a'21: Sudavision_BAAB Collective
DESCRIPTION:► a'21: Sudavision_BAAB Collective \nThis events aims to show how Sudanese men suffer to express gender equality and freedom of expression against class and race. It shows us who we are and presents our self to the other by using recycling materials. It is our way to point out claimant change in the global south. \n:: ABOUT THIS EVENT (EN/AR) :: \nA Fashion art project aiming to explore Sudanese tribal costumes and to reflect the art behind it. Bringing different tribal costumes into the futuristic visionary fashion world and introduce the globe to what Sudan poses in this art domain. This project comes to show the world that Sudan is not only what media and politicians have been trying to reflect to people and impose into their minds. It is a land full of diversity in ethnics\, religions and colours that have been oppressed over the decades and detached from its identity. This oppression by Islamic regime and the world's media presenting Sudan in a cloche way have led to the world's ignorance with these heritages and cultures. And the oppression being applied on these communities have created a huge gap in people’s perception to their own culture and heritage. It has also created hate towards men who do jobs that are perceived as women’s job such as fashion design and tailoring . There for I came up with this project idea to express my love for fashion and allow for the coming generations of Sudan to be able to explore their passion without fearing the judgment of their society and to understand that there is no art that is gender bonded. I as a queer artist coming from these oppressive/oppressed patriarchal societies where any difference is classified as a threat that needs to end in whatever way\, I want to show people of my land and the world how our cultures are unique and how worlds media shouldn’t make us hate it neither hate ourselves for being part of it. Through this art project I want to celebrate this heritage and display Sudan’s fashion in a modern futuristic vision that makes us see how precious it is to look back at our roots and be proud of them. In this project ten Sudanese tribal costumes will be redesigned in a modern futuristic way using different recycled materials and fabrics. These costumes have carried the heritage of tribes and kept them uniquely identified by their techniques of sawing and tailoring as well as their bright color selection. My passion for fashion and design drives me to explore my rich multicultural region and aspire to present these rich cultures and their fashion in a way that haven’t been introduced to the media and the globe. As well as tell the story of black fashion artist and fanatics that have been foreseen over the decades. \n► Zoom Baab collective ID: 9897877156 (3 days before event) \n► Join the event through Vimeo. \nMore Infos on Facebook. \n::Panel participants:: \n►Rayan Elhadi Elsayed Hima\nInstagram\n►Nour Yahya Hamza Yahya\nInstagram\nFacebook\n►Bakry Mohamed Salih\nFacebook\n►Elsadig Mohmmed Ahmed\nInstagram\nFlickr\n►Mohamed Salah Elmur: artist \nInstagram \nFacebook\n►Mustafa Elsiddeg Mustafa Gasemlbari\nFacebook\nInstagram \n►Marwan Osman \n:: LINKS :: \n►BAAB Collective\nInstagram\nYoutube\nFacebook\nTwitter \n* This event is part of Oyoun's a’21 Festival - Post Digital Ignorance x Techno Utopia aiming to challenge the status quo while centring perspectives on non-human life\, queer ecology\, decolonising knowledge\, forced displacement\, and more.The project was financed by Berlin’s Hauptstadtkulturfonds. \nProduced by: Oyoun in collaboration with amberPlatform Curatorial Team: Amirali Ghasemi\, Ali Cem Doğan\, Cenkhan Aksoy\, Christoph Wachter\, Ebru Yetişkin\, Ekmel Ertan\, Hamza Chamas\, Mathias Jud\, Milad Forouzandeh\, Mohsen Hazrat\, Nina Martin\, Rajaa Shamam\, Youssef El Idrissi Participants include: Eda Sütunç\, Danielle Brathwaite-Shirley\, Mary Maggic\, Rachel Uwa\, Renata Salecl\, Seloua Luste Boulbina\, Pelin Tan\, Yara Mekawei\, and many more. \nFunded by: Capital Cultural Fund \nwww.oyoun.de @oyounberlin \n► For media and press inquiries\, please email hallo@oyoun.de
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SUMMARY:a'21: online VR Storytellers and Hackathon
DESCRIPTION:► a'21: online VR workshops and hackathon \n(Schedule below) \n“Urban spaces and places transform the way we explain the world to ourselves and others and define the way we see ourselves; provide the necessary infrastructure to transform the way we see our bodies and genders globally.” (Jerram\, 2011) \n:: ABOUT THIS EVENT :: \nAmber Network Festival hosts an international online VR workshop and hackathon. V’R’ Storytellers invites artists\, urbanists\, designers\, coders\, 3D artists\, photographers and other professionals to generate creative stories for a virtual exhibition in Umurbey Neighbourhood (Izmir/Turkey) hosted by Darağaç Collective. Regardless of its location on the map\, this district particularly reminds us of many common problems which are discussed throughout the world.\nThe V’R’ Storytellers revolves around a series of hands-on workshops where artists and participants can share their projects and insights\, and concludes with a 3-day hackathon.\nDuring the hackathon\, participants will be invited to utilize VR and develop artistic experiences to the theme: boundaries of urban transformation/gentrification/renewal and refugee/immigrant/guest/neighbor. These concepts support the scope of the festival's theme of Post-Digital Ignorance and the urban texture. Interested participants will be encouraged to utilise the Umurbey Neighbourhood/Daragac as a canvas for their work though it is not a requirement.\nNo previous experience is required. Women\, POC\, LGBTQ+ and others under-represented in the tech world are highly encouraged to apply. \n►Who can participate? This event is open to artists\, designers\, coders\, digital artists\, photographers and people from other creative fields. amberNetworkFestival will assure the streaming of the different workshops on a’21 Video Conference Server link to the participants and will prepare an email group for each team. The Compilation of projects will be presented on a’21 Video Conference ServerSun. \nApplication procedure: The deadline for applications is Friday\, March 12 // 150 words motivation letter  for "Amber’21 online VR workshop and hackathon" via email VR@ambernetworkfestival.org \nAbout Daragac İzmir: The Darağaç Collective (DC) is a creative collaboration between a group of artists who live and practice art in the Umurbey Neighborhood in Izmir\, Turkey\, and members of the local community. Umurbey is located close to the southeastern shore of Izmir Bay\, a mainly industrial and commercial zone which is popularly known as Darağaç. The neighborhood has a diverse character with industrial buildings\, abandoned factories\, warehouses and houses\, mainly two-story\, some of which date back to the late 19th and the early 20th century. In the last few years\, Darağaç has received considerable media and scholarly interest both for the contemporary art exhibitions organised by the DC and the active contribution of the local community in both hosting and participating in these exhibitions. The main goal of DC is to transform the neighbourhood into a space where young artists can show their work and to create a common discourse. Darağaç\, due to the lack of venues in Izmir\, acts as a reconciliation zone for the emerging artist and the public space. More information: https://www.daragac.com/en/about/ \nAbout a’21 amberNetworkFestival Art Technology Thought March - May 2021 a’21 is produced by Oyoun (Berlin) in collaboration with amberPlatform (İstanbul) // a’21 amberNetworkFestival will take place between the 10th of March and 18th of May 2021 at Oyoun in Berlin and in the network nodes amberPlatform (İstanbul)\, Darağaç (Izmir)\, New Media society (Tehran)\, DAH Project (Shiraz)\, KounAktif (Casablanca)\, BAAB (Khartoum)\, Shahraban (Baalbek)\, Bishkek Contemporary (Bishkek) and ADEF (Cairo\, Berlin) currently. All the activities will be hybrid; in various locations and online at the same time. a’21 is taking place in a very special time as a truly decentralised and international festival. We are developing the Collaborative (Network) Curation where the network members and invited artists are curating\, creating\, and performing collaboratively remotely along the two-month-long festival. More information: www.ambernetworkfestival.org/ 30 participants \n::PROGRAMMING: WORKSHOP & HACKATHON:: \n● Say Hello! Day-1: Saturday\, March 20 (12:00-14:00 CET) Artists and participants share their intentions and projects (if there is already). \n● Open Room (Weekly Get-togethers) Open rooms for an-hour and on-demand meetings with artists Accompanied by artists as mentors who are available. Free hours to provide chit chat among the participants. Day-2: March 25 (16:00-17:00 CET) Day-3: April 1 (16:00-17:00 CET) Day-4: April 8 (16:00-17:00 CET) \n● VR Talks Speakers will talk about their case studies/artworks/research areas etc. Day-5: April 5 (16:00-17:30 CET) Digital Darağaç Day-6: April 6 (16:00-17:30 CET) Soheila Golestani Day-7: April 7 (16:00-17:30 CET) Selim Harbi Day-8: April 8 (16:00-17:30 CET) Mohsen Hazrati Day-9: April 9 (16:00-17:30 CET) Rachel Uwa \n● HACKATHON Day-10: Friday\, April 16 (12:00 - 13:00 CET) | online & offline Day-11: Saturday\, April 17 | offline Day-12: Sunday\, April 18 (15:00 - 17:00 CET) | online & offline Compilation of projects \nVR TALKS 1. Digital Daragac Monday\, 5 April\, 16:00-17:30 \nTalk by Guzden Varinlioglu \nDescription: We have been witnessing a period in which artworks transfer from galleries and museums into spaces of daily life and architecture becomes an artwork. As an alternative to institutional spaces of museum and gallery\, artists are forming art collectives by settling at low-income neighbourhoods. On the contrary to the conventional\, introverted spaces designed to function particularly for exhibition\, these collectives\, without an official and institutional substructure\, signify a hybrid\, temporary\, mobile and functionally blurred concept of “art-space”. In this framework\, a case study is conducted on Darağaç Collective which live and produce at Umurbey Neighbourhood. The concept of art-space is compared with other art collectives in Turkey by means of group and individual interviews\, participant observations\, and archival research. This research examines this alternative art collective which has turned the neighborhood into an art-space. There is no museum / virtual museum in Izmir to house works of the artists. Therefore\, artists initiated independent art collectives. DARAĞAÇ artworks are produced and exhibited in uncontrolled environment of the streets of Alsancak Umurbey Neighbourhood. Using these artworks as a case study\, this research intends to design and implement an augmented reality that works in public spaces where there is uncontrolled light\, sound and human traffic. \nBio: Through the course of Guzden Varinlioglu's undergraduate education in architecture at METU and her graduate education in graphic design at Bilkent University\, she became interested in digital technology and its contribution to the preservation and presentation of cultural heritage. Her research period at TAMU in 2010 was followed by a Ph.D. degree from the Program of Art\, Design\, and Architecture at Bilkent University. In 2011\, Guzden received a post-doc position in architectural design computing at ITU\, and\, in 2013-2014\, as a visiting scholar\, conducted further research at the Centre of Digital Humanities at UCLA. She is currently serving as Associate Professor of Architecture at the IEU\, where she specialises in computational design. At the İzmir University of Economics\, she initiated the digital fabrication team (EcoFAB)\, VRlab and Digital Humanities Lab. \nVR TALKS 2. Storytelling in 360 degree Tuesday\, April 6\, 16:00-17:30 \nTalk by Soheila Golestani \nDescription: I will be talking about Storytelling in 360 degrees\, while presenting some examples of my works and the way I developed the ideas\, translating them into VR films The presentation will include subjects like the structural difference of storytelling & narration in VR space and was experienced before its emergence\, and the way we can train our mind to be able to transform our ideas for a 360 degree imagination. In the 2nd part of the talk we will go through the ideas of the participants and how to develop them toward a 360 experience. It is strongly recommended that the participants submit a sketch of what they want to create and a bit of background on their practice and focus. \nBio: Soheila Golestani is a filmmaker and actress based in Tehran\, She is a graduate in theater from the theater& cinema faculty of the Art University Tehran and ever since cinema has been her main focus\, in 2016 she made “if you go away” the first fiction VR film in Iran which won the best VR film award at Tampre film festival in Finland. She has made Vr documentaries and animation-based projects in 360 degree for theater. \nVR TALKS 3. VR\, anthropology of tomorrow\, connecting narratives and the birth of new archives Wednesday\, April 7\, 16:00-17:30 \nTalk by Selim Harbi \nDescription: Based on my latest VR Project: Afroroutes\, I will be addressing the issue of rebuilding the dispatched\, forgotten and disfigured narratives \, and how VR could be a game changer\, reconnecting invisible stories. Also through the process how VR is the anthropology tool of the future par excellence\, expanding to the vital issue of new-archive creation. \nBio: Transmedia storyteller & journalist\, award-winning director\, TEDx Speaker\, and World Press Photo grantee. He holds a Bachelor of Art in screen-based and Audiovisual Media from Beuth University of applied sciences - Berlin. He was the director assistant of THE ENEMY \, one of the very first VR Projects ever. As a beauty hunter\, world connector & passionate traveler\, He loves to redefine things\, focused on contemporary global affairs\, human-driven stories\, mobilities issues\, and cultural sub- narratives. With a special flair for tech-trends and innovation\, He is designing with new media tools cutting-edge projects\, always looking for impact and new challenges. \nVR TALKS 4. VR/AR Talk\, DAHProject Thursday\, April 11\, 15:00-17:30 \nTalk by Mohsen Hazrati \nDescription: Today\, Creation with digital tools is not completely restricted to be a professional in using these technologies like before\, and every day a new tool with a different level of possibility comes to the market to facilitate the creation process\, So a wider range of Ideas could come alive\, in the workshop\, we will talk about how VR and AR could break the boundaries\, open new windows of imagination for artists in any medium and make art creation and curating more accessible. \nBio: Mohsen Hazrati was born in 1987 in Shiraz\, Iran. He graduated with a BA in graphic design from Shiraz Art Institute of Higher Education in 2012\, minoring in new media and digital art. His works focus on digital culture\, new-aesthetic and the integration of these two issues into the Shirazi culture and Iranian mystical literature\, and have been exhibited in Transfer and Babycastles Gallery - New York\, Telematic Media Arts - San Francisco\, V-Gallery Tehran\, ESPRONCEDA Institute of Art & Culture - Barcelona etc. \nVR TALKS 5. Designing experiences: Considerations for analog and virtual worlds Friday\, April 9 16:00-17:30 \nTalk by Rachel Uwa \nDescription: When we talk about virtual and augmented realities most often the discussions begin with defining the tools. However\, there is much value in stepping back even further and asking ourselves: how do we define an experience? In this talk\, I will discuss and share examples around what it means to design an experience with emphasis on how we can connect humans to each other and to themselves more deeply through use of real and virtual spaces. \nBio: Rachel is an artist and organiser whose background is in audio engineering and vfx compositing. She is the founder of School of Machines\, Making & Make Believe\, a uniquely curated School born in Berlin\, Germany in 2014\, keen on inventing one-of-a-kind hands-on learning experiences in the field of Art\, Technology\, Design\, and human connection. \n* This event is part of Oyoun's a’21 Festival - Post Digital Ignorance x Techno Utopia aiming to challenge the status quo while centring perspectives on non-human life\, queer ecology\, decolonising knowledge\, forced displacement\, and more \nThe project was financed by Berlin’s Hauptstadtkulturfonds. \n► See updating festival program on https://ambernetworkfestival.org/ \nProduced by: Oyoun in collaboration with amberPlatform \nCuratorial Team: Amirali Ghasemi\, Ali Cem Doğan\, Cenkhan Aksoy\, Christoph Wachter\, Ebru Yetişkin\, Ekmel Ertan\, Hamza Chamas\, Mathias Jud\, Milad Forouzandeh\, Mohsen Hazrat\, Nina Martin\, Rajaa Shamam\, Youssef El Idrissi Participants include: Eda Sütunç\, Danielle Brathwaite-Shirley\, Mary Maggic\, Rachel Uwa\, Renata Salecl\, Seloua Luste Boulbina\, Pelin Tan\, Yara Mekawei\, and many more. \nFunded by: Capital Cultural Fund \nwww.oyoun.de @oyounberlin \n► For media and press inquiries\, please email hallo@oyoun.de
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