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SUMMARY:Ausstellung | Moudjahidate* - women*\, resistance\, queer alliance
DESCRIPTION:*** Die Ausstellung wurde bis zum 7. Dezember verlängert. *** \nVernissage am 01.11.2022\nDanach vom 02.11.2022 - 30.11.2022 täglich von 12:00 h – 19:00 h geöffnet \nIn Gedenken an den 60. Jahrestag der Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich würdigt "Moudjahidate* - women*\, resistance\, queer alliance" das Engagement von Kämpferinnen* im Kampf um Freiheit und Autonomie für ihr Volk und sich selbst. Die Ausstellung schafft einen Raum für alle Frauen*\, die mit ihrem Körper\, ihrem Geist und ihrer Kraft zur Befreiung des Landes beigetragen haben. \nWährend der französischen Kolonialisierung schrieb Frantz Fanon in "Algeria Unveiled" (1965)\, wie Frankreich versuchte\, seine koloniale Herrschaft durch algerische Frauen* aufrechtzuerhalten: "'Wenn wir die Struktur der algerischen Gesellschaft\, ihre Fähigkeit zum Widerstand\, zerstören wollen\, müssen wir zuerst die Frauen erobern; wir müssen sie hinter dem Schleier finden\, unter dem sie sich verstecken\, und in den Häusern\, wo die Männer sie außer Sichtweite halten.'". Die berühmte Propaganda "Bist du nicht hübsch\, zeig dich" stellt deutlich die patriarchalische Herrschaft über algerischen Musliminnen* dar. \nSeit Anbeginn der Zeit sind Frauen*körper ein eigenes Territorium\, das danach strebt\, sich zu dekolonisieren\, das ummauerte Schweigen um sie herum zu durchbrechen und auf der Bühne ganz vorn zu stehen. Ihr Geist versucht\, einen Körper zu bewohnen\, der selbstbestimmt ist\, sich nach eigenen Regeln kleidet – Frauen* am Ursprung der Welt verkörpert und ehrt\, wer sie sind.  \nAm 1. November\, dem Tag\, an dem der algerische Unabhängigkeitskrieg vor 68 Jahren begann\, präsentiert "Moudjahidate* - women*\, resistance\, queer alliance" Werke von drei Künstlerinnen algerischer Herkunft\, deren Arbeiten die durchlebten Erfahrungen von Frauen* im (Nach-)Kriegsalgerien in den Mittelpunkt stellen: Nadja Makhlouf\, Sarah El Hamed und Maya Inès Touam. \n--- \nEintritt frei! \nBei einem Ausstellungsrundgang am 2.\,3.\, 4.\, und 5. November um 18:00 Uhr habt ihr die Möglichkeit die Künstlerinnen persönlich kennenzulernen und einen Eindruck von ihrer Arbeit und dem Projekt zu bekommen. \n--- \nDiese Veranstaltung ist Teil von "Moudjahidate* – women*\, resistance\, queer alliance" mit dem dazugehörigen Diskursprogramm "Maghreb* alike" sowie Teil von Oyouns kuratorischem Fokus Mightier than a Trampled Flower. \nMit Habibitch\, Badiaa Bouhrizi\, Kenza Mala Badi\, Leila Moon\, Aïda Salander\, Sonic Intervention\, Liaam Iman\, Louna Sbou und den ausstellenden Künstlerinnen ​​Nadja Makhlouf\, Maya Inès Touam und Sarah El Hamed \nKünstlerische Leitung: Louna Sbou\nKuratorisches Team: Dami Choi\, Rebecca Odewole\nKo-Kuration: Nadja Makhlouf\nProjektdesign: Tewa Barnosa\nKommunikation: Tariq Bajwa\, Giséle Moro\, Nicola Reisser \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:Film + Workshop | 30 Jahre nach dem rassistischen Mordanschlag in Mölln: Wo stehen wir heute?
DESCRIPTION:Im November diesen Jahres jährt sich das Datum des rassistischen Mordanschlags von Mölln zum 30. Mal. In Andenken an die Opfer und zur wichtigen Frage nach der Aufarbeitung rassistischer Anschläge in der Bundesrepublik damals und heute wird der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) e.V. eine Gedenkveranstaltung inklusive Workshop mit dem Betroffenen Ibrahim Arslan durchführen.\n \nDie ca. vierstündige Veranstaltung findet am Donnerstag den 24. November 2022 von 13 Uhr bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten von Oyoun (Lucy-Lameck-Straße 32\, 12049 Berlin) statt. \n \nEs wird im Zuge dessen der Film "Der zweite Anschlag" gezeigt. "DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse\, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben."\n \nAnschließend wird es einen Input und Austausch über den Anschlag in Mölln und der Frage von Kontinuitäten rassistischer Gewalt in Deutschland geben. Diesen Workshop wird der Überlebende des rassistischen Brandanschlags in Mölln\, Ibrahim Arslan\, leiten.\n \nIn einem zweiten Teil soll die Frage diskutiert werden\, ob Gesellschaft und Politik im Umgang mit jüngeren rassistisch motivierten Mordanschlägen dazugelernt haben und wo es Handlungsbedarfe gibt. \nTickets: Eintritt frei \nZeitplan  \n13 Uhr- 13.15 Uhr Begrüßung\, Vorstellung Ablauf der Veranstaltung und Input zum Thema (Ayşe Demir)\n \n13.15 Uhr – 14.15 Uhr Filmvorführung „Der zweite Anschlag: Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen“\n \n14.15 Uhr – 14.30 Uhr PAUSE\n \n14.30 Uhr – 16.30 Uhr Präsentation und Zeitzeugengespräch mit Ibrahim Arslan\n \n16.30 Uhr – 17 Uhr Kontinuitäten von rassistischen Strukturen in Deutschland?\n                               Heutiger Stand und Handlungsbedarfe (inkl. Q+A)\n                               (Remzi Uyguner) \nBiografie(n) \nIbrahim Arslan ist Opfer und überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992\, Bildungsaktivist und Mitwirkende Person beim Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992\, Botschafter für Demokratie und Toleranz. \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie anti-Schwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemitismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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