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SUMMARY:AS* PAPANGUS Ausstellung
DESCRIPTION:Austellungseröffnung + Einführung von Bruna Amaro am 30.4.2022 von 18:00 bis 20:00 h\nDanach (vom 1.5. – 27.5.2022) täglich von 12:00 h – 20:00 h \nDie Ausstellung wird ein Ort des Gedenkens und der Ehrung der Frauen* sein\, deren tägliches Leben ein Kampf gegen den allgegenwärtigen Femizid und die strukturelle Unterdrückung ist. Die Feier ihres Überlebens wird in einem multimedialen Format präsentiert: Installation der Kleider und Masken\, die von den Frauen* in den Straßen von São Paulo und Berlin-Neukölln getragen wurden\, sowie die Videodokumentation der Karnevalsperformance in São Paulo. \nIn diesem partizipatorischen Projekt legte eine Reihe von Performance-Workshops den Grundstein für die folgenden Aktionen\, in denen die Künstlerin und die Teilnehmer*innen gemeinsam Bewegungen und Aussagen für ihre Straßenperformance entwickelten. Auf die von Bruna Amaro und der Näherin Eliana Amaro dos Santos handgefertigten Kostüme wurden Phrasen gestickt\, die Erfahrungen des Überlebens\, der Transformation und der Arbeit zum Ausdruck bringen. \nAS* PAPANGUS setzt sich kritisch mit der kolonialen Matrix des Karnevals auseinander\, indem es auf den unterdrückenden Blick achtet und die Ausbeutung von queeren Körpern\, von Körpern von Frauen*\, von Farbigen\, von Menschen mit Behinderungen und von Körpern\, die struktureller Unterdrückung ausgesetzt sind\, nicht zulässt. \nAS* PAPANGUS eröffnet das erste Kapitel von Oyouns kuratorischem Schwerpunkt Mightier than a Trampled Flower\, der das Leben von Frauen* im Krieg aus einem dekolonialen Kontext heraus in den Mittelpunkt stellt und die kanonischen Erzählungen von Frauen* im Krieg dekonstruiert. \nMehr Infos findest du hier. \nAS* PAPANGUS ist ein Karneval für\, von und mit Frauen*\, der keine marginalisierten Körper objektiviert. In AS* PAPANGUS inszeniert die afro-brasilianische Künstlerin Bruna Amaro mit mehr als 50 Frauen* in São Paulo und Berlin einen Karneval in seiner queer-feministischsten und dekolonialsten Form. \nAlle Veranstaltungen zur Reihe AS*PAPANGUS findest du hier. \nAS* PAPANGUS wird gefördert vom Goethe-Institut São Paulo. \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:FRATZ Festival: KOLOFU (2+)
DESCRIPTION:Performance von KiNiNso Koncepts (Nigeria) \nFarben haben in Bezug auf Menschen häufig wertende\, auch negative Assoziationen. Die weltweit verbreiteten Zuschreibungen aufgrund von Haut-Farben wie schwarz\, weiß\, rot\, gelb\, ... sind absurd\, diskriminierend und nehmen uns die Freude an der Schönheit der Farben. Das Team von KOLOFU wollte diesen Zustand nicht hinnehmen und fragte sich: »Können Farben einfach nur schön sein? Nur schön und nichts anderes?« In einem performativen Farbenspiel mit Tellern\, Löffeln\, Strohhalmen und Wind entsteht ein vereinendes und faszinierendes Theatererlebnis für Kinder\, Erwachsene und Performer:innen. Sie zeigen\, dass alle Menschen zusammen leben und spielen können. \n2017 war KiNiNso Koncepts bereits mit der Inszenierung Sandscapes zu FRATZ International eingeladen. Damals wurden den Künstler:innen die notwendigen Visa verweigert\, was eine Welle des Protests auslöste. 2019 war Joshua Alabi als Festivalbeobachter und Symposiumsteilnehmer zu Gast bei FRATZ. Wir freuen uns die Arbeitsbeziehung mit dem diesjährigen Gastspiel fortsetzen zu können. \nKOLOFU ist eine von drei Inszenierungen\, die aus einem FRATZ Labor zum Thema SKIN TONE hervorging. Im Rahmen von FRATZ International 2020 forschte die Gruppe zu Hautfarben\, Bleichen und Tönen\, Kolorismus\, Rassendiskriminierung und Identität. Neben KOLOFU ab 2 Jahren\, entstand Cream Body\, eine Komödie für Erwachsene und Skin\, eine Arbeit für Kinder ab 6 Jahren. \nKiNiNso Koncepts ist eine Company für Storytelling\, Film\, Theater\, Performances und Weiterbildung. Ihr Ziel ist es\, durch innovative Performance- und Erzähltechniken in Verbindung mit intensiver Erforschung der eigenen kulturellen Wurzeln und Traditionen\, relevante Botschaften zu transportieren. Immer wieder stellen die Künstler:innen in ihrer Arbeit den Status quo in Frage. In Nigeria und weltweit haben sie bereits über 1000 Menschen ausgebildet und ein großes Netzwerk junger Künstler:innen aufgebaut. Joshua Alabi\, Gründer von KiNiNso Koncepts\, leitet lokale und internationale Projekte in Afrika und Europa. Unter anderem schrieb\, produzierte und inszenierte er Theaterstücke im Auftrag des British Council/UKAID\, der Europäischen Union\, des Goethe-Instituts und der Mac Arthur Foundation. \n\nKonzept / Regie: Joshua Alabi\nRecherche: Aniefiok Inyang\nSpiel: Aniefiok Inyang\, Chinenye Chukwudi\, Oluchukwu Ukachukwu\, Julius Obende\nProduktionsleitung: Angela Peters\nRechtsberatung: Praise Alabi \nTickets \nTickets für alle FRATZ-Festival Veranstaltungen gibt es hier.\nKontakt für Kita-Gruppen: Annea Lounatvuori | annea@theater-on.de | +49 (0)30 440 92 14\nReservierung außerdem via: ticket@fratz-festival.de | accreditation@fratz-festival.de \nIm Rahmen von „FRATZ International 2022. Festival für die Jüngsten“  \nGefördert durch das Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Förderung von stadtpolitisch relevanten Festivals 2020 bis 2023. “Kolofu” wird freundlich unterstützt vom Goethe-Institut Nigeria. \n◥ Im Oyoun ist kein Platz für Sexismus\, Queerfeindlichkeit\, Transfeindlichkeit\, jegliche Form von Rassismus oder Diskriminierung wie antischwarzem\, antimuslimischem Rassismus oder Antisemistismus. Dasselbe gilt für jede Art von gewalttätigem\, aggressivem oder übergriffigem Verhalten. Oyoun bietet einen sicheren Raum für alle\, ein offenes Forum für den Dialog und einen Ort\, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander einstehen. Wenn dich jemand oder etwas während einer Veranstaltung stört\, wende dich bitte an ein Mitglied unseres Personals\, das dafür da ist\, dir zu helfen! Wenn du uns nach einer Veranstaltung eine Erfahrung mitteilen möchtest\, schreibe uns bitte eine E-Mail > awareness@oyoun.de oder sende uns eine anonyme Nachricht über unsere Website.
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SUMMARY:UN:IMAGINABLE -  our histories in conversation
DESCRIPTION:UN:IMAGINABLE -  our histories in conversation\n_a musical documentary performance on the soundtracks of war_ \nUN:IMAGINABLE ist eine außergewöhnliche Theaterproduktion\, die aus der gelebten Realität von Trauma\, Krieg\, Ausgrenzung und Exil entstanden ist. Die Genozide der 1990er Jahre in Ruanda und auf dem Balkan erschütterten die Welt - und zählen bis heute zu den blutigsten Ereignissen der modernen Geschichte. Die Berichte und Geschichten davon haben nichts an Bedeutung eingebüßt. Viele Menschen sind damals aus ihrem Heimatland geflohen und einige von ihnen leben seitdem in Deutschland\, dem der Status eines „Paradieses" zugeschrieben wurde. \nSolange unerzählte Geschichte verleugnet wird\, kann sich eine Gesellschaft nicht wirklich aus Angst und Hass befreien\, was nur zu weiteren Konflikten führt. UN:IMAGINABLE spiegelt die Banalität des Bösen und seine Verbindung zum alltäglichen Leben wider\, indem es sich mit der Stunde des Todes im Leben von Opfern und Tätern befasst. \n"In einem monochromen Universum\, das die Verheißungen der Ungewissheit ergreift\, liegt die Zukunft vor uns wie ein ungeschriebenes Buch. Wir müssen uns alle gemeinsam überlegen\, was wir jetzt ändern können." - Hope Azeda \nUN:IMAGINABLE ist ein transnationales dokumentarisches Musiktheater\, das verschiedene Formen der Heilung in den Bereichen von sich wiederholender Geschichte\, von Krieg\, Völkermord und vom Leben in der Diaspora erforscht. Nach intensiven\, gemeinsam erlebten Wochen des Teilens\, des Austauschs und des Lernens tragen mehr als 20 Menschen aus sechs Ländern gemeinsam zu einem multimedialen und analogen Erlebnis bei\, in dem zutiefst menschliche Geschichten erzählt werden. \nUN:IMAGINABLE wird produziert von Oyoun Berlin\, Mashirika Performing Arts and Media Company Rwanda und Sarajevo War Theatre Bosnia-Herzegovina. \nGefördert im Fonds TURN2 der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Heinrich-Böll-Stiftung. \n18:00 h: Empfang (Café)\n19:30 h: Weltpremiere und Einführung mit ShaNon Bobinger (Halle\, 2. Stock) \nSprache: Englisch  \nKonzept\, Regie\, Text: Hope Azeda\nKonzept\, Komposition: Konstantin Dupelius\nKonzept\, Komposition\, Text: Nedim Zlatar\nText: Benjamin Bajramović\, Tete Loeper\nKostüme: Justine Loddenkemper\nDramaturgie & Skript: Emina Omerović \nPerformance: Benjamin Bajramović\, Snežana Bogićević\, Konstantin Dupelius\, Peace Jolis\, Moise Mutangana\, Jihadi Niyonkuru\, Leonardo Šarić\, Donia Sbika\, Adolatha Uwineza\, Nedim Zlatar \nWorkshops\, Digital Library: Yves Mdagano\, Francois Byemba\, Marc Ngabo\, Arthur Kisitu\, Landry Nguetsa\, Yannick Ndoli:  \nProduktionsmanagement: Ihisa Theresa Adelio\nProduktionsassistenz: Innocent Munyeshuri\nFundraising: Nina Martin\, Sophia Schmidt \nKuration: Louna Sbou \nCollage: Duduetsang Lamola (@blk.banaana) \nDas Diskursprogramm zu UN:IMAGINABLE und alle weiteren Aufführungstermine finden sich hier \n◥ At Oyoun\, there is no place for sexism\, queerphobia\, transphobia\, any form of racism or discrimination such as anti-Black\, anti-Muslim or anti-Jewish racism\, and any sort of violent or aggressive behaviour. Oyoun offers a safer space for all\, an open forum for dialogue and a place where we support and stand up for each other. If someone/something bothers you during an event\, please approach a member of our staff who is there to help! If you want to share an experience with us after an event\, please write us an email > awareness@oyoun.de or send us an anonymous message via our website.
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