“Embodied Temporalities” – kulturelle Identität (auf)führen

 

Der erste kuratorische Schwerpunkt des Oyoun beschäftigt sich mit verkörperten Erinnerungen und Identitäten aus
diasporischen und geschlechterkritischen Perspektiven. Der menschliche Körper ist sich ständig verändernden inneren und äußeren Beziehungsgeflechten ausgesetzt und verkörpert diese immer wieder neu – und gleichzeitig orientiert er sich zwischen dem ethischen Horizont und den Herausforderungen der kontinuierlichen (Wieder-)Herstellung von Selbst, Identität und Zugehörigkeit. Embodied Temporalities wird die in diesem Feld aufscheinenden Möglichkeiten mit den Mitteln der Sprache der Kunst entwirren und gleichzeitig durch antidisziplinäre Ansätze, einschließlich einer forschungsbasierten Performance zum Thema “Ancestral Body Noise”, Kollaborationen von und mit Künstler*innen, die intersektional, antifaschistisch und dekolonial ausgerichtet sind, anregen und umsetzen.

Künstlerische Leitung: Madhumita Nandi
Kuration: Gugulethu Duma alias Dumama

Mit: Duduetsang Lamola, Qondiswa James, Adriana Jamisse, Yandhe Sallah Muhammed, Kopano Maroga

 
Mehr Infos zur Eröffnungsveranstaltung gibt es hier: https://www.facebook.com/events/351002649394460/
(c) Duduetsang Lamola